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w23

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Hallo zusammen,
ich bin hier schon ne Weile aktiv, mal mehr und mal weniger, damals viel in dem Forum "Angst, den Partner nicht mehr zu lieben."

Zu mir:
Von klein auf bin ich geplagt von zwänglichen Gedanken , Ängsten (als Kind hatte ich immer Angst vor dem Tod) und immer wieder depressiven Episoden.
Beziehungen zu führen, fiel mir oftmals sehr schwer, nicht, diese einzugehen und zu lieben.
Aber irgendwie liebte ich andere, als andere. Ich war immer in allem Extrem. Liebte sehr extrem, wenn ich einen Partner hatte, drehte sich alles um ihn. Wenn ich mal nicht der Lebensmittelpunkt war, bin ich förmlich ausgeflippt.
Ohne Beziehungen, war mein Leben schon immer eine Achterbahnfahrt. Mit Beziehungen, ist es das noch mehr. Ich habe auch zu meiner jetzigen Beziehung und der davor, viele Schemata und Parallelen entdeckt.
Zuerst, dieses über alles Lieben, vereinnahmen und teilweise so krankhafte Lieben und irgendwann dieses abwerten, "ich glaub ich liebe dich nicht mehr", aber auch aggressive Verhalten gegenüber den Partnern.
Teilweise hat meine Therapeutin auch vermutet, dass bei mir auch eine Borderline Störung vorliegen kann.

Meinen jetzigen Partner, habe ich sehr geliebt. Wir sind seit bald 3 Jahren zusammen.
Er hat schon so viel mit mir mitgemacht, dass er noch bei mir ist, grenzt an ein Wunder.
Anfangs hatte ich in schlechten Zeiten oft Zweifel, ob ich ihn noch liebe bzw. das Gefühl, ihn eben nicht mehr zu lieben.
Dieses Gefühl verflog nach Monaten wieder - aber unbewusst.
Seit ein paar Wochen allerdings, geht's mir wieder so schlecht. Ich frage mich: liebe ich meinen Partner wirklich nicht mehr und fühle mich deshalb schlecht? Oder bin ich wieder in einer Depression gefangen und kann überhaupt nicht Lieben?
Ich muss sagen, manchmal weine ich, manchmal nicht. Ich trauere auch oft vergangenen Sachen hinterher, das habe ich schon immer. Ich möchte ihn lieben, wie vor ein paar Monaten. Nicht ganz so extrem und unnormal, aber ich möchte es spüren. Und nicht das Gegenteil.
Ich könnte so vieles schreiben, würde aber gerne mal eure Erfahrungen dazu hören.
Ich hoffe, es finden sich ein paar Leute, für einen netten Austausch.
Ich denke nämlich, dass eine Depression und / oder viele weitere psychische Erkrankungen es total erschweren, eine glückliche und gesunde Partnerschaft zu führen.

18.08.2018 12:26 • 18.08.2018 #1


11 Antworten ↓


Narandia

Narandia


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Hallo w23,

als diagnostizierte Borderlinerin möchte ich dir sagen, dass das ganz stark nach Borderline bei dir klingt. Das ist nämlich oft typisch für diese Persönlichkeitsstörung oder wie ich es weniger abwertend gerne bezeichnen würde: besondere Charakterart.

Ich kenne dieses extreme Schwanken natürlich. Die plötzliche Abwertung, wenn etwas auf einmal nicht mehr so toll ist oder der Partner sich widersprüchlich verhält. Da wird alles in Frage gestellt, man will nur den Schmerz nicht mehr.
Du bist nicht alleine

LG

18.08.2018 12:32 • x 2 #2


w23


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Zitat von Narandia:
Hallo w23,

als diagnostizierte Borderlinerin möchte ich dir sagen, dass das ganz stark nach Borderline bei dir klingt. Das ist nämlich oft typisch für diese Persönlichkeitsstörung oder wie ich es weniger abwertend gerne bezeichnen würde: besondere Charakterart.

Ich kenne dieses extreme Schwanken natürlich. Die plötzliche Abwertung, wenn etwas auf einmal nicht mehr so toll ist oder der Partner sich widersprüchlich verhält. Da wird alles in Frage gestellt, man will nur den Schmerz nicht mehr.
Du bist nicht alleine

LG



Vielen Dank für deine schnelle Antwort.
Darf ich denn fragen: hast du auch generell in Beziehungen vielerlei Probleme ? Klar, haben wir die auch ohne Beziehung, aber sie fallen besonders in diesen auf, oder ?
Hast du nur borderline oder auch zwangsgedanken, oder oder ?
Die Psyche ist super interessant, aber aktuell leider so schwierig für mich alles.
Manchmal nervt er mich so, nur seine bloße Anwesenheit. Kann ihn dann gar nicht richtig Lieben. Oder es fühlen.
Das tut irgendwo weh. Vor paar Monaten war es so schön.

