TiefblauesMeer
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Seit 8 Jahren bin ich nun bei meinem Therapeuten. Er ist das Beste, das mir die letzten Jahre passiert ist. Wir haben unbeschreiblich viel erlebt, hatten stets ein sehr tiefes Vertrauensverhältnis, immer professionell und doch etwas mehr als nur rein therapiebedingt.
Leider habe ich seit einigen Monaten zunehmend das Gefühl, dass etwas zerbrochen ist und dass es auch nie mehr ganz würde. Ich liebe ihn sehr, ganz ohne Romantik, er weiß das auch.
Irgendwie fühle ich, dass er sich verändert hat, vielleicht ohne, dass er das selbst bemerkt hat. Aber ganz sicher hat sich in unserer Beziehungskonstellation etwas geändert. Ich kann bei ihm nicht mehr frei atmen und Ruhe finden, was ich allerdings all die vergangenen Jahre bei ihm konnte.
Auch muss ich erwähnen, dass er einen regen Austausch mit meiner gesetzlichen Betreuerin führt, diese aber für mich seit Monaten nicht mehr erreichbar ist. Sie hat wohl eine neue Nummer, mein Therapeut schrieb ihr auf meine Bitte vor 10 Tagen bei unserem letzten Termin eine Nachricht, sie solle sich doch bitte bei mir melden. Bis heute nichts. Auch zu ihr hatte ich die letzten 8 Jahre ein sehr gutes Verhältnis.
Bei unserem letzten Termin bot er mir an, einen neuen Therapeuten für mich zu suchen. Ich bin so kurz davor, sein Angebot anzunehmen. Habe dennoch Angst vor diesem großen Schritt ins Unbekannte (habe generell große Schwierigkeiten mit Vertrauen), zudem 2028 entschieden werden soll, ob ich die Erwerbsunfähigkeitsrente auf Dauer bekomme. Auch davor habe ich Angst, ob sich der neue Psychiater / Therapeuten ebenso dafür und in meinem Sinne aussprechen würde, wie mein aktueller Therapeut.
Ich bin gerade echt am Ende und weiß nicht weiter. Nichts fühlt sich mehr gut an.
Danke fürs Lesen und eure Zeit 🌼
• • 13.03.2026 #1