Zitat von Mala07: Immer wenn sich ein Mensch dafür einsetzen will, dass die Welt gerechter und humaner wird, wird er auf irgendeine Weise daran gehindert. Entweder sperrt man ihn ein, oder er wird getötet.
Es ist wohl eine Illusion zu glauben,daß alle Menschen ein Interesse daran haben,die Welt humaner und gerechter zu machen.Diejenigen,die vom Status quo profitieren und die Gewinne einstreichen,haben Angst vor jeder Form von Veränderungen.Denn dann könnten sie ihre Priviliegien und ihre Machtpositionen verlieren.
Außerdem verfügen sie über die Macht,jeden der sie in elementarer Form kritisiert,aus dem Weg zu schaffen.Das Alles ist(leider) sehr menschlich und es bedarf keine dunkle Macht im Hintergrund zur Erklärung.
Ich bin mir auch nicht sicher,ob die Welt wirklich chaotischer und gewalttätiger geworden ist,wenn man berücksichtigt,daß inzwischen 7.4 Milliarden Menschen auf diesem Planeten leben.
Außerdem wird man heutzutage permanent über sämtliche Krisenherde auf der ganzem Welt informiert,sodaß der Eindruck chronischen Kriegszustandes entsteht.
Vor 150 -200 Jahren wußten die Menschen maximal über die Konflikte in ihrer eigenen Stadt bescheid und lebten somit sicher subjektiv unbeschwerter.
Die technologische Entwicklung geht mit Riesenschritten voran,die Vernetzung aller mit allen beschreibt eine exponentiale Kurve.
Und sicher hält der Mensch von heute innerlich mit dieser Entwicklung nicht Schritt,seine emotionale Ausstattung ist für die Lebenszusammenhänge der heutigen Zeit nicht geschaffen.
Wir sind wirklich der berühmte Neandertaler,der mit der Atombombe umgehen muß,aber emotional für den Umgang mit dem Faustkeil gedacht ist.
Hochsensible sind gut beraten,wenn sie nicht das ganze Elend der Welt auf den Schultern tragen,sondern sorgsam mit ihrer eigenen Belastbarkeit umgehen.
Niemnden ist damit gedient,wenn man sich wundreibt an den verstörenden Nachrichten,die uns jeden Tag zugemutet werden.