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Ninja1001
Bitte gerne.
Wie gesagt,bei uns hat man alles an Medikamenten dort bekommen.
Zur Not frag mal nach in der Klinik.

23.11.2017 18:21 • x 1 #21


Ratmad
O mann... ich hätte nicht die Bewertungen der Klinik, in die ich evtl. komme, im Internet lesen sollen. Schlechte Räumlichkeinen, genervte Schwester, abwesende Ärzte... Und gleich daneben gibt es sehr positive Bewertungen, sodass man nicht weiß, was man glauben soll...

25.11.2017 14:47 • #22



Hallo Ninja1001,

Wer war schon mal in einer Psychiatrie?Erfahrung

x 3#3


petrus57
Zitat von Ratmad:
sodass man nicht weiß, was man glauben soll...


Erwarte dir nicht zu viel. Durch den Personalmangel in vielen Klinken glaube ich eher den schlechten Kritiken.

25.11.2017 14:53 • #23


Hallo zusammen,

2013 war ich zwei mal in der LVR-Klinik.
Beim ersten Mal wurde ein AD abgesetzt, welches mir im KH gegeben wurde.
Aufenthalt 2 Wochen.

Beim zweiten Mal wurde ich wegen Angststörung auf Venlafaxin eingestellt. Aufenthalt auch nur ein paar Wochen.

Wer alleine nicht klar kommt, dem kann ich einen Aufenthalt sehr empfehlen.
Man hat Gleichgesinnte mit denen man sich austauschen kann und die einen verstehen, wenn es einem schlecht geht. Viele Anwendungen, die einen ablenken. Ärztliche Betreuung wegen Einstellung der Medikament und leider nur wenig Therapiegespräche.
Ich war in einer offenen Station und durfte ab dem 2. WE nach Hause für das WE. Mir hat es sehr geholfen.
Medikamente können in der Klinik schneller hochdosiert werden, da man zur Beruhigung Tavor erhält, das wird dann wieder abgesetzt.

25.11.2017 14:56 • x 1 #24


Ratmad
Zitat von Ulli63:
Hallo zusammen,

2013 war ich zwei mal in der LVR-Klinik.
Beim ersten Mal wurde ein AD abgesetzt, welches mir im KH gegeben wurde.
Aufenthalt 2 Wochen.

Beim zweiten Mal wurde ich wegen Angststörung auf Venlafaxin eingestellt. Aufenthalt auch nur ein paar Wochen.

Wer alleine nicht klar kommt, dem kann ich einen Aufenthalt sehr empfehlen.
Man hat Gleichgesinnte mit denen man sich austauschen kann und die einen verstehen, wenn es einem schlecht geht. Viele Anwendungen, die einen ablenken. Ärztliche Betreuung wegen Einstellung der Medikament und leider nur wenig Therapiegespräche.
Ich war in einer offenen Station und durfte ab dem 2. WE nach Hause für das WE. Mir hat es sehr geholfen.
Medikamente können in der Klinik schneller hochdosiert werden, da man zur Beruhigung Tavor erhält, das wird dann wieder abgesetzt.

Hallo Ulli63, ich komme schon lange nicht mehr klar, nur 3 Kinder halten mich bis jetzt ab, ins Krankenhaus zu gehen. Ich muss trotzdem aber bald hin, da ich Antibiotika nehmen muss, die bei mir ursprunglich Panikattacken ausgelöst haben . Es ist schon komisch, dass wenn man seelisch krank ist, Medikamente deine Gedanken steuern. Wenn ich unter Tavor bin, bin ich voller Hoffnung, dass ich die Eradikation (Abtöten der Bakterien im magen) im Krankenhaus gut durchstehe und es mir auch danach seelisch besser gehen wird. Wenn ich kein Tavor nehme, dann bin ich nur verzweifelt und hoffnungslos wegen meiner Situation und die Erinnerung nach meinen Panikattacken ganz am Anfang mich fast ohnmächtig macht....
Was ich noch fragen wollte, musstest du auch deine Medikamente im Krankenhaus abgeben? Es würde mich schon etwas beruhigen, wenn ich mein Tavor immer dabei hätte.. Und darf man Laptop mitnehmen? Gibt es da auch WLAN? Damit ich mit Familie kommunizieren kann...weiß halt nicht, wie oft sie mich besuchen können
darf ich noch fragen, ob Venlafaxin gegen deine Angststörung geholfen hat? Weil du jetzt was anderes nimmst...

