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Hallo, ich habe seit ich ca. 10 bin ständig Tagträume. Ich führle mich sofort einsam wenn ich alleine bin. Dadurch denke ich haben sich die Tagträume entwickelt, in denen Szenen ablaufen, wie ich sie mir für mein Leben wünsche.

Hat jemand auch Erfahrungen mit Tagträumen?

Eure Travelqueen

28.04.2010 15:58 • 04.05.2010 #1


9 Antworten ↓


Hi,

habe ich auch sehr häufig, ebenfalls schon seit ich Kind bin. Meistens nur positive Bilder und Gedanken, von Dingen die ich mir wünsche und die für mich nicht erreichbar scheinen. Leider haben diese Bilder, so positiv deren Inhalt auch ist, eher den gegenteiligen Effekt weil man sich zu schnell darüber klar wird das diese nicht real sind.

Aber es heißt ja, das Gehirn kann zwischen echt und Fantasie nicht unterscheiden, und lernt aus beidem. Vielleicht ist ja was dran

Liebe Grüße
Starman

28.04.2010 16:26 • #2



Tagträume

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Ja...das Problem hab ich auch...erwisch mich immer wieder dabei dass ich mir wunschbilder zusammenfantasiere und überlege was wäre wenn...
und danach bin ich wieder am boden weil ich mir sag dass ich mir schon wieder hoffnung gemacht hab und mir was wünsch was ich scheinbar nicht haben kann -.-

28.04.2010 19:57 • #3


kenne ich zu 100% auch, kommme manchmal gar nciht mehr klar nach solchen gedanken, bin dann meistens noch schlechter drauf und noch aggressiver.

wunschbilder oder wünsche die unserer fantasie entspringen sind nicht das reale leben und das macht meistens einen kaputt, versuche dich abzulenken wenn du alleine bist, ich habe es geschaft sie zu kontrollieren mit beschäftigung dadurch ist dir dann nicht immer bewusst das du alleine bist da du keine zeit hast dich damit zu beschäftigen das du alleine bist

29.04.2010 06:49 • #4


Hallo...
Ich träume gerne vor mich her...solange wie man noch in der Realität lebt,finde ich es nicht schlimm....

29.04.2010 07:45 • #5


solange ich vor mich hin träum find ich das auch nich schlimm...aber wenn man dadraus wieder aufwacht tut`s einfach weh wenn man das wunschbild mit der realität vergleicht und sieht wie verdammt weit die beiden voneinander meistens entfernt sind...

29.04.2010 20:19 • #6


Also ich hab keine Tagträume, aber nach allem, was ich in Meditationsbüchern o.ä. gelesen habe, ist es eigentlich gut, welche zu haben. Man soll sich das, was man sich wünscht, so vorstellen, als wär es schon da, möglichst real und mit den positiven Gefühlen, die sich dabei einstellen. Dadurch wünscht man es quasi herbei.

29.04.2010 21:25 • #7


Vielleicht kann man auch die Träume als Antrieb nutzen etwas an der tatsächlichen Situation zu verändern. Denn es ist ja -im Gegensatz zu Träumen in denen man wie ein Vogel fliegen kann oder Superkräfte hat etwa- eine Vorstellung, die durchaus zur Realität werden kann. Der Traum könnte quasi ein Ziel sein, auf das man hinarbeitet, etwas, das einen zur Aktivität treibt.
Wenn man hingegen bloß träumt und nichts verändert, weil man denkt, dass es eh nur ein Traum bleiben wird, und wenn man sich zudem auch noch schlecht fühlt deswegen, dann halte ich die Träume für eher weniger hilfreich.

Liebe Grüße,
Bianca

30.04.2010 12:47 • #8


Hallo Travelqueen,

das mit den Tagträumen kenne ich auch. Das mache ich auch bereits seit Jahren. Wenn ich abends im Bett liege und meine Gedanken einfach nicht aufhören wollen, über Alleinsein, Einsamkeit und die Gründe zu kreisen, versuche ich, das auszublenden, in dem ich mir ein komplettes neues Dasein schaffe. Ich habe sogar eine Lieblingswelt, die ich immer dann besuche, wenn es mir besonders schlecht geht. Da ist alles so, wie ich es haben will. Angefangen von der perfekten kleinen Stadt bis zu den perfekten Freunden. Das hilft mir dann meistens beim Einschlafen.
Allerdings hat es den Nachteil, dass es mich manchmal super fertig macht, wenn mir klar wird, dass diese Welt nie wahr sein wird. Gerade in Momenten, wenn man wieder von jemand anderem vor den Kopf gestoßen wurde.
Ist das ähnlich bei dir?

LG
Arsinoe

04.05.2010 11:54 • #9


saatan
Hallo Travelqueen,
ich habe mir eine komplette Traumwelt erschaffen,in der ich einen anderen Namen,Aussehen usw. habe .
Jetzt habe ich eine höhere Dosierung von Antidepressiva bekommen und meine Traumwelt verschwindet dadurch immer mehr.
Soll ich ganz ehrlich sein?
Ich vermisse meine Welt,es war ein Zufluchtsort.Vielleicht ist unterdrücken dann doch nicht immer richtig.
Geniesse Deine Träume ,solang Du den Bezug zur Realität nicht verlierst.
Gruss Saatan

04.05.2010 18:20 • #10



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Dr. Reinhard Pichler