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H

Henrik
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Hallo,

seit ein paar Monaten geht es mir immer wieder schlecht wegen meiner Schwester.

Kurze Eckdaten:
- Bin 38, Single, und lebe wieder bei meinen Eltern (aufgrund meiner Rente).
- Meine Schwester ist 43, hat zwei erwachsene Kinder (22 und 20)

Langsam weiß ich nicht mehr wie ich mit allem umgehen soll. Und ich habe niemanden, bei dem ich mich einfach mal "ausheulen" kann.

Ich habe eine beste Freundin, mit der kann ich - in der Theorie - über alles reden. Mir ist das alles aber so peinlich, dass ich meinen Mund halte und mit niemandem, außer meiner Psychiaterin, darüber rede.

Wie gesagt, meine Schwester ist 43, hat einen 22-jährigen Sohn (der nicht mehr bei ihr wohnt) und eine 21-jährige Tochter, die noch bei ihr lebt. Meine Schwester und ich haben, eigentlich, ein sehr sehr gutes Verhältnis. Vor Corona war ich oft bei ihr, habe dort übernachtet und viel Zeit mit ihr verbracht. Zu dem Zeitpunkt habe ich mich mit meinem Neffen aber so überhaupt nicht verstanden. Er war sehr schwierig von der Art, hat meine Schwester regelrecht terrorisiert und er und ich sind oft aneinander geraten. Dann kam Corona und es war mit den Besuchen ja sowieso vorbei.
Seit dem geht es bei meiner Schwester bergab, was ich aber erst in den letzten Monaten realisiert habe. Sie bezieht schon Jahre Bürgergeld, zwischendrin hatte sie einen Minijob, von daher war das Thema Geld schon immer ein Thema und schwierig.

Im Dezember wurde meiner Schwester die Wohnung wegen Eigenbedarf gekündigt. Wir gehen davon aus, dass es ein vorgeschobener Grund war, da der Vermieter den "Zustand" der Wohnung mitbekommen hat. Und genau das ist auch das Problem.
Meine Schwester war noch nie sonderlich ordentlich. Putzen nur, wenn es sein muss und noch nicht mal dann richtig. Gesaugt wird alle paar Wochen mal. So mein Stand, den ich von ihr schon immer kannte. Unsere Eltern sind höchst ordentlich und das kennen wir auch beide so seit unserer Kindheit. Als sie noch daheim wohnte MUSSTE sie aufräumen und putzen. Doch als sie auszoge ließ sie alles schleifen.
So weit, so gut. Das war mein Stand. Sie ist eben nicht sonderlich reinlich, unordentlich und chaotisch. Es hielt sich auch in Grenzen, es war schon schlimm, aber jetzt nichts was mich total aus dem Konzept gebracht hat. So war sie bis Corona. Nach Corona kam sie immer zu mir, ich war nicht mehr bei ihr in den letzten Jahren, also gar nicht.

So. nun kam im Dezember die Kündigung wegen Eigenbedarf. Bäm, das war erst mal ein Schlag.
Kurz darauf Glück, sie bekam zwei Monate später schon eine neue Wohnung. Wunderschön. 3 Zimmer, etwas kleiner, aber ausreichend für sie und ihre Tochter.
Unsere Mutter ist körperlich nicht fit und daher war sie für den Umzug und jegliche Dinge gar nicht eingeplant, weil sie sowieso keine Hilfe gewesen wäre. Unser Vater ist zwar schon 77, aber körperlich noch sehr agil. Er ist in Rente, ich bin in Rente, meine Schwester war zu dem Zeitpunkt noch zwei mal die Woche für ein paar Stunden am Arbeiten. Also haben mein Vater und ich angeboten ihr bei den Vorbereitungen und dem Umzug selbst zu helfen. Sie hat keinerlei Freunde oder Bekannte, daher hat sie über eine externe Seite Umzugshelfer gebucht.
So fing das Grauen an. Und das ist nicht untertrieben. Wie gesagt, ich hatte sie unordentlich in Erinnerung, aber der Anblick der sich uns in der Wohnung bot war grauenvoll.

