@Dubist, ich hoffe von Herzen, Deine Angst (bezüglich dem Beginn der neuen Woche) hat sich bislang nicht bestätigt, und dass es auch so bleibt!
Bei mir ging der Tag (bis auf's verschlafen, dann Hektik, und die obligatorischen Toilettensitzungen, bevor ich etwas auf dem Plan habe) prima los, ich war viel entspannter als letzte Woche und das zog sich über mehrere Stunden dahin (draußen!

). Ich konnte die ganze Zeit richtig ruhig bleiben. Dann passierte etwas, das nicht hätte passieren sollen, wovon ich so lange gehofft habe, es würde niemals passieren.

Wenn ich heute nicht allgemein so gelassen drauf gewesen wäre, hätte ich garantiert einen Aussetzer ohnegleichen bekommen... mein Glück. Konnte die Situation gut bewältigen, auch wenn ein Ausraster wahrscheinlich besser (für mich!) gewesen wäre. Arrgh, wie blöd bin ich denn nur. Könnte ausflippen darüber, aber insgesamt bin ich immer noch ziemlich ruhig, es belastet mich nur ungemein. Nenene!
Nein, also bezüglich der Treue wurde ich zum Glück noch nie betrogen, sondern "nur" eben heftig belogen in anderen Hinsichten. Wenn das reale Gefühl sich manifestiert hat, dass zum Betrug nicht mehr viel fehlt, ist bei mir sowieso Sense. Aber es ging hauptsächlich um andere, gravierende Lügen. Welche das Vertrauen nach und nach auf vergleichbare Weise zerstört haben.
Ja Du hast recht, welche Frau will das nicht, und auf der einen Seite tut es mir weh, wenn ich höre, dass eine Frau (oder auch ein Mann, kommt ja ebenfalls vor) ihre / seine Grenzen total überschreiten lässt, sich permanent damit herumquält und es trotzdem nicht schafft, ihre / seine Konsequenzen zu ziehen. So gesehen ist es eine Stärke, resolut sein zu können und sich an nichts Aussichtslosem festzukrallen. Manchmal wundere ich mich, woher ich diese Fähigkeit (schon immer) eigentlich habe.

Andererseits bewundere ich Menschen, die
dennoch stark bleiben können - ohne sich zurückzuziehen. Menschen die kämpfen und zum Beispiel innerhalb einer Partnerschaft neu anfangen können, oder wenigstens verarbeiten. Und zusammenhalten (solange die Fehler nicht immer und immer wieder vorkommen.) Das geht bei mir nicht. Die Grenzen in meinem Kopf sind sehr empfindlich angesetzt, vor allem wenn schon einmal etwas vorgefallen ist, komme ich darüber nicht hinweg.
Und das zieht sich halt auch durch viele andere Lebensbereiche, was noch viel problematischer sein kann, als eine Partnertrennung.
Liebe Grüße