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S

Steven-lost
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Das Glück der anderen, es ist schön anzusehn
sie entwickeln sich während ich mich im Kreis dreh´
Dieses Leben, es scheint wie eine Leiter zu sein
Doch um die erste Sprosse zu erreichen bin ich zu klein
Wehmut, Trauer und Schmerz begleiten mich
Beim Blick in dieses eine glückliche Gesicht
Sollte es nicht anders sein? Sollte ich mich nicht freuen?
Sollte ich meinen Neid und meinen Hass bereuen?
Natürlich, doch Gefühle machen in der Regel was sie wollen
Leben ist nicht immer Synfonien in C-Moll
Ich begleite deinen Weg, achte auf dich von weitem
Solltest du nur EINMAL nach mir rufen, bin ich an deiner Seite
Wenn es 80 Jahre dauert, wenn ich leide oder nicht
Sei dir trotzdem sicher: Einer hat dich immer im Blick
Ich verhalte mich still und gönne dir dein Glück
Doch wenn ich da sein muss bin ich in ´ner Sekunde zurück
Selbst wenn ich irgendwann meine letzen Atemzüge hauche
Und solltest du mich bis dahin nicht ein einziges mal brauchen
Werde ich niemals bereuen jede Sekunde meines Seins
Dir gewidmet zu haben, denn ich bin für immer Dein.

Das Glück der anderen, es ist schön anzusehn
Doch irgendwann werd ich sicher daran zu Grunde gehn.

11.08.2010 #1


27 Antworten ↓
S

storm23
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Zitat von Steven-lost:
Unfassbar wie man einen Menschen von einem Moment auf den anderen so verachten kann. Ich weiß jetzt, dass sie nachdem sie an mir keinen Spaß mehr hatte ihren Freund mit einem anderen betrügt. Das habe ich gestern herausgefunden und es hat mich wie ein Schlag getroffen. Ich habe diese Frau so sehr geliebt und sie hat mir so glaubhaft versichert, dass sie sich so etwas wie dieses Abenteuer nur mit mir und keinem anderen vorstellen kann und jetzt das. Ich hasse diese Frau, sie spielt mit Menschlichen Gefühlen wie mit einem Ball. Ich habe 2 lange lange Jahre meines Lebens für nichts verschwendet und sie kommen nie wieder. Und dieses beklemmende Gefühl so dumm gewesen zu sein auf diese *beep* hereinzufallen wird für immer bleiben.


Deine Enttäuschung und Wut darüber ist verständlich. Da geht es jedem so. Aber glaub mir das wirst du auch überwinden. Sicher betrachtet man die Zeit irgendwie verschwendet weil man denkt die Beziehung hätte ewig laufen müssen bei der Investition von so viel Zeit, aber das ist eher normal, viele haben solche Beziehungen geführt die nur ein paar Jahre liefen.

Sehe es so, du hat neue Erfahrungen gemacht. Deine Menschenkenntnis ist jetzt vielleicht besser, auch wenn das keine Garantie sein wird. Niemand hat eine Garantie. Auch Beziehungen die 10 Jahre liefen können enden. Lass dich davon nicht verschrecken.
Kann dir nur empfehlen bei deiner nächsten ernsthaften Beziehung auf deine Erfahrungen zurückzugreifen.

Ich kenne jemanden, er wurde auch wirklich sehr übel betrogen obwohl er das gar nicht verdient hatte. Auch er war sehr enttäuscht und sehr wütend. Er sah aber ein das er selbst sich was eingeredet hatte. Das er lange erkannte das sie nichts für ihn ist, aber er hatte die Hoffnung sie würde sich "bessern".

Er war ne ganze Zeit lang frustriert und wollte von Frauen erstmal nicht viel hören. Aber inzwischen hat er eine neue Freundin, die reifer zu sein scheint, und die wirklich treu ist, auch teilt er jetzt auch Interessen mit ihr, was bei seiner vorherigen Beziehung weniger der Fall war.

