Zitat von Yuna1976: Es liegt auch teilweise auch wiedermal, an meiner " schönen" Erziehung !
In meiner Familie galt der Grundsatz: Wenn du etwas machst dann mach es richtig oder lass es lieber gleich sein, wenn du eh zu Du... ... dafür bist!
Kenne ich ihn ähnlicher Form bei meinem "Charakter".
Ich denke mir halt so:
Menschen sind allgemein eben schon sehr verschieden und haben unterschiedliche Vorstellungen davon, was im Leben "Sinn" hat.
Daher erlernen wir ja blöd gesagt auch alle verschiedene Berufe oder interessieren uns für verschiedene Dinge im Leben, welche andere Menschen dann wiederum z.B. als langweilig oder sinnlos verspüren.
Und dann denke ich mir:
Wenn man eine extreme Prägung, zum Beispiel durch der Eltern hat, oder dann eben z.B noch eine psychische Störung oder Erkrankung entwickelt, dann ist es doch völlig logisch, dass dieses Phänomen noch viel extremer Züge annehmen kann.
Ich von mir kann zumindest sagen, dass ich akzeptiert habe, dass ich meine Art und Weise, wie ich bin und die Welt wahrnehme, nicht mit der Brechstange um 180 Grad drehen kann. Ja, ich kann Verhaltensweisen erlernen oder Tipps umsetzen, die mir helfen, es ein wenig zu "neutralisieren" und ja, ich schaffe es auch immer mehr, mich in die Sichtweisen anderer Menschen zu versetzen, die ich früher vielleicht nicht verstanden oder auch verurteilt habe. Damit erhoffe ich mir ein bisschen mehr Objektivität zu erlangen. Den Rest muss ich einfach akzeptieren und das ist ok so. Wichtig ist mir mit der Zeit geworden, dass ich es schaffe, jede Lebens- und Sichtweise auf der Welt von anderen Menschen zu akzeptieren, denn letztendlich sitzt eigentlich jedes Individuum ein einer Bubble.
Ich weiß nicht, ob das nun so tatsächlich zum Thema hier gepasst hat. Daher sorry, falls das in eine andere Richtung ging.