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Ratmad
Zitat von Uropanoel:

Liebe Ratmad, du nimmst sie ja nur eine Woche und nicht jeder hat Nebenwirkungen davon.
Ich hatte auch keine, nur das ich 2015 Gastrietes und ein Magenkrebs gleichzeitig hatte.
Also erst Antibiotikakur, dann die OP. Du darfst nicht so viel im Internet gucken, das macht Angst die man nicht braucht.
Was meinst du was ich alles für Tabletten nehmen muss, die als Nebenwirkungen alles beinhalten, von Erkähltung bis irgendeinen Krebs.
Und ich habe auch Angst davor, aber ich versuch ruhig zu bleiben, was ja nicht immer so gelingt.

Lieber Uropanoel, dass ist echt schlimm, was dir passiert ist... ich hoffe, dass deine Krebserkrankung geheilt ist! Eigentlich soll ich ja gar nicht meckern, weil ich nur Gastritis habe...aber ich habe im Sommer eine Antibiotikakur angefangen und musste nach 3 Tagen abbrechen, weil ich starke Panikattacken bekommen habe und bis jetzt unter Angst und Depressionen leide, die sich sehr schlecht mit Medikamenten behandeln lassen.

@Flame : Es ist eine komische Klinik mit seltsamen Regeln. Und mir wurde schon gesagt, dass ich bei der Schwere meiner Depression eigentlich auf die Akutstation gehöre, aber das wollte ich natürlich nicht, nachdem ich hier schon paar Leute kennengelernt habe...

18.12.2017 20:14 • #81


calinmagique
Liebe @Ratmad ,
vielen lieben Dank für Dein Erzählen und sorry, dass ich mich erst jetzt melde. :-/

Bei Medikation kenne ich mich leider nicht so gut aus, aber ich glaube, dass meine
Vorredner gute Ratschläge gegeben haben - vor allem, sich nicht durch Berichte aus
dem Internet verrückt zu machen.

Eine Frechheit finde ich das von den Ärzten, dass sie Dich gebeten haben, Deinen Mitpatienten nichts über Deine Trauer zu erzählen!
ist doch bekannt, dass der Austausch und das Sichauffangen unter den Patienten
oft mehr zur Heilung beiträgt als die Therapiestunden.
An Deiner Stelle würde ich mich an das Gebot nicht halten; schließlich geht es um Deine Gesundung! Auch würde ich mich nicht auf die Akutstation verlegen lassen,
denn dort wärst Du allein, zumal Du ja schon Kontakt zu anderen Patienten geknüpft hast.
Und warum muss Deine Familie Dich außerhalb der Station besuchen?

Muss echt ne komische Klinik sein, in die Du da geraten bist.

Ich hab am Wochenende öfter an Dich gedacht, wie es Dir zuhause wohl ging.
ich habe zwar keine Kinder, aber ich stell es mir einfach zehnmal so schwer vor, wie meine Freundin (die es grad leider nicht gibt ) am Sonntagabend auf den Zug zu bringen...
Gelingt es Dir, an die schönen Stunden zu vorauszudenken, die Dich nächstes Wochenende erwarten, und nicht an den Abschiedsschmerz?
Ich hoffe es für Dich.

Alles Liebe

calin

P.S.: Danke für Deine guten Wünsche. Ja, aus dem depressiven Loch bin ich gekrochen, muss aber schauen, dass es nicht gen Manie kippt.
Auch kann ich das Band zu meiner Exfreundin nicht lösen. jeden Tag schleudert mich
ein äußerer Auslöser, z.B. der park, in dem wir spazierengingen, in das quälende Bad der Erinnerung. Hoffentlich heilt die Zeit diese Wunde oder eine neue Bekanntschaft.

19.12.2017 10:52 • x 1 #82



Wer war schon mal in einer Psychiatrie?Erfahrung

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Schokopudding
Bei mir ist es sehr gut gelaufen. Ich war zuerst eine Woche stationär und konnte dann nach wenigen Wochen Wartezeit in die angeschlossene Tagesklinik wechseln.
Diese hat mir sehr gut getan, vor allem, dass das Personal dort so normal und empathisch mit einem umgegangen ist. Ich wurde stets auf Augenhöhe behandelt.
Ich muss dazu sagen, dass bei uns die Gruppe sehr klein war, meist nur 6 Leute, auch das hat sehr gut getan, weil da einfach das Miteinander viel enger ist.

05.01.2018 12:13 • x 2 #83


weichei75
kann ich voll bestätigen
die Würde des Menschen - dort unbekannt, eher eine Lachnummer
dazu Drohungen wie diese
wenn Sie nicht sofort tun was ich Ihnen sage, dann laß ich Sie festsetzen in einem
Raum und Sie müssen mit 6 Wochen Dauer rechnen

Psycho Pillen, wie war es nur möglich Jahrzehnte ohne diesen Dreck auszukommen ?
das eigene Geld nur in Rationen von 5Euro pro "Ausgang" bewilligt
die Gangster in Weiß haben grundsätzlich immer recht, egal wie doof ihre Ansichten
sind, wer widerspricht gilt sofort als besonders uneinsichtig

einzige Möglichkeit dort raus zu kommen, Verständnis heucheln für was auch immer

09.01.2018 23:19 • #84


Ruby_Coolcastle

23.11.2019 11:03 • #85


Das ist Quatsch,viele Menschen holen sich Hilfe und sind psychisch erkrankte und die haben alle eine Arbeitstelle. Hatte dir eben schon geschrieben,vor allen Dingen mache das was du fühlst,deine Mutter hat ja diese Depression nicht! Du kannst dich ohne weiteres Selbsteinweisen und bekommst garantiert Hilfe ,ich war dort auch Mal. Liebe Grüße

