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Annika1984
Hallo ihr Lieben,

da es mir immer noch schlecht geht und ich nicht schon wieder in die Tagesklinik möchte, weil das für mich und meine Kinder auch viel Stress bedeutet.Nun habe ich mich gefragt, ob ich nicht eine psychosomatische Kur beantragen könnte.

Allerdings meint meine Schwester, dass das nicht gehen würde, weil ich ja akut krank bin und eine Kur nur zur Erhaltung der Gesundheit dienen würde. Aber da frage ich mich irgendwie, ob es nicht Sinn einer Kur ist kranke Patienten wieder gesünder zu machen. Wenn ich geheilt wäre, bräuchte ich da ja nicht hin.

Na ja, wie dem auch sei. Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit Kuren in dem Bereich gemacht? Vielleicht kennt ja jemand auch gute Mutter-Kind-Kliniken.

Erzählt mal von euren Erfahrungen

Liebe Grüße Annika

17.02.2015 23:37 • 05.04.2015 #1


5 Antworten ↓


Schlaflose
Zitat von Annika1984:
Allerdings meint meine Schwester, dass das nicht gehen würde, weil ich ja akut krank bin und eine Kur nur zur Erhaltung der Gesundheit dienen würde.


Heutzutage nennt sich das nicht mehr Kur sondern Reha. Eine Reha dient in erster Linie dazu, die Arbeitsfähigkeit wieder herzustellen.

Was meinst du mit akut krank?
Bei einer psychosomatischen Reha muss man therapiefähig sein, d.h. man muss einen Klinikalltag von ca. 9.00-17.00 Uhr mit mehreren Veranstaltungen am Tag durchstehen können, in der Lage sein, die Gruppentherapiesitzungen, die jeweils normalerweise 90 Minuten betragen, aushalten, an den Mahlzeiten im Speisesaal teilnehmen können u.ä.

Du musst einfach einen Antrag stellen und abwarten, ob die Reha genehmigt wird. Wenn nicht, kann man Widerspruch einlegen und dann wird man zum Gutachter bestellt. Meist wird die Reha dann genehmigt.

Ich war in der Klinik Berus, wo man auch Kinder mitnehmen kann.

18.02.2015 08:30 • #2



Kurantrag und Mutter-Kind-Kur

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Annika1984
Hallo,

ach so. Therapiefähig bin ich. Habe ja auch in der Tagesklinik den Tag von 08 - 16 Uhr mitgemacht. Nur artet sowas echt in Stress aus, wenn man due Kinder betreuen lassen muss und den Haushalt nebenbei auch noch stemmen muss. Aber wie ist es denn, wenn man quasi nur Hausfrau ist. Meine Kleine ist gerade mal eun halbes Jahr alt.

Liebe Grüße Annika

18.02.2015 15:31 • #3


Schlaflose
Da erkundigst du dich am besten bei deiner Krankenkasse, denn wenn man nicht in einem Arbeitsverhältnis steht, ist die Krankenkasse der Kostenträger und nicht die Rentenversicherung. Und ob man mit einem Baby in eine psychosomatische Klinik kann, weiß ich nicht. In Berus mussten die Kinder mindestens Kindergartenalter haben, weil sie während des Tages im klinikeigenen Kindergarten betreut wurden.
Was dir vorschwebt, ist vielleicht so ein typische Mutter-Kind-Kur, die aber nicht vergleichbar ist mit einer echten psychosomatischen Reha, wo es so abläuft wie in der Tagesklinik.

18.02.2015 16:05 • x 1 #4


Dann wirst du wohl nicht in eine Kur über die Rentenversicherung fallen, da du ja zur Zeit nicht arbeitest. Du musst dich ans Müttergenesungswerk wenden!

20.02.2015 10:13 • x 1 #5


Schnupifrau
dazu muss man auch wissen, dass eine MUK immer eine vorsorge ist . ich arbeite in einer MUK/rehaklinik.
reha ist immer nachsorge.

ich würde dir im moment abraten. das kind ist einfach noch zu klein. du hättest zu viel streß. du kannst die maus natürlich als gesunde begleitperson mitnehmen.
aber ich glaube, dass es für einen therapieerfolg wichtig ist, sich voll und ganz auf die behandlungen konzentrieren zu können und die kleinen mäuse brauchen ja auch deine volle aufmerksamkeit

05.04.2015 18:51 • #6