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Basti88

Basti88
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Hey zusammen,
kennt das noch jemand von euch?
Ich merke gerade, dass ich bei mir oft aus einem Gefühl direkt eine Bewertung mache: Wenn ich mich schlecht fühle, denke ich sofort, dass ich schlecht bin oder nicht genug bin.
Dann entstehen schnell solche Gedanken wie: „Ich habe zu wenig geschafft“, „Ich genüge nicht“ oder ich fange an, alles auf mich zu beziehen – sogar Dinge wie ausbleibende Antworten von anderen.
Ich versuche gerade zu lernen, dass ein Gefühl erstmal nur ein Gefühl ist und keine Wahrheit über mich als Person. Aber das ist gar nicht so leicht, weil es sich in dem Moment so echt anfühlt.
Geht es jemandem von euch ähnlich? Wie geht ihr damit um, wenn Gefühle sich so schnell in Selbstzweifel verwandeln?
Würde mich sehr über Austausch freuen

20.08.2026 x 1 #1


4 Antworten ↓

martinidry
Den Gedanken kenne ich jedenfalls, und wie… Wenn jemand nicht antwortet, bin ich auch ziemlich schnell bei: okay, irgendwas ist komisch. Ob überhaupt irgendwas ist, weiß ich da ja noch gar nicht.

Dann gehe ich manchmal noch mal durch, ob eigentlich irgendwas passiert ist. Mein Kopf ist zu dem Zeitpunkt aber oft schon viel weiter. Und nur weil ich mir das sage, ist dieses komische Gefühl ja nicht gleich weg. Ich versuche dann eher, nicht sofort festzulegen, woran es liegt. Wobei ich manchmal ehrlich gesagt längst meine eigene Erklärung im Kopf habe.

#2


A


Gefühle sind nicht die Wahrheit über mich

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Basti88
Zitat von martinidry:
Den Gedanken kenne ich jedenfalls, und wie… Wenn jemand nicht antwortet, bin ich auch ziemlich schnell bei: okay, irgendwas ist komisch. Ob ...

Ich finde das gut, dass du auch so Ein Beispiel bringst. Das finde ich sehr gut genauso diese Thematik man hat ein Gefühl und dieses Gefühl ist quasi die Wahrheit. Dabei ist das ja gar nicht aber man hat das früh gelernt. Vielen Dank für die Antwort.

x 1 #3


Abendschein
Früher habe ich auch alles auf mich bezogen,
habe dran gearbeitet und das ist vorbei.
Heute habe ich auch durch Therapien mehr Selbstbewußtsein bekommen.
So schnell lasse ich mich nicht mehr aus der Ruhe bringen und bleibe mir treu,
das ist mir sehr wichtig.

#4


thokrifu
@Basti88 Servus, Basti, ... so ganz verstehe ich das noch nicht, weil du andere Worte verwendest, um mir vertraute Situationen zu beschreiben, vielleicht.
Im Grunde sind das Tagträumereien, die die Leere, welche entstand, aufgrund von Liebesentzug, oder Einstellung der Kommunikation, füllen sollte. Als ich ein Kind war. Dann kam die Gewohnheit, dann war es die Wahrheit. Oder vielmehr meine Wahrheit.
Ich denke zurzeit auch um. Und umfühlen gehört auch dazu. Es funktioniert auch, aber es dauert.

Was mir allerdings sehr hilft, sind Feedback in Form von Mimik und Sprache, wie zum Beispiel der Psychologin gestern. Also, in der Realität.

#5





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