Meine Schwester ist ein Messi. und ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Sie ist nicht einfach nur unordentlich und unsauber. sie ist ein Messi. Und auch wenn ich nichts dafür kann, mir ist das so peinlich. Ich kann es weder groß sagen und auch das schreiben darüber ist mir so unglaublich peinlich.
In ihrer Wohnung war überall nur noch ein Trampelpfad zu den "wichtigsten" Plätzen. Zum Bett, zum Sessel im Wohnzimmer und in die Küche. Der Staub zentimeterhoch auf den Möbeln, auf dem Boden. Die Möbel vollgestellt mit irgendwelchem schei., Abfall, Deko welche noch nie sauber war. Die Küche noch schlimmer. Überall Viecher, Essigfliegen, normale Fliegen und Motten oder was auch immer das waren. Verschimmeltes Essen was Wochen oder Monate da lag. Müll, noch mehr Müll.

Auch jetzt, ich würde am liebsten weinen, weil ich das alles so schlimm finde, doch ich kann einfach nicht weinen, so sehr ich es auch will. Der Gedanke an die Wohnung macht mich sprachlos, traurig, verzweifelt, wütend. Ich komm mit meinen Gefühlen nicht klar.

Mein Vater und ich haben unseren Ekel überwunden und ihr geholfen aufzuräumen. Kiloweise Abfall, den wir zur Deponie gefahren haben. Und Einsicht gab es - natürlich - keine von meiner Schwester. So schlimm ist es ja nicht. Wir waren zwei oder 3 Wochen bei ihr und haben ihr täglich mehrere Stunden geholfen. Ich kann es gar nicht mehr so genau sagen, ich versuche so gut es geht das Ganze zu vergessen, weil es mir einfach nicht gut tut. Schlafen konnte ich zu der Zeit so gut wie überhaupt nicht, trotz meiner ganzen Medikamente. Mein Kopf konnte einfach nicht abschalten. Sobald ich die Augen zugemacht hatte, hatte ich das Bild von der Wohnung vor Augen. Meine Gedanken kreisten um das Thema und ich fand kein Ende. Das mein Vater und ich jeden Tag bei ihr waren, machte es nicht besser. So konnte ich, logischerweise, nicht abschalten.
Der Müll wurde lsangsam weniger, die Umzugskartons immer mehr. und mehr. und mehr. "So viel ist es nicht" - laut meiner Schwester. "Viel zu viel" - laut meinem Vater und mir. Sie packte alles ein was sie hatte. Den ganzen unnötigen Mist, den sie einfach nicht gebraucht hätte, den sie schon Monate nicht mehr gebraucht hat. Doch wir hätten genauso gut mit einer Wand reden können. Sie hatte so viel, dass ihr knapp 55 Kartons NICHT gereicht hatten.

Dann der Tag des Umzugs. 4 Helfer, mein Vater und ich. Meine Schwester konnte aufgrund körperlicher Umstände nicht helfen, was aber klar war. Die Helfer am schuften, die waren klasse. Eine Fahrt mit vollem Transporter. Dann noch eine weitere Fahrt. Dann war der Tag um, die gebuchten Helfer am Ende. und noch mindestens ein Drittel des Krempels bei meiner Schwester in der alten Wohnung. Keine Kartons mehr und das Zeug lag einfach so rum.
Zwei Tage noch in der alten Wohnung, ein Zimmer noch komplett voll. Die neue Wohnung zugstellt mit Kartons und kaum noch ein Durchkommen. Ein winziger Pfad in jedem Zimmer. wie in der alten Wohnung.
Was nun? Wir haben also den Vermieter (wegen Eigenbedarf) kontaktiert, ob wir eventuell zum Aufräumen noch ein paar Tage läng%er Zeit bekommen würden. Gott sei Dank, kein Problem. Wir bekamen noch eine weitere Woche. Eine Woche mehr zum aufräumen, einpacken, putzen. Eine Woche. zu wenig für alles was noch anstand. Die Küche stand noch und musste abgebaut werden. Also wieder zwei Arbeiter angeheuert, die die Küche abgebaut hatten. Küche war nun glücklicherweise abgebaut, eine Baustelle weniger. Das volle Zimmer in der alten Wohnung war immer noch voll. Die neue Wohnung ebenfalls. Kartons? Immer noch keine da. In der neuen Wohnung noch nichts gemacht. Also noch einmal einen Transporter organisiert und den restlichen "Umzug" gemacht. Der Helfer meinte wohl zu meinem Vater, dass das viel zu viel Zeug ist und ob man Kinder nicht irgendwie zwingen könne das Ganze wegzuwerfen.