25.11.2017 21:00 • #25


Sarah-Maria
Guten Morgen zusammen

ich war letztes Jahr Mitte Februar in einer offenen Psychiatrie. Ich konnte mir nicht mehr helfen. Nach 5 Tage Aufenthalt wurde mir auch Mirtazapin verschrieben das musste ich absetzen ich hatte nach diesem Medikament kein Gefühl in den Beinen gehabt. Letztes Jahr im Januar hat sich auch mein Freund von mir getrennt. Ich kam mit der Trennung nicht zurecht. Wegen der Situation kam ich in der Ausbildung nicht mehr zurecht und musste sie unterbrechen. Habe dann letztes Jahr im August mit 3. Jahr in meinem Wohnort absolviert. Ich bin seit Mai 2016 regelmäßig bei einer Psychiaterin. Ich leide auch an Panikattacken und regelmäßig an Angst. Seit August muss ich 3 mal am Tag Amitriptylin nehmen. Damit ich nachts zu Ruhe komme und durchschlafen kann.

27.11.2017 07:07 • x 1 #26


Ratmad
Guten Morgen, Sarah-Maria!
So viel kann auf einmal auf einen kommen! Ich drücke dir fest die Daumen, dass du bald alles überstehst und keine Medikamente mehr brauchst! Bei mir war es umgekehrt, ich musste Amitriptylin absetzen, weil es bei mir Bluthochdruck ausgelöst hat, und dafür Mirtazapin nehmen (ob er hilft, ist eine andere Frage).
Wie oft hast du Angst oder Panikattacken? Hilft Amitriptylin dir gut? Und wie war deine Erfahrung im Krankenhaus?

27.11.2017 08:26 • #27


Zitat von Ratmad:
Was ich noch fragen wollte, musstest du auch deine Medikamente im Krankenhaus abgeben? Es würde mich schon etwas beruhigen, wenn ich mein Tavor immer dabei hätte.. Und darf man Laptop mitnehmen? Gibt es da auch WLAN? Damit ich mit Familie kommunizieren kann...weiß halt nicht, wie oft sie mich besuchen können
darf ich noch fragen, ob Venlafaxin gegen deine Angststörung geholfen hat? Weil du jetzt was anderes nimmst...


Reden wir hier vom Krankenhaus oder von der LVR-Klinik (Psychiatrie, hier war ich in der offenen Station)?
Im KH gab es WLAN. In der LVR-Klinik in Düren nicht. Dafür hatte ich mir einen WLAN-Stick gekauft. Natürlich kannst du deinen Latop mitnehmen.
Mir hat nie einer in die Tasche geguckt, ob da Medikamente drin sind.
Aber du darfst keine zusätzlichen Medikament mitbringen (schon gar keine Benzos). Bei Bedarf habe ich die im KH bekommen. In der Psychatrischen Klinik, wirst du eh damit vollgestopft. Da bekommst du eher eine Tavor, als eine andere Tablette.

Venlafaxin hat mir sehr bei der Angststörung geholfen. War aber übelst schwer abzusetzen, also bitte ganz langsam ausschleichen.

Jetzt schleiche ich gerade Paroxetin ein und nehme abends Mirtazapin.

27.11.2017 08:51 • #28


Ratmad
Zitat von Ulli63:

Reden wir hier vom Krankenhaus oder von der LVR-Klinik (Psychiatrie, hier war ich in der offenen Station)?
Im KH gab es WLAN. In der LVR-Klinik in Düren nicht. Dafür hatte ich mir einen WLAN-Stick gekauft. Natürlich kannst du deinen Latop mitnehmen.
Mir hat nie einer in die Tasche geguckt, ob da Medikamente drin sind.
Aber du darfst keine zusätzlichen Medikament mitbringen (schon gar keine Benzos). Bei Bedarf habe ich die im KH bekommen. In der Psychatrischen Klinik, wirst du eh damit vollgestopft. Da bekommst du eher eine Tavor, als eine andere Tablette.

Venlafaxin hat mir sehr bei der Angststörung geholfen. War aber übelst schwer abzusetzen, also bitte ganz langsam ausschleichen.

Jetzt schleiche ich gerade Paroxetin ein und nehme abends Mirtazapin.

Hi... Ich würde es einfach beruhigend finden, ein Fläschchen Tavor immer bei sich zu haben.
Und wenn ich fragen darf...wieso musstest du Venlafaxin absetzen, wenn er dir gut geholfen hat?

27.11.2017 09:05 • #29


Ich war nach dem Tod meines Sohnes 2004 sechs Monate in der LVR Meckenheim und war dort wirklich gut aufgehoben. 2015 war ich in einer psychosomatischen Klinik in Simbach und ehrlich Leute, die haben mich dann wirklich wieder in die Spur gebracht. Aber man muss sich drauf einlassen. Und das ist anstrengend. Ich sag das nur, weil dort auch viele waren, die die Einstellung hatten "ich lass es mir jetzt mal gutgehen und der Doc macht mich gesund". Funktioniert nicht.

