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Azure
Zitat von nikimiky:
Ich verstehe nicht ganz. Du schreibst das leere auch schön sein kann aber nur leere Ware nichts für dich? Wie meinst du das?



Ich hatte Jahre lang das Problem dass ich mich leer fühlte (depressiv, nichts zu sagen) und gleitete zunehmend in die Isolation (soziale Ängste)

Dabei liebe ich es, wenn sich mein Kopf mit etwas beschäftigt und interessiere mich für Dinge, benötige aber in irgendeiner Form externe Gedankenanregung.

Die sozialen Ängste entstanden dann dadurch dass ich somit gefühlt immer passiver Mitläufer war und die Tendenz hatte, mich mächtigen, charismatischen Menschen unterzuordnen.

Irgendwann begann ich für mich zu verstehen, dass ich diese innere Leere auch genießen kann: tatsächlich liebte ich es immer, alleine durch den Wald, die Natur zu ziehen, zu lesen, zu tüfteln etc. Ich akzeptiere diese Leere/Ruhe in mir einfach. Ich akzeptiere, dass manchmal keine Ideen da sind und dass ich in Gesellschaft einfach mal passiv bin - dennoch aufmerksam im Geschehen. Ich akzeptiere, dass ich manchmal mit depressiver Verstimmung ins Bett liege, obwohl ich ins Büro müsste etc. Dann definiere ich mir die Leere als Ruhe und meditiere.

Wie gesagt: nicht zu viel davon - also immer wieder aktiv aus einem Loch herausbewegen.

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Dr. Reinhard Pichler
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