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hab in einem anderen forum einen beitrag gefunden von einem älteren herrn und seine langzeiterfahrung mit yerka euch mal hierher kopiert. vielleicht hilft es euch ja!

Hallo,

ich bin eigentlich in einem ganz anderen Forum aktiv, in dem aber heute nichts los ist, und da bin ich in der myphorum-Liste zufällig auf dieses Forum hier gestoßen, erinnerte mich an meine früheren Probleme mit Achselschweiß und war beim Lesen ganz berührt von den Qualen und sozialen Problemen, die Betroffene haben können. Und mir wurde bewußt, daß ich vielleicht auch zu den Leidenden gehören würde, wenn nicht...

Daher muß ich von meinen eigenen Erfahrungen mit dem Mittel YERKA hier berichten, das für mich seit nunmehr 40 Jahren (in Worten: vierzig) dieses Problem 100 %ig ad acta gelegt hat. Über Yerka gab es, wie ich über die Suchfunktion gefunden habe, vor ca. einem Jahr hier schon mal einen Thread.

Mit 13 oder 14 Jahren (ich bin jetzt 54) begann ich, wohl im Zusammenhang mit der Pubertät, stark unter den Achseln zu schwitzen. Ich stank zeitweilig so, daß ich mich in der Schule vor meinen eigenen Ausdünstungen zu ekeln begann, von der Peinlichkeit gegenüber dem Sitznachbarn ganz zu schweigen. Was es damals Anfang der 60er Jahre an Deos gab, konnte man vergessen, nach spätestens 1 Stunde war die Wirkung völlig weg (vielleicht ist das mit den heutigen Deos auch so, ich weiß es gar nicht, weil ich keine benutze...)

Nach einigen Wochen brachte meine Mutter eines Tages aus einer Apotheke ein Fläschchen mit einer rötlich-lila Flüssigkeit mit, "Yerka". Design und Text waren so altertümlich, daß es das Mittel wahrscheinlich schon vor dem 2.Weltkrieg gegeben hat (weiß ich aber nicht). Das Design wurde tatsächlich erst vor ca. 10 Jahren ein wenig modernisiert.

Und seit 40 Jahren benutze ich Yerka mit wirklich 100% íger Wirkung. Bei mir geht es nicht um eine Linderung oder Reduzierung der Schweißabsonderung, sondern um die vollständige Unterbindung. Es ist keine Übertreibung: wenn ich Sport treibe und dann flächendeckend am ganzen Oberkörper triefe, gibt es nur zwei kleine Bereiche, die völlig trocken sind: meine Achselhöhlen ! Wo Ihr von Eurem Horror vor den nassen Flecken im T-Shirt berichtet, ist es bei mir buchstäblich umgekehrt - meine "Flecken", die sich farblich abheben, sind die trockenen Stellen.

Ich habe seitdem mehreren Mitmenschen, mit denen ich privat oder kollegial zu tun hatte, das Mittel empfohlen, wenn ich es für ratsam hielt *fg*. Es ist mir in solchen Fällen immer gelungen, das Gespräch dezent irgendwie auf das Thema zu lenken, und dann habe ich einfach ganz offen über meine Erfahrungen gesprochen. Alle sind hell begeistert, und ich habe noch keine einzige negative Rückmeldung bekommen.

In dem alten Thread wurde auch das Thema Krebsrisiko bei AlCl angesprochen. Ich kann dazu aus medizinischer Sicht nichts sagen. Ich kann aber in jedem Fall sagen, daß ich nun trotz buchstäblich jahrzehntelanger Langzeitanwendung (ich bin damit irgendwie auch eine Art Versuchskaninchen *gg* ) bisher keinerlei negative Folgen oder Krankheitssymptome festgestellt habe (obwohl ich sehr empfindliche "blonde" Haut habe). Wenn doch noch was kommt, hat es sich bis dahin jedenfalls gelohnt (ob ich das dann immer noch so locker sehen würde, weiß ich natürlich nicht...) Ich denke, jeder muß selbst entscheiden, was es ihm wert ist.

Noch kurz zur Anwendung:
wenn man damit ganz frisch beginnt, soll man das Mittel (immer vor dem Zubettgehen) mehrere Tage hintereinander auftragen und dann nach und nach die Abstände erhöhen. Ehrlich gesagt, kann ich zur stufenweisen Anfangsdosierung gar nichts rechtes mehr sagen, weil es bei mir inzwischen so ist ( dieser Zustand ist nach ca. 2 Jahren eingetreten ) , daß ich das Mittel nur noch ca. alle 6 Monate benutzen muß, bevor ich dann wieder ganz leichte beginnende Feuchtigkeit spüre. Wenn ich darauf sofort reagiere, habe ich dann wieder ein paar Monate Ruhe und brauche an nichts mehr zu denken.

Zwei Nachteile will ich bei aller Begeisterung nicht verschweigen:
---- das Mittel greift, solange es frisch aufgetragen ist, Textilien an, es können Löcher in Baumwollshirts entstehen. Ich ziehe daher nach dem Auftragen immer ein "Yerka-Hemd" an, das ich nicht mehr regulär trage und sonst eh weggeworfen hätte.

---- nach dem Auftragen und bis spätestens zum Ende des nächsten Tages verspüre ich einen gelegentlichen Juckreiz. Damit läßt sich aber leichter leben als mit dem Schweiß...

Ansonsten: Yerka gibt's in der Apotheke rezeptfrei. Was niemand daran hindern soll, vorher den Arzt zu konsultieren. Die Wirkung auf Textilien hat mich auch immer etwas gestört....aber ich hab's verdrängt. Den Preis weiß ich nicht aus dem Kopf, meist kauft es meine Frau, es waren jahrzehntelang immer knapp unter 10 DM, vor einiger Zeit ist es wohl teurer geworden, vielleicht sind es jetzt ca. 7 Euro.
Ein Fläschchen reicht bei mir ca. 2 - 3 Jahre.

Uff, das ist ja nun sehr lang geworden, aber ich hoffe, daß ich der/dem einen oder anderen von Euch einen Tip geben konnte, der vielleicht das Leben verändert. Als (ur)alter Yerka-Fan ist dieses Forum, dessen Existenz mir bis heute unbekannt war, wohl DER Ort, an dem ich mich geradezu verpflichtet fühle, von meinen Erfahrungen zu berichten.

Ich wünsche allen (für mich ehemaligen) Leidensgenossen viel Erfolg !

Trockene Grüße von

Frank

18.02.2004 20:00 • 18.02.2004 #1