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31

E

Ex-Mitglied
Gast

Hi, nach einigen guten Starts für eventuell auch längere Kontakte, selbst hier im Forum ist mir an mir selbst aufgefallen, dass ich eigentlich ein sehr verlässlicher Mensch bin. Daher ist Loyalität in einer Freundschaft absolut wichtig, dies bedeutet wer einmal zeigt, dass man sich nicht auf die betreffende Person verlassen kann, dem kann ich auch nicht weiter vertrauen. Dabei geht es nicht darum, dass man täglich bzw immer recht schnell antwortet, sondern ich einfach weiß diese Person ist verlässlich und benutzt mich nicht nur als eine Art online-Tagebuch, das ab und zu Kommentare gibt. Im Forum habe ich ein paar wenige gute Kontakte und das ist schön, gleichzeitig denke ich dass real life-Kontakte besser funktionieren. Aber wie Leute ansprechen, wenn man sich schon vor Angst nicht vor die Türe traut? Mich finden viele attraktiv und genau das macht mir auch Angst, dass Kontakte nur wegen der Äußerlichkeiten entstehen und dann nur solange gehen, wie dieses spezielle Interesse besteht. Ich denke einfach, dass gute Kontakte und Freundschaften sehr gut gehen Angsterkrankungen helfen, denn die Ängste entstehen ja oft auch durch fehlendes Vertrauen in Menschen und die Umgebung. Gleichzeitig fällt es Menschen mit Ängsten extrem schwer Freundschaften zu bedienen, so dass diese erhalten bleiben, aber auch Leute ohne Angst denken, dass Freundschaft keine Arbeit ist. Und wer nicht passt wird auf dem Smartphone weggewischt scheint es.

06.11.2024 x 1 #1


27 Antworten ↓
C

creepy
Gast

Freundschaften - ein Thema was mich schon seit meiner Jugend immer wieder depressiv bis aggressiv macht. Was mich so sehr beschäftigt, dass es mit ein Grund dafür war, dass ich irgendwann in diesem Forum hier gelandet bin. Und letztendlich auch dafür gesorgt hat, dass ich so damit überfordert war, mich mit meinen negativen Gedanken und Gefühlen hier zu beschäftigen, dass ich nur einen Mausklick davon entfernt war, mich nach wenigen Tagen wieder abzumelden und mich lieber für Verdrängung entschieden habe. Naja, jetzt ist es ausgerechnet ein Thread zu diesem Thema, der mich dazu bringt, mal wieder meinen Senf zu etwas dazuzugeben.
Weil ich mich in so vielem hier wiedererkenne.

Zitat von oli3000:
Aber wie Leute ansprechen, wenn man sich schon vor Angst nicht vor die Türe traut?

Zitat von JniL:
Obwohl ich es selber nicht kann weil ich zu schüchtern bin? Ach was soll's: Einfach aus dem Bauch heraus Leute ansprechen und dann schauen ob was zurück kommt!

Ja, die Sache mit dem Leute ansprechen... Ich war schon als Kind sehr schüchtern. Irgendwie habe ich es geschafft, ein paar Kindergarten- und Grundschulfreundschaften zu schließen, aber spätestens nach Schulwechseln hat sich da keiner mehr für den anderen interessiert. In der Jugend haben dann meine schlechten Erfahrungen mit anderen Jugendlichen dafür gesorgt, dass ich mich lieber vor allem zurückgezogen habe und ich somit auch noch den letzten Rest meiner Fähigkeiten im sozialen Umgang verloren habe. Es kostet mich nun immer viel zu viel Überwindung mit anderen Leuten zu sprechen, selbst wenn ich mich nur in einer Online-Schulung, in der man sich nicht mal gegenseitig sehen kann, kurz vorstellen muss...
Zitat von JniL:
Depressionen quälen mich und Ansprechen von Leuten fällt mir sehr schwer. Eine Lösung kenne ich nicht aber ich weiß nur zu gut was nicht funktioniert: zu viel nachdenken ob und wie und warum es funktionieren könnte oder auch nicht.
Ich sehe viel Text um deine Frage herum so dass ich vermute du bist da genauso in deiner was-wäre-wenn-Welt gefangen wie ich.

