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sandracookie

sandracookie
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Hallo zusammen,
ich weiß hier kann niemand etwas diagnostizieren, aber ich wollte mal etwas schildern, was bei mir länger schon auf tritt.
Diagnostiziert bin ich mit Depressionen/Angststörung.
Manchmal bin ich mir aber nicht mehr sicher, ob es nur das ist oder noch mehr dahinter steckt.

Ich habe so alle zwei bis drei Wochen richtige emotionale Ausbrüche. Es geht los mit extremer Reizbarkeit (die sprichwörtliche Fliege an der Wand triggert mich dann) und dann eskaliert es in Wut, hinterher Traurigkeit, teilweise Angst/Panik, totale Hoffnungslosigkeit und alles extrem negativ zu sehen.
Diese "Attacken/Phasen" kommen aus dem Nichts, überrumpeln mich und mein Umfeld und korrelieren nur selten mit äußeren Umständen (Stressauslösern). Ich erkenne mich teilweise selbst nicht wieder und hinterher frage ich mich, warum ich überhaupt so extrem reagiert habe.

Das andere Extrem, was die letzten Monate immer wieder auftaucht, ist, dass ich gar nichts mehr fühle, insbesondere keine Freude mehr und das alles wie in "Grautönen" ist. Das hält so ein bis drei Tage an, dann legt es sich wieder von alleine. Teilweise habe ich dann das Gefühl mich selbst nicht mehr zu spüren und keinen Zugang zu meinen Gefühlen zu haben - hier habe ich schon das Gefühl, dass es mit Stress zusammenhängt und eine Art Schutzmechanismus ist, weil ich ansonsten in Angst und Panik verfalle.

Kennt sowas jemand? Liegt das daran, dass ich immer noch mittendrin in einer depressiven Episode bin, trotz deutlicher Besserungen? vielleicht hat jemand Tipps/Erfahrungen, die mir helfen das besser einzuordnen.
Danke auch für's Lesen des langen Textes.

02.03.2026 x 2 #1


2 Antworten ↓


Feuerschale
@sandracookie hallo, ja ich kenne das...aber aber leider noch keine Idee zur Ursache noch zur Lösung.
Nur manchmal diese Reizbarkeit/Triggerbarkeit wo das depressive dann stark mitschwingt und negative Szenarien,
oder melancholische Gefühle; dann wieder dieses gefühllose, unverbundene eher.

Depression liegt bei mir auch vor...aber was da sonst noch dahinter steckt, keine Ahnung....
Ich denke dieses "mal hyper".....dann Schutz und zu werden, Distanz und Leere....das hängt irgendwie zusammen.
Warum das Nervenkostüm so ins "Hyper" geht ab und an...jeder Reiz sich aufbauscht und emotional ein Rattenschwanz dran hängt, das weiß ich nicht genau. 🤔

Reizfilter hatte ich gefühlt immer sehr wenige, bin bei Menschenmassen und bestimmten Dingen total geflutet.
Emotionale Steuerung (ausblenden, umlenken) geht bei mir auch sehr schwer, also nur bis zu einem gewissen Grad,
nicht schon in dem Reizflutungszustand und allem was dran hängt.

#2


Greta__
Hallo du Liebe.

Hast du mal angefangen einen Zykluskalender zu führen? Du schreibst das tritt alle zwei bis drei Wochen auf. Das was du beschreibst kommt mir sehr bekannt vor, PMS, insbesondere als es langsam mit den Wechseljahren anfing. Ich war 1:1 genauso und weder mein Umfeld als auch ich haben mich wieder erkannt. Bei mir hing es mit den beginnenden Wechseljahren zu tun und war zyklusabhängig.

Vielleicht magst du mal bei dem Forum Hormonmonster.de vorbeischauen, da gibt es ähnliche Berichte und super Tipps was man wie beim Arzt z. B. durchtesten lassen sollte.

Abgestumpft, kein Zugang zu den Emotionen: Das hört sich sehr nach Dissoziation an. Das ist in der Tat ein Schutzmechanismus bei Überforderung/Reizüberflutung. Du scheinst da ein gutes Gefühl zu haben, da du das bereits mit Stress in Verbindung bringst.

#3





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