Jonskyy1991
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Hallo.
Hat schon jemand von dem Ehrlichen Mitteilen nach Gopal Norbert Klein gehört? Ich praktiziere es seit 3 Jahren und hat mir zusätzlich zur Therapie sehr gut geholfen.
Einsamkeit ist ja ein altes Gefühl, dass durch das Alleinesein in der Kindheit entstanden ist. Möglicherweise sogar schon im Schwangerschaftsbauch oder in den ersten Monaten. Ich leide seit Jahrzenten (bin 34 J) an Einsamkeit und gehe das aktiv an. Denn wir sind nicht alleine. Es ist ein altes Gefühl, wir haben heute 8 Milliarden Menschen auf der Welt. Das wir uns noch so fühlen "müssen" ist absurd.
Jedenfalls das Ehrliche Mitteilen hilft wirklich. Ich empfehle jeden das Buch "Der Vagus Schlüssel". Denn es kann zum Verständnis bei Bindungs- u. Entwicklungstrauma leiden beitragen. Und Verständnis was mit uns los ist, ist erst essensziel, der Grundbaustein.
Ich schreibe hier jetzt aber, weil das Ehrliche Mitteilen irgendwann nicht mehr ausreicht. Es ersetzt ja keine Freunde. Man kommt mir seinen Anteilen in Kontakt und darf endlich sein und seine Gedanken, Gefühle, Bedürfnisse und Grenzen mitteilen ohne, dass damit irgendwas gemacht wird.
Dennoch fühle ich mich einsam, denn ich lebe alleine. Ich habe kein soziales Netzwerk. Ich bin nicht arbeiten. Ich stecke fest. Seit einigen Wochen habe ich niemanden mehr gesprochen. Also richtige Sätze, nicht nur Hallo und Tschüss im Supermarkt.
Beim Ehrlichen Mitteilen redet man auch nicht einfach miteinander. Man erzählt keine Geschichten, was man so erlebt hat. Man geht mit dem was da ist in den Kontakt jnd es spielt keine Rolle, was da ist. Und selbst wenn du sagst "Mein Kopf denkt, dass ich mit niemanden reden möchte". Alles was da ist, ist willkommen. Man bringt der Kern auf den Punkt.
Keine Ahnung, warum ich davon jetzt hier so viel erzähle. Ich glaube ich möchte andere daran teilhaben lassen. Und vielleicht hast du ja auch schon alles versucht. Dann ist das doch einen versuch wert, sich damit mal auseinander zusetzen. Ausserdem fände ich es gut, wenn sich das verbreitet, da wir Menschen alle irgendwo Kontaktprobleme haben. Wie wir miteinander umgehen als Kollektiv, zeigt ja schon dass wir nicht wirklich Beziehungsfähig sind. Und auch dass es solche Foren gibt, zeigt ja dass es ein großen Problem in der Gesellschaft gibt und zwar das fehlen von tiefer Verbindung. Und das Lernen von Kind auf, dass man mit allem was da ist, in Ordnung ist.
Für mich aber heute ist die Frage, was kann ich tun, um aus diesen Dilemma zu kommen? Ich brauche Kontakt, richtigen. Wo ich mit austauschen kann. Mit meinen 1000 Gedanken am Tag, möchte ich nicht mehr alleine sein. 24/7 alleine seine ist unerträglich. Ich habe Adhs und mein Gehirn pulsiert ja förmlich. Es implodiert und möchte raus.
Ich möchte in die weite Welt hinaus, Leben.
Erleben.
Wahrscheinlich ist das hier nicht der richtige Ort. Wobei mir das ein Anliegen ist, es auch Menschen zu sagen, die damit nicht zu tun haben. Ich habe immer Angst abgelehnt zu werden, aufgrund meiner Trans Seins. Ich bin Transmann. Was bedeutet, dass ich in einem weiblichen Körper geboren worden bin und schon seit dem ich denken kanm, wusste dass ich aber ein Junge bin und dass mein Körper dem nicht übereinstimmt.
Das ist aber auch ein anderes Thema. Aber es bedeutet, dass ich mich schon sehr früh habe isolieren müssen, verstecken. Und mein Lebenlang habe ich darunter still gelittet. Sehr stark. Irgendwann war ea aber nicht mehr möglich dies zu verdrängen und habe irgendwann angefangen mit der Transition. Seit 4 Jahren lebe ich nun als Mann und das hat mir das Leben gerettet.
Dies war auch ein großer Baustein. Mindestens schon die halbe Miete.
Aber das reicht jetzt erstmal. Mich kostet das Überwindung, weil ich grundlegend Angst habe abgelehnt zu werden. Abwe ich muss es überwinden, um auch endlich am Leben teilhaben zu können.
Und deshalb habe ich mit dem Forum hier einen anfang gemacht.
Alles Gute!
