Margitta

Hallo Ihr ähnlich Leidenden,

ich habe jahrelang fürchterlich unter den Armen geschwitzt und als es mein Leben wirklich anfing zu beeinträchtigen, ging ich zum Arzt. Nachdem ich den Überweisungsschein in der Tasche hatte, war ich erstmal glücklich.

Ich rief dann im UKE in Hamburg an und man gab mir einen ersten Termin zur OP (welchen ich aber nicht nutzte). Ich fragte die nette Dame am Telefon, ob es schmerzhaft wäre, denn man sagte mir gleich, es gäbe keine Vollnarkose, als sie mir dann Einzelheiten erzählte, hatte ich auf einmal solche ANgst, daß ich die OP kurzerhand absagte.

Vor einem Monat dann, habe ich mich doch operieren lassen.

Es ging eigentlich ganz schnell. Ich wurde Montag eingeliefert udn schon am Dienstag morgen, holte man m ich ab. Man spritze mir eine Lösung in den Brustbereich und ehe ich mich versah, war links eine Ärztin und rechts ein Arzt am Arbeiten. Es dauerte ca. 1 Stunde, danach brácht eman mich mit lustigen Plastikflaschen unter den ARmen auf mein Zimmer.

Da ich ein Zappelphillip bin, bin ich auch direkt aufgestanden und Kaffee trinken gegangen, daß ging auch alles ohne Problem.

Als die Betäubung dann verging, fing es schon an, weh zu tun.

Nun sind 5 Wochen vergangen und so unglaub lich es auch für mich ist, ICH SCHWITZE NICHT MEHR. Nur manchmal, wenn ich viel Kaffee getrunken habe oder sehr unter Stress stehe, dann schwitze ich unter dem einen Aam, so wie es wahrscheinlich jeder tun würde.

Alles in Allem muß ich BIS HEUTE! sagen, daß ich es nicht bereut habe aber ich höre noch die Worte des Arztes, daß es nach einiger Zeit bis zu 50% zurückkommen wird, da es -entgegen allen Betäuerungen- keine 100% ige Beseitigung des Schweißflusses gibt(bei dieser OP).

ICh glaube ihm das aber hoffe dennoch, daß ich eine Ausnahme bin und der lästige schei. nie wieder zurück kommt

Viel Glück und toi toi toi für die, die es auch wagen

es lohnt sich

04.01.2004 22:41 • 10.07.2019 #1


7 Antworten ↓


Yvonne5


Hallo Margitta,

ich kenne dein Problem nur zu gut - habe mich aber noch nicht zum Absaugen entschlossen.

wie finde ich einen guten Arzt und wieviel Geld muss ich wohl investieren ?

Ein schönes Wochenende wünscht
Yvonne

13.02.2004 20:33 • #2


dr. wolter1


hi yvonne.

bei gibt es unter links eine liste von behandlungszentren.
viel erfolg bei der suche.

gruß

dr. wolter

15.02.2004 20:11 • #3


Sandra19


Hallo Du,

kannst Du mir sagen, wie es kostenmäßig gelaufen ist. Mußtest Du den Eingriff selber bezahlen oder hat die Kasse was übernommen und wenn ja, wie hast Du es angestellt?! Wie teuer ist der Eingriff in Hamburg? Ich komme nämlich aus Buxtehude und habe eigentlich geplant, im April zu Dr. Fatemi nach Unna zu fahren. Da muss man auch nicht übernachten etc. Würde mich sehr über Infos bezüglich des UKEs freuen!

Sandra

25.02.2004 11:02 • #4


Gast


Hallo,

meine Frau hat die OP in der Uni-Klinik Mainz, bei Frau Dr. Fischer machen lassen. Dort werden die Schweißdrüsen unter lokaler Betäubung ambulant entfernt. Die Wirkung war sofort zu sehen. Das Schwitzen ist beendet. Nach der Aussage meiner Frau war es auch nicht mit großen Schmerzen verbunden. Das schlimmste war: den Verband am 2. Tag zu entfernen, der hat so höllisch geklebt, das sogar ein bischen Haut mit abgegangen ist. Ansonsten wirklich Top. Großes Lob an Frau Dr. Fischer und Empfehlung von mir für diese OP. Kosten ca. 500,-€. Beim Schönheitschirurgen kostet so etwas mit Absaugen, was ich zwar als Laie,doch trotzdem für schlechter empfinde ca. 1500,-€. Erstattung der Krankenkasse ist ein schwieriges Unterfangen, da dies nicht als Krankheit von denen angesehen wird. Die zahlen nur bei medizinischer Notwendigkeit. Wir hatten uns vorher auch mit denen in Verbindung gesetzt. Werden die Rechnung mal vorlegen, mal seh´n was passiert.

21.04.2004 18:04 • #5


Gast


Hallo Ihr Lieben,

Ich leide seit fast 7 Jahren an Hyperhidosis unter den Axeln. Ich will jetzt nicht mehr leiden, sondern dem ein Ende setzen. Kann mir jemand sagen, ob es auch in Dresden dafür einen Spezialisten gibt bzw. Wann bin ich berechtigt mir die Scgweißdrüßen entfernen zu lassen (Arztbericht oder so) Meine Hausärtztin scheint mein Problem nicht ernsthaft genug zu sehen. Antitranspirantien zeigen 0 Wirkung. Würde mich über jede Art von Hilfe total freuen. Vielen Dank Kessie

26.04.2004 14:21 • #6


güni32


3
Das hört sich alles echt schlimm an. Jetzt nach ein paar Jahren gibt es ja weitere Möglichkeiten im Internet. Auf http://www.schweissbehandlung.net stehen Tipps zu genau euren Problemen. Ich hoffe ihr lest es noch oder ich kann zukünftig Lesenden helfen.

29.03.2017 13:19 • #7


Finea86


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Die Beiträge sind zwar schon etwas her,dennoch möchte ich etwas dazu schreiben. Nach 7 Jahren Leidensdruck und medikamenten wie vagantin die zwar super wirken aber nur für 6 h und die nicht für den täglichen Bedarf gedacht sind habe ich durch einen fernsehbericht von der Absaugung der Schweisdrüsen erfahren und wollte das als letzten Weg in Angriff nehmen. Am Montag war es endlich soweit, örtliche Betäubung Arzt super kompetent und nett. Man ist wach muss sich nur mit dem Geräusch etwas anfreunden. Danach druckverbände die mit einem zusätzlichen Rucksackverband gesichert werden den man die ersten 48h auch über Nacht tragen muss.Schmerzen wenn die Betäubung nachlässt sind schon zum aushalten es brennt aber jeder empfindet es anders. Abends waren sie weg ist halt immer mal ein stechen und ziepen aber das ist normal. Habe Schmerzmittel mitbekommen und ein Rezept für Antibiotikum das man vorsorglich für 5 Tage nehmen soll.Heute ist Mittwoch es geht mir soweit sehr gut wie gesagt ab und zu ziept es mal und das anziehen usw ist halt ziemlich blöd da man wie ein muskelmann läuft. Morgen ist das erste mal Verbandswechsel, dann für weiter 3 bis 4 Tage danach nur noch kleine Pflaster auf die nähte aber der Rucksackverband tagsüber weiter 7-10 Tage damit das a heilen der Haut reibungslos läuft. Ich werde euch auf dem laufenden halten wie es mir ergangen ist und wie das ergebniss ausfällt. LG an alle mitleidenden

10.07.2019 11:56 • #8