27.11.2017 09:22 • x 1 #30


Ratmad
Zitat von Nusha:
Ich war nach dem Tod meines Sohnes 2004 sechs Monate in der LVR Meckenheim und war dort wirklich gut aufgehoben. 2015 war ich in einer psychosomatischen Klinik in Simbach und ehrlich Leute, die haben mich dann wirklich wieder in die Spur gebracht. Aber man muss sich drauf einlassen. Und das ist anstrengend. Ich sag das nur, weil dort auch viele waren, die die Einstellung hatten "ich lass es mir jetzt mal gutgehen und der Doc macht mich gesund". Funktioniert nicht.

Mein Beileid wegen dem Tod deines Sohnes...
Ja klar, man muss an sich arbeiten und kämpfen, damit man wieder gesund wird, nur ohne Hilfe geht es manchmal nicht...

27.11.2017 09:42 • #31


Zitat von Ratmad:
Und wenn ich fragen darf...wieso musstest du Venlafaxin absetzen, wenn er dir gut geholfen hat?


Ich nachhinein hätte ich es wohl noch ein paar Jahre weiter nehmen sollen. 2014 habe ich es ausgeschlichen, weil es mir gut ging.
10/2017 ging es wieder los.

27.11.2017 09:48 • #32


Ratmad
Zitat von Ulli63:

Ich nachhinein hätte ich es wohl noch ein paar Jahre weiter nehmen sollen. 2014 habe ich es ausgeschlichen, weil es mir gut ging.
10/2017 ging es wieder los.

Gab diesmal einen Auslöser oder ging es einfach los? Und wieso diesmal andere Medikation? Mir hat Venlafaxin vor einer Ewigkeit gut gegen Depression geholfen, ich habe vor, meinen Arzt zu fragen, ob ich nicht mein Mirtazapin (der nicht hilft) mit Venlafaxin ersetzen kann...

27.11.2017 10:05 • #33


Da ich dieses Jahr im KH Mirtazapin bekommen habe und das mich zwar abends zum schafen bringt, aber anscheinend nicht ausreichend gegen die Angst hilft, hat mir meine Therapeutin Paroxetin verschrieben, da die Kombination mit Mirtazapin ausreichend getestet und gut sein soll. Venlafaxin und Mirtazapin soll man nicht zusammen einnehme, lt. meiner Therapeutin. Außerdem habe ich mit Venlafaxin übelst Probleme mit dem Absetzen gehabt. Mirtazapin würde ich nicht einfach absetzen, sondern ausschleichen (mindestens 30-15-7,5-0 über mehrere Wochen). Das macht auch Absetzerscheinungen. Und wenn es dir zur Zeit nicht gut geht, würde ich da nichts riskieren.

Auslöser bei mir waren jedesmal die Krankenhausaufenthalte und die Ungewissheit, was ich habe. Meine Mutter ist nach langem Leidensweg an Krebs gestorben, erstickt. Dabei habe ich sie begeleitet. Das ist wohl die Verbindung, vermute ich.

27.11.2017 10:19 • x 1 #34


Dieses Mirta...irgendwas hab ich damals auch mal bekommen. Gegen die Depris und die Panik hat es bei mir auch nicht geholfen. Aber zumindest konnte ich wieder schlafen
Wurde dann aber auf Fluoxitin eingestellt. Das war eine ganze Weile besser.

27.11.2017 14:38 • #35


Sarah-Maria
Ich muss immer medikament nehmen

27.11.2017 16:29 • #36


Aufgrund von Individualität ist das unterschiedlich. Manchen hilfts, manchen nicht.
Meiner Erfahrung nach, können solche Psychiatrien nur Menschen mit Medikamenten abschießen, mehr nicht.
In meinem Fall: alles betäubte Zombies!

Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

27.11.2017 18:06 • x 1 #37


Zitat von Ninja1001:
Hallo.
Wer von euch war schon in einer Psychiatrie und mag darüber berichten?
Ich würde mich über Antworten freuen.


Ich war mehrmals in Psychiatrischen Abteilungen, jedesmal war es unterschiedlich. Von sehr gut, wow! bis unerträglich.

27.11.2017 18:11 • x 1 #38


Ratmad
Zitat von JPreston:

Ich war mehrmals in Psychiatrischen Abteilungen, jedesmal war es unterschiedlich. Von sehr gut, wow! bis unerträglich.

War bei dir jedesmal was anderes? Oder wieso verschiedene Abteilungen?

01.12.2017 22:36 • #39


Ganz einfach- eine Einrichtung toll, andere- Schrott-

01.12.2017 22:38 • x 1 #40