Meine eigenen Gedanken sind auch immer ein sehr großes Problem für mich. Ich stehe mir eigentlich nur selbst im Wege, weil ich alles überdenken muss was passieren könnte. Deshalb bin ich auch so schlecht im Gespräche führen. Ich finde meistens keinen perfekten Einstieg in ein Gruppengespräch, weil ich viel zu lange überlegen muss was ich wie sage. In Gesprächen mit nur einem Gesprächspartner sorgt dies dann immer für peinliche Pausen. Ich habe auch das Gefühl, dass meine Mimik und Körpersprache den anderen Menschen signalisiert: "Sprecht mich nicht an". Weil ich so in mir selbst gefangen bin und Angst davor habe, in Gesprächen etwas falsches oder blödes zu sagen. Dabei weiß ich selbst, dass ich so auch keine Bekanntschaften schließen kann.
Zitat von oli3000:
Ich dachte auch, dass ich mit Menschen, die selbst mit Ängsten und Depression zu tun haben, leichter Kontakt halten kann

So geht es mir auch. Oftmals schreckt es mich ab, mich mit positiv gestimmten Leuten zu unterhalten. Ich weiß nicht wieso, vielleicht aus Angst, dass ich die Stimmung runterziehen kann oder aus Angst, dass mich die positive Stimmung nervt. Dabei habe ich schon hin und wieder die Erfahrung gemacht, dass positive Stimmung auch anstecken kann und mich aufbaut. In Unterhaltungen mit jenen, die ähnliche Probleme wie ich haben, fühle ich mich zwar besser aufgehoben und verstanden. Aber manchmal lasse ich mich dann zu sehr in den Strudel negativer Emotionen hineinziehen. Meistens ist es aber erleichternd für mich zu wissen, dass ich mit meinen Sorgen nicht alleine bin. Ja, es mag auch sein, dass sie oft zu sehr mit sich selbst und seinen eigenen Problemen beschäftigt sind, aber so etwas stört mich nicht im geringsten. Wenn man dann im Gegenzug dann auch ungeniert von seinen Sorgen berichten kann, denke ich mir: geteiltes Leid ist halbes Leid.
Zitat von oli3000:
Ich kann mit Männern nicht so gut, ich bin denen zu sensibel, von daher ist es schwierig sich einem Mann zu öffnen und mitzuteilen. Ich verstehe auch nicht, warum Männer so sind und es strengt mich furchtbar an mit denen zu reden.

Zitat von oli3000:
Aber ich kann mich prinzipiell besser mit Frauen unterhalten und verstehen

Ich habe mich in dieser Jungs- und Männerwelt auch nie wohl gefühlt. Ich hatte oft damit zu kämpfen, wenn man mal Schwäche oder Gefühle zeigt, dass man dann gleich unten durch ist. Naja, waren halt nicht die hellsten Köpfe damals in meiner Klasse... Als Erwachsener sind mir zwar hin und wieder Männer über den Weg gelaufen, die darüber anders denken und auch sensibler sind, aber dennoch würde ich mir total doof vorkommen von meinen inneren Ängsten und Sorgen mit denen zu reden. Mal ganz davon abgesehen, dass ich sowieso nur schwer mit irgendjemandem ins Gespräch komme.
Ich habe nur meine Frau, ansonsten bin ich im Real Life sehr abgeschottet. Ansonsten treibe ich mich ausschließlich online rum, weil mir das Schreiben viel leichter fällt. Da habe ich einfach mehr Bedenkzeit. Aber selbst da fällt es mir schwer, so richtig in Kontakt zu kommen und den Kontakt auch zu halten. So kommt es halt, dass ich selbst online nur mit zwei Menschen regelmäßig kommuniziere, beides Frauen. Da fühle ich mich einfach besser verstanden als von Männern.
Zitat von Obikon:
Freundschaften nur rein online sind auf Dauer immer schwer.

Online-Kontakte können reale Freundschaften nie ersetzen, das ist klar. Ein großer Teil in mir sehnt sich auch danach verstanden zu werden, akzeptiert zu werden so wie man ist. Seit meiner Jugend habe ich große Probleme mit der Menschheit, am meisten wohl mit mir selbst. Und gerade in Zeiten, in denen meine einzige reale Gesprächspartnerin recht wenig Zeit für mich hat, fühle ich mich so verlassen auf der Welt, dass mich ein paar gut gemeinte Worte, selbst wenn ich sie nur online erhalte, sehr aufbauen können.
Zitat von Schlaflose:
eine reine Freundschaft von einem Mann zu Frauen ist irgendwie unnatürlich. Umgekehrt genauso.