Könnte echt neidisch sein auf ihn, er füht eine gute Beziehung momentan. Wie du siehst so was kann sich mit etwas Geduld schlagartig ändern, du wirst sicher wieder eine Frau kennenlernen der du vertrauen kannst und die besser zu dir passt.


Alles was man im Leben erlebt hat einen Wert. Selbst negatives lässt dich wachsen, solange du nicht erlaubst daran unter zu gehen, kannst du nur gestärkt daraus hervorgehen.

Sei jetzt ruhig wütend und enttäuscht, lass diese Gefühle raus, rede mit anderen über deine Enttäuschung, aber rede dir auf die Dauer nicht ein was dir eine zukünftige Beziehung erschweren könnte, ja vielleicht war sie eine "*beep*", umso mehr solltest du nicht daran zugrunde gehen weil es nicht Wert wäre für so ein Menschen sich kaputt zu machen.

10.08.2010 05:45 • #27


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A


Glückliche Pärchen überall - das Glück der anderen

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crazy030
Gast

Zitat von Chaosfee:
Glück ist eine Einstellung dem Leben gegenüber und kein Naturgesetz. Was für den einen Glück ist, kann für den anderen ein Elend sein.

Stimmt. Aber es wird eben gern verallgemeinert, sogar von einigen Psychiatern und Psychologen. Die Säulen des Lebens fallen mir da wieder ein. Aber selbst wenn das alles irgendwo so ist, Voraussetzung ist dann, dass das alles super und ausgeglichen ist, also Beziehung, Familie, Job etc. Und wo bitte ist das denn heute so? Ich kenne keinen und kannte ich auch noch nie.

Für mich ist Glück ein Lebensgefühl und das ist wenig abhängig von materiellen Dingen und auch nicht so sehr von vielen zwischenmenschlichen Sachen, wobei es ohne auch nicht geht. Der Grad der Bedürfnisse ist von Mensch zu Mensch verschieden, meine ich.

Zitat von vent:
Zitat von crazy030:
Aber ob die, die das alles haben, dann auch wirklich glücklich sind, ist die 2. Frage.

Ebend, es gibt z. B. Viele, die gerne den Anderen ihr angebliches Partnerglück an die Nase hängen wollen: so versucht man meistens sich selbst durch schwere Überzeugungsarbeit etwas glaubhaft zu machen. Aber die heile Welt, die Viele gerne hätten, gibt es gar nicht. Zumindest diese Art nicht.

Tja, wenn man die heile Welt nicht hat, dann spielt man sie halt. Ist aber auch irgendwie Teil der deutschen Mentalität.

19.06.2010 15:25 • #11


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I
ich sehe mir oft andere glückliche menschen an, vor allem päärchen, und ich bin neidisch..ich denke auch manchmal, dass ich nie so glücklich sein werde, aber dieses glück ist sowieso trügerisch...es kann einfach nicht sein, dass diese menschen nicht auch traurige momente erleben..meine psychologin erzählte mir, dass es im leben ein gleichgewicht gibt..jeder mensch erfährt positive und negative dinge, nur zu unterschiedlichen zeitpunkten..

deshalb hoffe ich, dass ich auch mal glücklich in den armen MEINES mannes liegen werde..

in deiner situation solltest du aufzählen, was im moment in deinem leben gut ist..famile, freunde, ein erlebnis vielleicht,...? das hilft den negativen gedanken abzustumpfen

#2


V
Woran glaubt ihr zu erkennen, dass Andere glücklich sind?

#3


S
Ein Partner, Hochzeits- und Kinderwunsch, viele echte Freunde um sie herum,... eben alles was man zum glücklich sein braucht.

#4


C
irgendwie liest sich das hier ziemlich bekannt....

#5


V
https://www.psychic.de/einsamkeit.php

Äußere Umstände sind nicht das Problem... man kann sich zwar ablenken lassen, wird aber im Laufe seines Lebens immer wieder zurück fallen. Vielleicht ist das, was du bei den Anderen siehst, nur der Aufschub. Nach jeder Trennung, in jeder Lebenskrise taucht das Problem immer wieder auf, und die Päckchen werden mit der Zeit nicht weniger und nicht leichter und auch die Schmerzgrenze sinkt.
Deshalb ist es am Günstigsten, diese Aufgabe so bald wie möglich zu lösen.

