Zitat von Phaedra: ohne Aussicht auf Besserung oder Veränderung,
Aber der Partner kann lernen, besser damit umzugehen. Man kann auch niemanden verurteilen, weil jeder individuell zu betrachten ist, denn jeder empfindet anders.
Ich bin der Meinung, wenn es dem Partner allmählich zu viel wird, hat er zwei Möglichkeiten, Trennung oder lernen, damit zu leben.
Trotzdem stimme ich @Angor zu. Das dürfte selbstverständlich sein, den Partner ins KH zu begleiten. Alles andere ist Nebensache und da gilt es aus meiner Sicht, wie vorher erwähnt.
Beispiel aus meiner Erfahrung:
Als ich damals hypochondrische Züge hatte, bot mir mein Partner immer an, mich ins KH oder zu einem Arzt zu fahren, was er auch tat. Er hatte es einfach akzeptiert, konnte gut damit umgehen, war nie genervt.
Nach etlichen Untersuchungen, bei welchen auch etwas heraus kam, was nicht weiter schlimm ist, was auch viele haben (Z. B. Gallensteine, Schilddrüsenbeschwerden) hatte ich doch den richtigen Riecher. Der Rest war psychisch und irgendwann ging es mir noch schlechter. Habe dann begonnen, an mir zu arbeiten mit Erfolg.
Das hat eben drei Jahre gedauert, bei manchen dauert es eben länger, bei manchen geht es schneller. Manchen geht es noch nicht schlecht genug, bis klar wird, dass man an sich arbeiten muss. So war es wahrscheinlich bei mir. Aber nachdem es immer mehr bergab ging, hatte ich es verstanden, dass nur ich etwas tun kann.
Aber mein Partner stand immer hinter mir. Wäre auch schlimm, wenn nicht.