Hat schon jemand von dem Ehrlichen Mitteilen nach Gopal Norbert Klein gehört? Ich praktiziere es seit 3 Jahren und hat mir zusätzlich zur Therapie sehr gut geholfen.
Einsamkeit ist ja ein altes Gefühl, dass durch das Alleinesein in der Kindheit entstanden ist. Möglicherweise sogar schon im Schwangerschaftsbauch oder in den ersten Monaten. Ich leide seit Jahrzenten (bin 34 J) an Einsamkeit und gehe das aktiv an. Denn wir sind nicht alleine. Es ist ein altes Gefühl, wir haben heute 8 Milliarden Menschen auf der Welt. Das wir uns noch so fühlen "müssen" ist absurd.
Jedenfalls das Ehrliche Mitteilen hilft wirklich. Ich empfehle jeden das Buch "Der Vagus Schlüssel". Denn es kann zum Verständnis bei Bindungs- u. Entwicklungstrauma leiden beitragen. Und Verständnis was mit uns los ist, ist erst essensziel, der Grundbaustein.
Ich schreibe hier jetzt aber, weil das Ehrliche Mitteilen irgendwann nicht mehr ausreicht. Es ersetzt ja keine Freunde. Man kommt mir seinen Anteilen in Kontakt und darf endlich sein und seine Gedanken, Gefühle, Bedürfnisse und Grenzen mitteilen ohne, dass damit irgendwas gemacht wird.
Dennoch fühle ich mich einsam, denn ich lebe alleine. Ich habe kein soziales Netzwerk. Ich bin nicht arbeiten. Ich stecke fest. Seit einigen Wochen habe ich niemanden mehr gesprochen. Also richtige Sätze, nicht nur Hallo und Tschüss im Supermarkt.
Beim Ehrlichen Mitteilen redet man auch nicht einfach miteinander. Man erzählt keine Geschichten, was man so erlebt hat. Man geht mit dem was da ist in den Kontakt jnd es spielt keine Rolle, was da ist. Und selbst wenn du sagst "Mein Kopf denkt, dass ich mit niemanden reden möchte". Alles was da ist, ist willkommen. Man bringt der Kern auf den Punkt.
Keine Ahnung, warum ich davon jetzt hier so viel erzähle. Ich glaube ich möchte andere daran teilhaben lassen. Und vielleicht hast du ja auch schon alles versucht. Dann ist das doch einen versuch wert, sich damit mal auseinander zusetzen. Ausserdem fände ich es gut, wenn sich das verbreitet, da wir Menschen alle irgendwo Kontaktprobleme haben. Wie wir miteinander umgehen als Kollektiv, zeigt ja schon dass wir nicht wirklich Beziehungsfähig sind. Und auch dass es solche Foren gibt, zeigt ja dass es ein großen Problem in der Gesellschaft gibt und zwar das fehlen von tiefer Verbindung. Und das Lernen von Kind auf, dass man mit allem was da ist, in Ordnung ist.
Für mich aber heute ist die Frage, was kann ich tun, um aus diesen Dilemma zu kommen? Ich brauche Kontakt, richtigen. Wo ich mit austauschen kann. Mit meinen 1000 Gedanken am Tag, möchte ich nicht mehr alleine sein. 24/7 alleine seine ist unerträglich. Ich habe Adhs und mein Gehirn pulsiert ja förmlich. Es implodiert und möchte raus.
Ich möchte in die weite Welt hinaus, Leben.
Erleben.
Wahrscheinlich ist das hier nicht der richtige Ort. Wobei mir das ein Anliegen ist, es auch Menschen zu sagen, die damit nicht zu tun haben. Ich habe immer Angst abgelehnt zu werden, aufgrund meiner Trans Seins. Ich bin Transmann. Was bedeutet, dass ich in einem weiblichen Körper geboren worden bin und schon seit dem ich denken kanm, wusste dass ich aber ein Junge bin und dass mein Körper dem nicht übereinstimmt.
Das ist aber auch ein anderes Thema. Aber es bedeutet, dass ich mich schon sehr früh habe isolieren müssen, verstecken. Und mein Lebenlang habe ich darunter still gelittet. Sehr stark. Irgendwann war ea aber nicht mehr möglich dies zu verdrängen und habe irgendwann angefangen mit der Transition. Seit 4 Jahren lebe ich nun als Mann und das hat mir das Leben gerettet.
Dies war auch ein großer Baustein. Mindestens schon die halbe Miete.
Aber das reicht jetzt erstmal. Mich kostet das Überwindung, weil ich grundlegend Angst habe abgelehnt zu werden. Abwe ich muss es überwinden, um auch endlich am Leben teilhaben zu können.
Und deshalb habe ich mit dem Forum hier einen anfang gemacht.
Alles Gute!
• • 13.06.2026 #1
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