#6


V
Man sieht wie verbreitet das Gefühl der Einsamkeit ist.
Die Ursache ist meist mangelnde Zuwendung der Eltern im Kindesalter ... auf bestimmten Ebenen trägt man aufgrund kindlicher Ängste eine emotionale Reifeverzögerung davon, die man z. T. ausgleichen kann und z. T. auch lernen kann, sie zu akzeptieren und trotz allem gut durchs Leben zu kommen.

Aber wie schwer das ist, davon könnten sicher Viele endlose Lieder singen!

#7


C
Glück ist relativ. Partnerschaft, Kinder, Job, all das bedeutet nicht automatisch Glück. Das sehen vielleicht manchmal Außenstehende so, wenn sie genau das nicht haben. Aber ob die, die das alles haben, dann auch wirklich glücklich sind, ist die 2. Frage. Und eine Familie im Freizeitpark kann glücklich wirken, nach außen, aber zu Hause brennt ständig die Luft. Weiß man das?

#8


C
Glück ist eine Einstellung dem Leben gegenüber und kein Naturgesetz. Was für den einen Glück ist, kann für den anderen ein Elend sein.

#9


V
Zitat von crazy030:
Aber ob die, die das alles haben, dann auch wirklich glücklich sind, ist die 2. Frage.

Ebend, es gibt z. B. Viele, die gerne den Anderen ihr angebliches Partnerglück an die Nase hängen wollen: so versucht man meistens sich selbst durch schwere Überzeugungsarbeit etwas glaubhaft zu machen. Aber die heile Welt, die Viele gerne hätten, gibt es gar nicht. Zumindest diese Art nicht.

#10


C
Zitat von Chaosfee:
Glück ist eine Einstellung dem Leben gegenüber und kein Naturgesetz. Was für den einen Glück ist, kann für den anderen ein Elend sein.

Stimmt. Aber es wird eben gern verallgemeinert, sogar von einigen Psychiatern und Psychologen. Die Säulen des Lebens fallen mir da wieder ein. Aber selbst wenn das alles irgendwo so ist, Voraussetzung ist dann, dass das alles super und ausgeglichen ist, also Beziehung, Familie, Job etc. Und wo bitte ist das denn heute so? Ich kenne keinen und kannte ich auch noch nie.

Für mich ist Glück ein Lebensgefühl und das ist wenig abhängig von materiellen Dingen und auch nicht so sehr von vielen zwischenmenschlichen Sachen, wobei es ohne auch nicht geht. Der Grad der Bedürfnisse ist von Mensch zu Mensch verschieden, meine ich.

Zitat von vent:
Zitat von crazy030:
Aber ob die, die das alles haben, dann auch wirklich glücklich sind, ist die 2. Frage.

Ebend, es gibt z. B. Viele, die gerne den Anderen ihr angebliches Partnerglück an die Nase hängen wollen: so versucht man meistens sich selbst durch schwere Überzeugungsarbeit etwas glaubhaft zu machen. Aber die heile Welt, die Viele gerne hätten, gibt es gar nicht. Zumindest diese Art nicht.

Tja, wenn man die heile Welt nicht hat, dann spielt man sie halt. Ist aber auch irgendwie Teil der deutschen Mentalität.

#11


V
Was ist eine heile Welt?
Wenn man einen gut angepassten, optimal arbeitsfähigen, sozial intergrierten, braven Bürger abgibt?

Das ist doch nur eine Rolle, die man aus Berechenbarkeit annimmt. Denn man will glücklich sein.

Die Notwendigkeit glücklich zu werden ist aber nur Druck, den wir uns selbst machen. Eine doofe Angewonheit aus der Kindheit. Wer unter Druck gesetzt wurde, sieht diese Strategie als die Beste. Kinder lernen von ihren Eltern, sehen sie als ihren Vorbild an.