Okay, der Umzug war vollbracht. Wir hatten alles, irgendwie, in der neuen Wohnung untergebracht. Mehr schlecht als recht. Aber der Umzug war durch.
Blieb noch die alte Wohnung. Besenrein zu übergeben. Besenrein. Leichter gesagt als getan. Die Wohnung sah schlimm aus, auch ohne Möbel. Die Küche, der Boden, die Fenster, das Badezimmer… Meine Schwester musste arbeiten, also haben mein Vater und ich gekehrt, geschrubbt, gewienert, 3 Tage, mehrere Stunden. Die Deadline der Wohnungsübergabe rückte immer näher. Wir immer mehr und mehr am Ende. Eigentlich konnten wir schon nicht mehr, doch was sollten wir tun. Wir konnten meine Schwester ja nicht einfach hängen lassen. Oder doch? Nein, natürlich nicht. Wir sind jeden Morgen mit Grummeln im Bauch aufgestanden, wollten nicht, konnten nicht mehr, doch sind hin. Haben gearbeitet, alles gegeben. Die Wohnung sah gut aus, so konnten wir sie übergeben. Ich war bei der Übergabe dabei. Lief alles glatt… Neues Problem, es gab noch einen Abstellraum außerhalb der Wohnung, dieser war noch voll. Dazu kamen wir nicht mehr. Die Vermieterin gab uns einen weiteren Tag um diesen leer zu machen. Sie war wirklich sehr kulant, sagte dann jedoch, dass wenn es länger dauert, sie noch eine Miete verlangen würde. Verständlich. Sie hatte uns schon 2 (?) Wochen länger gegeben. Also eingeschlagen und gesagt, dass wir es am nächsten Tag regeln. Die Kammer voll mit, wer hätte es gedacht, Müll. Zwei Fuhren im Auto mit Müll zur Deponie. Dann noch die Regale abmontieren. Nach weiteren 8 Stunden war auch das Thema geschafft.
Wohnung übergeben, alles lief glatt. Kammer ausgeräumt, alles lief glatt. Jetzt waren nur noch im Fahrradkeller alle alten Möbel, die zum wegwerfen waren, Sperrmüll. Dieser war erst in zwei Wochen. Das nächste Bauchgrummeln. Hoffentlich reichen die Kubikmeter. Sie hat die neue Wohnung voll und doch stehen hier Möbel über Möbel, die nichts mehr sind und auf den Sperrmüll müssen. Spoiler: Es wurde alles mitgenommen.
Zwei Wochen nach dem Auszug endlich die Erleichterung: Die alte Wohnung ist Geschichte.

Nun, 3 Monate später… die neue Wohnung sieht wieder genauso aus. Meine Schwester hat uns geschworen sich zu ändern. Reinlicher zu werden, aufzuräumen. Doch nichts ist. Wobei, das ist gelogen. Die Küche sieht gut aus. Sie hat jetzt eine Spülmaschine und macht da alles rein. Also keine Essensreste und verschimmeltes Geschirr mehr rumstehen… Aber beim Rest. Der Müll stapelt sich, den sieht sie allerdings gar nicht. Auf meine Frage, ob sie es mit dem Müll im Griff hat kam nur ein ja, dass es gut liefe. Gestern waren mein Vater und ich bei ihr und haben wieder zwei Säcke Papiermüll, Kartonage und gelbe Tonne raus getragen. Der Staub ist natürlich auch wieder zu sehen, zumindest dort wo man durchgehen kann. Die Umzugskartons stehen noch genauso da. Es sieht aus, als wäre sie gerade erst eingezogen und nicht, dass sie schon seit April dort wohnt.

