Rgel
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Psychiatrische Visiten geraten (in meinem Erleben) oft zur Inqusition.
Ich sage dann regelmäßig das ich nicht bereit bin vor 3 Ärzten 2 Schwestern und einer Pädagogin frei zu sprechen. Und natürlich bin ich dann der Buhmann. Ich will mir halt nicht helfen lassen.
Man sieht mir nicht an das ich einfach zu schüchtern bin sondern nimmt einfach an ich wolle rumstreiten. Es fehlt mir der passende Ausdruck und den Experten die Empathie.
Als könnte man das was ich einem Arzt sage nicht hinter diskret im Team besprechen.
Nein, ich mach daraus keine Frage des Prinzips aber ich darf erwarten das man mich da abholt wo ich bin und nicht schon Dinge bewältigt bekomme für die ich die Therapie ja erst brauche...
• #21
genau das ist der Punkt: du wirst nicht abgeholt, du sollt da hinkommen, wo sie dich haben wollen. Und wenn du was kritisierst, oder irgendwann nicht sagst, dass es dir deutlich besser geht, dann "sperrt sich der Patient". So nach dem Motto: "wir haben doch jetzt alles gemacht mit ihnen, warum sind sie so undankbar"
die Patienten müssen eben lernen, sich ihrer Diagnose entsprechend zu verhalten
oder so. Ich will heute Nachmittag mal versuchen, ob ich die Welt jenseits der Haustür noch betreten kann.