Irgendwann kommt die Zeit, in der wir die Denke unserer Eltern, die uns ihren falschen Ehrgeiz aufgebürgt haben, als hindernd und überflüssig ablegen sollten.

Eine eigene Strategie zu entwickeln könnte das sein, was man meist an den falschen Stellen sucht - das Glück eben.

#12


C
Na ja, aber man kann sich nicht alles aussuchen. Die angebliche Freiheit, wie frei ist man denn wirklich? Wenn ich für mich sage, ich bin auch mit 4 oder 6 Stunden Arbeit am Tag glücklich und meine Freizeit ist mir wichtig, dann geht doch schon das Problem los.
1. kann ich von der Arbeit dann nicht meinen Lebensunterhalt bestreiten und liege unter Hartz 4 Niveau. und 2., gehe ich dann zum Amt, ob nun Wohngeld von der Wohngeldstelle oder Leistung vom JobCenter, sei mal dahingestellt, dann wird man mir sagen, gehen sie mal Vollzeit arbeiten, dann haben sie auch mehr Geld.

Lebenshaltungskosten, Gesetze, Ämter, man wird doch gezwungen. Man muss. Nicht jede Lebensphilosophie lässt sich verwirklichen, auch nicht im freien Deutschland. In einigen anderen Ländern hat man da mehr Freiheit, weil man da eher 20 Dollar die Stunde verdient, als hier 6,50 Euro die Stunde, bei gleichem Job. In diesen anderen Ländern sind dann allerdings meist auch die Sozialsysteme schlechter, als hier. Ist die Frage, was besser ist.

#13


V
Das, was man generell Freiheit nennt, ist doch von äußeren Umständen unabhängig. Allerdings sollte man darauf schauen, dass man eine Arbeit findet, die Sinn macht und eine Arbeitsgemeinschaft, in der man sich nicht verbiegen muss.

Wenn man zeitweilig oder generell unangepasst ist bzw. keine sinnvolle Beschäftigung findet, ist es sicher besser, sich mit der Situation, in der man mit wenig Geld auskommen muss, anzufreunden.

Alles geht. - Klingt doch nach Freiheit, oder?

#14


V
Zitat von crazy030:
Nicht jede Lebensphilosophie lässt sich verwirklichen...

Welche Verwirklichung meinst du? Kann man Philosophie 'verwirklichen'?

#15


C
Zitat von vent:
Zitat von crazy030:
Nicht jede Lebensphilosophie lässt sich verwirklichen...

Welche Verwirklichung meinst du? Kann man Philosophie 'verwirklichen'?

Neee, nicht wirklich. War vielleicht das falsche Wort.
Zitat:
Das, was man generell Freiheit nennt, ist doch von äußeren Umständen unabhängig. Allerdings sollte man darauf schauen, dass man eine Arbeit findet, die Sinn macht und eine Arbeitsgemeinschaft, in der man sich nicht verbiegen muss.

Das mit der sinnvollen Arbeit, die dann auch noch in einem tollen Team ist, wird doch heute immer schwieriger. Für viele Leute ist es heute doch nur noch Überlebenskampf, den Luxus von Ansprüchen an den Job kann man sich da kaum noch erlauben.
Zitat:
Wenn man zeitweilig oder generell unangepasst ist bzw. keine sinnvolle Beschäftigung findet, ist es sicher besser, sich mit der Situation, in der man mit wenig Geld auskommen muss, anzufreunden.

Sehe ich auch so.
Zitat:
Alles geht. - Klingt doch nach Freiheit, oder?

Teilweise.

#16


P
Na ja, das Glück der Anderen- welch Denkfehler.
Die Freiheit, die absolute gibt es nicht.
Das was Du selber willst ist richtig.

#17

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V
Frei ist, wer in Ketten tanzen kann. - Nietzsche

#18


N
Bei uns war das auch so, alle haben gedacht, bei uns läuft alles super, bis ich die Bombe hab platzen lassen, nirgendwo ist alles Tuti! Schade eigentlich...

#19


S
Ich weiß sicher, dass alles super läuft bei ihnen.

#20


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