Zitat von Delfina: dann musste ich erkennen, dass ich mich ja immer mitnehme.

Genau diese Erfahrung habe ich vor langer Zeit auch machen müssen.
Hat allerdings 'n bisschen gedauert.
Das eigentliche Problem liegt ja viel häufiger in uns selbst als in den äußeren Umständen.
same here:Zitat von Jupiter64: Damit komme ich nicht klar.
Das ist m.M.n. zu einem großen Teil aber auch eine Frage des eigenen Blickwinkels.
Sicherlich gibt es viele Dinge in der Welt, die uns persönlich nicht schmecken, auf die wir allerdings nun auch nicht sooo direkt Einfluss nehmen können. Nun kann man natürlich darüber klagen und leiden oder den Blickwinkel etwas verschieben und das ganze aus einer etwas anderen Perspektive betrachten. Mehr auf das fokussieren, was 'gut' ist .. und davon gibt es
- unseres gegenwärtigen Eindrucks vielleicht zum Trotz - eine Menge! Das muss man jedoch auch sehen
wollen. 'Die Welt' können wir selbst nicht umkrempeln, aber wir können in unserem eigenen 'Dunstkreis' und im kleinen Rahmen sehr wohl darauf Einfluss nehmen und sie dadurch ein klitzekleines Bisschen 'besser' machen. Und wenn dies 'nur' genügend Menschen tun, wandelt sie sich auch von selbst.
Ich frönte auch eine ziiiemlich lange Zeit so einer Art von 'Weltschmerz'-Stimmung .. und es hat mir letzten Endes nicht wirklich etwas gebracht. Im Gegenteil: es hat mich sogar daran gehindert, selbst zu wachsen und mich weiter zu entwickeln. Ich bedaure es zwar nicht, diese Erfahrung gemacht zu haben, aber betrachte es
- aus meiner heutigen Sicht - doch schon eher als 'vergeudete' Zeit.