Ja, so ist leider die Gesellschaft... genau so wie es viele unnatürlich finden, wenn Männer mit Männern Beziehungen führen oder Frauen mit Frauen. Alles was man anders macht als die Mehrheit, ist unnatürlich. Statt einfach jeden so leben zu lassen wie er möchte, egal ob er mit dem anderen Geschlecht einfach nur befreundet sein möchte, oder auf der anderen Seite mit dem selben Geschlecht eine Liebesbeziehung führen möchte.

06.11.2024 21:16 • x 2 #26


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A


Wenn Freundschaften gar nicht so leicht sind

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JniL

JniL
Mitglied

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Mitglied seit:
Zitat von oli3000:
Aber wie Leute ansprechen, wenn man sich schon vor Angst nicht vor die Türe traut?

Vorweg: ich habe keine Angst vor die Tür zu gehen, aber trotzdem keine Freunde (mehr). Depressionen quälen mich und Ansprechen von Leuten fällt mir sehr schwer. Eine Lösung kenne ich nicht aber ich weiß nur zu gut was nicht funktioniert: zu viel nachdenken ob und wie und warum es funktionieren könnte oder auch nicht.
Ich sehe viel Text um deine Frage herum so dass ich vermute du bist da genauso in deiner was-wäre-wenn-Welt gefangen wie ich.

Meine Lebenserfahrung sagt mir, zu einer Freundschaft gehören immer Zwei. Auch wenn es für mich passt muss mein Gegenüber nicht genauso denken, im Gegenteil, es wird immer anders sein. Denn jeder Mensch schaut auf den Anderen immer beeinflusst durch die eigenen Erfahrungen.

Dadurch kann ich mittlerweile gelassen darüber hinwegsehen wenn online Kontakte sich nicht mehr melden. Für die passt es eben gerade nicht. Umgekehrt ist es ja genau so. Ich antworte seit einigen Jahren nicht mehr auf Nachrichten von "alten Freunden" weil ich es gerade irgendwie nicht kann - aber ich freue mich trotzdem wenn mir jemand schreibt.

Hmmm, soll ich jetzt die Standard Phrase noch raus hauen? Obwohl ich es selber nicht kann weil ich zu schüchtern bin? Ach was soll's: Einfach aus dem Bauch heraus Leute ansprechen und dann schauen ob was zurück kommt!

06.11.2024 09:22 • x 2 #24


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E
Also du erkennst nach einer Zeit im echten Leben schon wer deine wahren Freunde sind. Freundschaft braucht Zeit mit der Zeit wirst du merken ob es nur ein Bekannter ist oder ein Freund. Freunde wischen einen nicht weg und stehen zu dir auch mit der Erkrankung. Sie selber haben auch Probleme und müssen vielleicht auch mal ein Treffen spontan absagen. Aber mit richtigen Freunden ist das kein Problem. Nur da du vielleicht attraktiv bist wird sich vermutlich keiner eine Freundschaft mit dir anfangen. Bei Freundschaft ist das so was von unwichtig. Du wurdest auch da nach einer Zeit merken ob einer dein Freund sein möchte oder doch nach einer Beziehung sucht.

x 3 #2


E
@Coru Danke für Deine Hilfe! Ja, das mit der Attraktivität sollte eigentlich kein Problem sein. Aber ich kann mich prinzipiell besser mit Frauen unterhalten und verstehen und wenn diese Single sind, dann ist da doch so ein Gedanke ob es was werden könnte, auch wenn ich von Anfang sage, dass ich eine Freundin habe. Und bei denen, die einen Partner haben ist oft das Problem, dass dieser eifersüchtig wird, weil wir zu viel lachen oder weil ich eben nicht ins Bild der meisten "Kerle" passe. Ich dachte auch, dass ich mit Menschen, die selbst mit Ängsten und Depression zu tun haben, leichter Kontakt halten kann und hatte mir ein gewisses Verständnis und Empathie erwünscht, aber es ist leider so, dass viele zu sehr mit sich beschäftigt sind und mich als eine Art Ersatztherapeut sehen, was ich definitiv nicht bin. Echt schwer.

x 1 #3


E
Ich würd dir gerne sagen das es anders ist aber ja da muss ich dir zustimmen. Manche sagen es ist nicht möglich eine Freundschaft zum anderen Geschlecht zu haben da einer immer mehr möchte. Ich finde das geht schon aber das Risiko besteht auch sich selber zu verlieben.