23.11.2019 11:11 • x 1 #86


heartstowolves
Da schließe ich mich an. Es ist nie verkehrt, sich Hilfe zu holen. Denn gerade die Hilfe, kann dich in ein normales Leben zurückführen. Ich bin jetzt seit einem Jahr in Therapie und beginne nächste Woche meine Reha.
Jeder hat sein Päkchen zu tragen, seien es körperliche und/oder psychische Erkrankungen. Und die Mehrheit davon kann auch arbeiten gehen. Die Gefahr ist eher groß, wenn du dir keine Hilfe suchst - du kannst kein normales Leben führen, bist dauerhaft eingeschränkt und im Berufsleben hast du es schwerer.
Lass dich nicht von deiner Mutter verunsichern. Das alte Stigma ist leider noch zu präsent bei vielen. Aber man muss sich dafür nicht schämen und erst recht nicht dafür, dass man sich Hilfe sucht.

23.11.2019 11:19 • x 2 #87


Louvalya

15.02.2021 20:32 • #88


cube_melon
Es gibt Psychiatrie und Psychiatrie.

Reguläre Stationen
Aktustationen
offene/Beschützte
geschlossene

welche meinst Du?
Vor dem bösenC-Wort oder danach? (macht auch einen gewaltigen Unterschied)

15.02.2021 20:36 • #89


Louvalya
Alle davon.

15.02.2021 20:40 • #90


Ich war auf einer Akutstation für knapp 5 Wochen. Sie war geschlossen aber ich durfte immer so oft ich wollte aus.

Ja es war eine krasse Zeit.
Hab viel erlebt bin aber froh da gewesen zu sein. Sonst würde ich hier wahrscheinlich immer noch sitzen und 1000 Krankheiten am Tag bekommen und googeln wie verrückt.
Ich war jetzt 3 Wochen zuhause und ab morgen dann Tagesklinik.

15.02.2021 20:40 • x 1 #91


cube_melon
Zitat von Louvalya:
Alle davon.

Das kann man halt nicht wirklich vergleichen. Denn wegen Fremd- oder Eigengefährdung in eine geschlossene/beschützte Station zwangseingewiesen zu werden ist eine völlig andere Nummer als freiwillig in eine Psychiatrische Klinik zu gehen.

Und auch vor und nach C ist ein gewaltiger Unterschied.
In meinem Bekanntenkreis sind zwei Krankenschwestern die in der Psychiatrie arbeiten.

15.02.2021 20:53 • #92


kleinpübbels
Also ich war 2 Wochen lang freiwillig in der offenen Psychiatrie.
Das Essen war mies, die Zimmer halt Krankenhausmäßig.
Die meisten pfleger waren echt nett, ausser eine, aber es gibt überall idioten.
Obwohl ich ja sagen muss, dass sie ihren Job relativ gut gemacht hat. War halt menschlich eher so meh...
Die psychologische Beratung war schwach. Ich hatte in den 2 Wochen 2 Gespräche, die nur knapp 20 min gingen.
Und eins davon auch nur, weil ich so übel auf das Antidepressiva reagiert habe.
Die Möglichkeiten, was zu machen wären gering. Tischtennis war das non Plus ultra.
Kurse gingen erst los am Tag meiner Entlassung.
Tja, ansonsten hatte ich das Gefühl, viel zu schnell mit Medikamenten abgeschossen zu werden. In 2 Wochen habe ich ca 7 medis durch. Beruhigenmittel inklusive.
Alles in allem war es nicht so schlimm wie erwartet. Man merkt halt, daß im Gesundheitssystem ohne Ende gespart wird. Und das bekommen die pfleger und die Patienten auch zu spüren.
Aber großes Lob an die Pfleger dort. Die haben einen harten Job, werden viel zu gering bezahlt, aber taten ihr bestes und waren rund um die Uhr für einen da.

15.02.2021 21:51 • x 1 #93


Ich war 2 x für ca. 2 Wochen freiwillig in einer offenen Station und habe unterm Strich gute Erfahrungen gemacht. Man muss sich allerdings gut mitteilen können und wissen, was man braucht bzw. zumindest nicht will. Man wird schon schnell mit Medikamenten versorgt, aber viele brauchen das, denke ich, auch. Man ist ja i.d.R. in akuter seelischer Not. Man muss sich das rausziehen und auch z.T. nachfragen, was man braucht, dann ist so ein Aufenthalt hilfreich. Bei mir war es die Ruhe, die ich für die eigene Reflexion dringend brauchte, die Gespräche mit Mitpatienten und Personal.

15.02.2021 22:09 • x 1 #94


NIEaufgeben
Ich war zweimal in zwei verschiedenen Psychiatrien..
Insgesamt fast 18 Wochen lang...

Geholfen hat es mir nicht leider
Aber ansonsten hab ich nur positive Erfahrungen gemacht...
Sauber,sehr gute Ärzte,Pfleger...viele Therapie Möglichkeiten...Sport und vieles mehr...

Kann also nichts negatives berichten...
Genauso wenig wie irgendwelche horrorgeschichten....

15.02.2021 22:28 • x 2 #95



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