Die letzte Nacht war wieder schlimm. Ich hab nicht geschlafen, mein Kopf rattert wieder. Am liebsten hätte ich, dass ihr und meiner Nichte was passiert und das Kapitel endlich ein Ende hat. Natürlich liebe ich meine Schwester über alles und will nicht, dass ihr was passiert. Doch ich denke, dass es dann endlich ein Ende hätte. Und dieser Gedanke tut mir so unglaublich weh. Wieso kann ich nur solche Gedanken haben?! Es ist grausam so zu denken. Doch ich kann nichts dagegen tun. Es belastet mich so unglaublich und ich weiß einfach nicht mehr weiter.

Dazu kommt noch, dass sie scheinbar auch kaufsüchtig ist. Sie gibt mehr Geld aus als sie hat und kauft damit Dinge, die sie nicht braucht. Die stehen dann bei ihr rum und stauben zu.

(Was mir beim Durchlesen noch eingefallen ist. Meine Nichte, die Tochter meiner Schwester, sie kennt es ja nicht anders, ist aber in allem noch schlimmer als meine Schwester. Sie versucht also gar nicht irgendwas zu ändern, sie sieht alles noch lockerer als meine Schwester.)

Es tut mir Leid, dass es so lang geworden ist. Ich musste mir einfach mal alles von der Seele reden. Wenn ihr bis hier hin gelesen habt, dann danke fürs Zuhören. Es tat mal gut, einfach alles zu Wort zu bringen.

Liebs Grüßle,
Henrik

28.07.2026 x 7 #1


6 Antworten ↓

Malin2
Versuch Hilfe zu organisieren über Caritas oder den Sozial psychiatrischen Dienst. Als Angehörige habt ihr alles getan was geht aber deine Schwester braucht professionelle Hilfe auch wenn sie das nicht einsieht.

x 3 #2


A


Seit Monaten verzweifelt wegen meiner Schwester

x 3


Pineapplejuice
@Malin2
Man kann aber niemanden zwingen, sich helfen zu lassen. In Deutschland gibt es das Recht auf Verwahrlosung. Man kann Hilfe anbieten und an die richtigen Stellen verweisen, aber wer (aus welchen Gründen auch immer) nicht will oder kann, kann nicht gezwungen werden, Hilfe anzunehmen.

Der TE sollte sich stattdessen Hilfe für sich organisieren, um gut mit dieser Sache umgehen zu können. Als Angehöriger ist es nie leicht, bei sowas zuzuschauen und erkennen zu müssen, dass man tatsächlich nicht viel mehr tun kann, als abzuwarten, bis die Person bereit ist, Hilfe zu akzeptieren. Bei manchen kommt dieser Zeitpunkt leider nie.

x 2 #3


Malin2
@Pineapplejuice das stimmt zwar das man niemanden zwingen kann aber ein Gespräch mit einer Person die helfen könnte zu organisieren ist nicht falsch. Aus eigener Erfahrung weiß ich was man sich vor Vorwürfe macht, wenn man darauf wartet das die Erkenntnis Hilfe zubrauchen von selbst eintritt. Mir hat man das auch geraten, auf einer Beratungsstelle für Angehörige, abzuwarten. Das war ein riesen Fehler. Ich werde mich für den Rest meines Lebens schuldig fühlen, weil die Folgen schlimm waren.

x 1 #4


H
Ich hab mit meiner Psychichaterin darüber auch schon gesprochen. Sie meinte, dass man sich Hilfe organisieren könne, aber meine Schwester muss es eben wollen. Sie ist selbst in Therapie und geht da, angeblich, ihrer "Unordnung" auf den Grund. Sagt sie zumindest. Ich weiß nicht so Recht, ob ich das so glauben kann. Weil es tut sich einfach nichts. Ihr gegenüber hab ich das Wort Messi jetzt noch nicht in den Mund genommen. Vielleicht sollte ich das tun, weiß allerdings nicht was es für Auswirkungen hat.