Mir selber wurde eine ca. 15 Jahre alte Freundschaft gekündigt da der Mann für den ich immer als Freundin da war eine Partnerin gefunden hat und die keine weiblichen Freunde akzeptiert hat. Aber ich kenne welche die haben weibliche Freunde.

x 2 #4


E
@Coru Oh, Mensch, das tut mir sehr leid! Ich meine, dass ich das auch öfter gehört habe, die Frage: Warum willst Du mit einer Frau befreundet sein, Du hast doch eine Freundin... Ich verstehe es nicht, aber es kann sogar soweit gehen, dass ich einen guten Kontakt habe und die betreffende Person vorher selbst nicht richtig einschätzen konnte, wie eifersüchtig ihr Partner wird und dann stehst Du da und es ist eine sehr unangenehme Situation. Viele wollen auf keinen Fall ihre Beziehung riskieren und gehen von vornherein auf Nummer sicher, selbst wenn sie selbst kein Problem haben, aber ihr Partner könnte ja ein Problem haben...echt traurig.

x 1 #5


Schlaflose
Also ich bin auch ziemlich schlecht bei Freundschaften, aber als Frau wollte ich immer nur mit Frauen befreundet sein. Und da hatte ich trotz sozialer Phobie immer einen kleinen, aber feinen sehr zuverlässigen Freundeskreis. Meine 3 besten Freundinnen habe ich seit über 40 Jahren, noch aus Sudienzeiten. Die sind natürlich, im Gegensatz zu mir, schon lange verheiratet, haben erwachsene Kinder und teilweise Enkelkinder, aber das hat unserer Freundschaft keinen Abbruch getan.

x 3 #6


E
@Schlaflose Ich kann mit Männern nicht so gut, ich bin denen zu sensibel, von daher ist es schwierig sich einem Mann zu öffnen und mitzuteilen. Ich verstehe auch nicht, warum Männer so sind und es strengt mich furchtbar an mit denen zu reden.

x 1 #7


Schlaflose
Zitat von oli3000:
@Schlaflose Ich kann mit Männern nicht so gut, ich bin denen zu sensibel, von daher ist es schwierig sich einem Mann zu öffnen und mitzuteilen. Ich verstehe auch nicht, warum Männer so sind und es strengt mich furchtbar an mit denen zu reden.

Mag sein, aber eine reine Freundschaft von einem Mann zu Frauen ist irgendwie unnatürlich. Umgekehrt genauso. Ich habe allerdings auch einen guten Freund, der ein früherer Kollege war, aber ich kann das nur, weil er verheiratet ist und ich 100% sicher sein kann, dass er nichts von mir als Frau erwartet.

#8


E
@Schlaflose Finde ich nicht, dass das unnatürlich ist, die Leute können bloß nicht damit umgehen, dass man auch mal etwas für einen Menschen empfinden kann, ohne gleich was zu müssen. Ich finde es überhaupt nicht schlimm, wenn sich jemand verliebt, man redet drüber und gut ist. Wir leben im Jahr 2024 und Mann und Frau dürfen nicht befreundet sein? Dann dürfte ich ja auch nicht mit einem Kerl befreundet sein, der könnte ja auch auf mich stehen.

x 2 #9


Schlaflose
Mir ist ehrlich gesagt nicht klar, ob du jetzt eine reine Freundschaft ohne Gefühle willst oder doch mehr.
Ich wollte nie, dass jemand für mich Gefühle empfindet. Ich würde z.B. nie eine Freundschaft mit einer gleichgeschlechtlich Frau pflegen bzw. würde die Freundschaft beenden, wenn es zu Gefühlen käme, die über eine reine Freundschaft hinausgehen.
Zwischen meinen Freundinnen und mir ist das Verhältnis so wie zu Familienangehörigen.

#10


E
@Schlaflose Ich bin dagegen Gefühle zu verbieten oder zu unterdrücken. Warum sollte ein bester Freund mich nicht auch attraktiv finden dürfen? Aber jedem das seine, Deine Haltung macht mir aber Angst.

x 1 #11


E
Ich hab vor Beginn einer Freundschaft nie gefragt ob eine Frau vielleicht gleichgeschlechtlich sein könnte um zu verhindern das sie sich in mich verlieben könnte. Das wäre irgendwie komisch.

x 2 #12


E
@Coru Ich bin auch schon sehr netten Männern begegnet, die mich schon recht eindeutig nett fanden, wenn man dem Gegenüber und sich selbst vertraut, dann sind Gefühle kein Problem, sondern etwas sehr schönes. Wenn man einen Menschen sehr gern hat, dann ist doch immer irgendeine Art von Gefühl da, trotzdem muss man das nicht überbewerten und als Gefahr sehen.

x 1 #13


Schlaflose
Zitat von oli3000:
@Schlaflose Ich bin dagegen Gefühle zu verbieten oder zu unterdrücken. Warum sollte ein bester Freund mich nicht auch attraktiv finden dürfen? Aber jedem das seine, Deine Haltung macht mir aber Angst.

Natürlich kann man Gefühle nicht verbieten oder unterdrücken. Aber wenn Gefühle kommen, ist es keine Freundschaft mehr. Und Attraktivität spielt bei einer "normalen" Freundschaft überhaupt keine Rolle. Man muss sich einfach nur verstehen, gleiche Interessen haben, um Dinge miteinander zu unternehmen usw.

#14


Schlaflose
Zitat von Coru:
Ich hab vor Beginn einer Freundschaft nie gefragt ob eine Frau vielleicht gleichgeschlechtlich sein könnte um zu verhindern das sie sich in mich verlieben könnte. Das wäre irgendwie komisch.

Das muss ja nicht fragen, das stellt sich von selbst heraus. Die Frauen, mit denen ich als Erwachsene befreundet war, hatten alle von vornherein männliche Partner.

#15


E
@Schlaflose Ich glaube, das ist zu einfach gedacht. Ich weiß von vielen Menschen, dass sie den besten Freund oder die beste Freundin attraktiv finden, aus den unterschiedlichsten Gründen, das kann man ja gar nicht verhindern und warum sollte man auch, ist ja nicht schlimm.

#16


Schlaflose
Zitat von oli3000:
@Schlaflose Ich glaube, das ist zu einfach gedacht. Ich weiß von vielen Menschen, dass sie den besten Freund oder die beste Freundin attraktiv finden, aus den unterschiedlichsten Gründen, das kann man ja gar nicht verhindern und warum sollte man auch, ist ja nicht schlimm.

Ja, schon, attraktiv aus Sicht eines Außenstehenden, aber nicht attraktiv für einen selbst. Ich fand z.B meine Cousine immer wahnsinnig hübsch und äußerst attraktiv, so dass es mich nicht wunderte, dass ihr die Männer in Scharen nachliefen, aber nicht attraktiv auf mich bezogen. Wir sind als Kinder quasi zusammen aufgewachsen und ich liebe sie wie eine Schwester, aber nicht mehr. Und das wäre genauso, wenn sie potthässlich wäre. Und so ist es bei meinen Freundinnen auch. Ich habe starke Gefühle für sie, aber nur als Menschen, nicht partnerschaftlich und mir ist es völlig egal, wie sie aussehen. Und glücklicherweise ist es umgekehrt genauso, sonst hätte ich sehr schlechte Karten 😜

x 1 #17

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E
@Schlaflose Attraktivität bezieht sich aber nicht nur auf das Aussehen. Wenn ich finde, dass ein Mensch herzensgut ist, dann finde ich diesen Menschen auch attraktiv und er sieht dann auch automatisch besser aus, aber vielleicht bin ich einfach nur anders als viele Leute und habe deshalb keine Freunde.

#18


Lerchen
Zitat von oli3000:
Attraktivität bezieht sich aber nicht nur auf das Aussehen. Wenn ich finde, dass ein Mensch herzensgut ist, dann finde ich diesen Menschen auch attraktiv

Ich von meiner Seite kann es nicht nur nachvollziehen, sondern auch bestätigen. Menschen, mit denen ich mich gut unterhalten kann, welch empathisch und weltoffen sind, sind für mich von innen her attraktiv. D.h., das Aussehen spielt eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist für mich, dass wir auf einer Wellenlänge sind. Denn, es nützt mir nichts, wenn meine Freundin/mein Freund sehr attraktiv ist, aber unzuverlässig oder unempathisch oder ich einfach keinen Draht zu ihr/ihm finde.

x 2 #19


Obikon
Freundschaften nur rein online sind auf Dauer immer schwer.

x 1 #20


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Dr. Reinhard Pichler
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