Ich bin einfach verzweifelt und weiß nicht weiter. Ich würde ihr so gerne helfen, aber ich weiß einfach nicht wie. Reden bringt nicht wirklich was. Wenn wir mal was negatives sagen, dann meldet sie sich wochenlang nicht... Irgendwie bin ich darüber dann auch froh, weil ich mir mal keinen Kopf über sie mache. Dann geht das schlafen wieder einigermaßen. Meldet sie sich, dann fängt der Kopf wieder an. Es tut einfach nur weh.

#5


Lokalrunde
Das Ganze ist eine Krankheit, und ja, jeder hat ein Recht auf Verwahrlosung. Der leibliche Vater meiner Nichte ist ebenfalls einer. Meine Nichte geht auch langsam daran zugrunde, aber peinlich braucht es einem selber nicht zu sein. Wie kommt man damit klar …? Gar nicht …! Es ist nicht deine und es ist auch nicht die Angelegenheit eurer Eltern. Hilfe kann man selbstverständlich versuchen zu geben. Wird sie nicht angenommen, Hände und Füße innehalten. Das Leben deiner Schwester und deiner Nichte ist nicht euer Leben. Wie in einer Co-Abhängigkeit bei anderen Problemen macht man sich damit keine Freunde und vor allem tut man sich keinen Gefallen damit. Wie du hier berichtest, da erkennt man dein Problem mit dieser Angelegenheit. Du machst dich systematisch verrückt damit! Lasse es sein, spreche darüber ausgiebig und in aller Ruhe vorab mit deinen Eltern, danach mit deiner Schwester und Nichte. Bietet noch einmal Hilfen an und redet ihr ins Gewissen, sich selber schnell um Hilfe zu kümmern, und trefft die Aussage, dass, falls sich nichts ändert, die ganze Angelegenheit für euch erledigt ist! Aus und vorbei, keine Besuche oder anderes mehr. Selbstschutz ist da ganz besonders für euch wichtig. Alles Gute.

x 1 #6


Sonja77
Wie bereits gesagt wurde

Deine Schwester ist krank,denn das ist eine Krankheit aber wie bei jeder Krankheit kann man den Erkrankten nicht zwingen sich helfen zu lassen…deine Schwester ist volljährig und weder du noch ihre Eltern haben die Macht darüber entscheiden zu können ihr Hilfe aufzuzwingen und das hätte auch gar keinen Sinn,denn wo keine Keankheitseinsicht vorliegt da kann einem auch nicht geholfen werden

So traurig schwer und unschön das ganze für euch als Familie auch sein mag,denn sowas ist belastend ohne Frage
Aber eigentlich geht es euch nichts an wie sie lebt oder leben will oder leben kann
Es ist nicht eure Sache und es liegt an euch euch da ganz klar abzugrenzen damit es euch nicht allzu sehr belastet und weh tut

Deine Schwester ist keine Gefahr für sich selbst und gefährdet mit ihrer Lebensart auch niemand anderes
Also kann man sie zu nichts zwingen

Es muss von ihr aus kommen die Einsicht das sie Hilfe und Unterstützung braucht und solange das nicht der Fall ist bringt alles nichts egal was ihr wie versucht

Es ist nun eure Aufgabe denn auch ihr alle seit erwachsen euch da ganz klar abzugrenzen und ihr ihr Leben so leben lassen wie sie es im Moment kann und ihr lebt euer Leben
Sie ist kein kleines Kind mehr und in ihrem Haushalt leben weder kleine Kinder noch Tiere die geschützt werden müssten

Würde ihre Tochter massiv darunter leiden so hätte man mit dem Jugendamt sprechen können,aber das ist hier ja nicht der Fall ganz im Gegenteil ihre Tochter fühlt sich ja mehr als wohl so

Bitte nimm dir das nicht so extrem zu Herzen
Es ist ihr Leben nicht deines du solltest dir nicht die Last ihres Lebens auf deine Schultern packen

#7





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