18.08.2018 12:49 • #3


Freisein


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Hallo w23

Für mich klingt das auch sehr nach Borderline und nicht nach Depression. Klar erschweren Depressionen eine Beziehung und die Gefühle sind nicht mehr so intensiv wahrnehmbar, weil alles von der Depression überschattet ist. Aber ich wusste immer wohin ich gehöre. Ich habe eher Angst er verlässt mich, weil ich ihm nicht mehr viel geben und bieten kann, einfach aufgrund des Zustands, Berührungsempfindlichkeit, gestorbene Libido etc.

Borderline typisch sind Probleme mit Nähe und Distanz und eben dieses Extreme. Vielleicht kannst du hier einige Erklärungen finden.

18.08.2018 12:56 • #4


w23


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Zitat von Freisein:
Hallo w23

Für mich klingt das auch sehr nach Borderline und nicht nach Depression. Klar erschweren Depressionen eine Beziehung und die Gefühle sind nicht mehr so intensiv wahrnehmbar, weil alles von der Depression überschattet ist. Aber ich wusste immer wohin ich gehöre. Ich habe eher Angst er verlässt mich, weil ich ihm nicht mehr viel geben und bieten kann, einfach aufgrund des Zustands, Berührungsempfindlichkeit, gestorbene Libido etc.

Borderline typisch sind Probleme mit Nähe und Distanz und eben dieses Extreme. Vielleicht kannst du hier einige Erklärungen finden.



Danke, auch für deinen Beitrag.
Ja, dieses Extrem, egal bei was, hatte ich schon immer. Das schwer zu beschreiben, aber ich denke, man weiß, was ich meine. Dachte an eine Depression, weil ich mich eben einfach "nicht gut" fühle. Und das schon lange jetzt. Borderline war damals irgendwann kein Thema mehr für mich, weil diese ganzen Dinge, denen ich diese Krankheit zuerst zugeschrieben hatte, nach Monaten weg waren. Mein Freund hat sich einmal für paar Wochen von mir getrennt, weil er sagt, ich breche ihn. Das habe ich damals wirklich. Es war schlimm für ihn. Ich war ein richtiges Monster. Einerseits hab ich ihn so eingeengt, war eifersüchtig auf seine Freunde, wollte ihn für mich haben und andererseits war ich so fies zu ihm.
Da hab ich aber noch gewusst, dass ich ihn liebe, was mir heut schwer fällt zu glauben. Auch Auswirkungen von Borderline? Kann das sein? Hatte damals schon mal so ein Gefühl.
Jedenfalls gab es damals Situationen, also eine, die mir besonders im Gedächtnis war, wo ich ihn sogar angespuckt habe, während eines Streites. Solche Sachen halt.
Und wenn er dann fahren wollte, habe ich mich an sein Bein gehangen. Meine Mutter musste mich dann festhalten, damit er sich loslösen konnte.

Aber wie gesagt, es sind nicht nur die Extreme: Thema Tod als Kind. Ich hatte immer Angst, mich mit irgendwas zu infizieren. Auf dem Schulweg, in eine Spritze zu treten & dann mich mit irgendwas angesteckt zu haben, gehörte zu meinem alltäglichen Kampf.

Vielleicht denke ich auch aktuell, dass ich ihn nicht mehr liebe, weil es einfach "normal" ist.
Ich kenne ja nur übertriebene liebe oder keine spürbare. Mittelding & eine normale Beziehung führen, das ist schwierig. Manchmal fühle ich nix, gehe aber trotzdem zu ihm, muss ihn küssen und knuddeln und alles & das alles so extrem.

Kann das irgendwer nachvollziehen?

18.08.2018 13:23 • #5


Narandia

Narandia


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Zitat von w23:


Vielen Dank für deine schnelle Antwort.
Darf ich denn fragen: hast du auch generell in Beziehungen vielerlei Probleme ? Klar, haben wir die auch ohne Beziehung, aber sie fallen besonders in diesen auf, oder ?
Hast du nur borderline oder auch zwangsgedanken, oder oder ?
Die Psyche ist super interessant, aber aktuell leider so schwierig für mich alles.
Manchmal nervt er mich so, nur seine bloße Anwesenheit. Kann ihn dann gar nicht richtig Lieben. Oder es fühlen.
Das tut irgendwo weh. Vor paar Monaten war es so schön.


Ja, aber nicht so wie man denken würde. Ich gerate wohl auch mittlerweile an Männer, die selbst ordentlich psychische Probleme haben. Ganz andere als ich, aber das passt vorne und hinten einfach nicht.
Aber ja, sie fallen besonders (oder für mich eher nur) in Partnerschaften auf. In Freundschaften habe ich gar keine Probleme.
Viele Partner sind auch nicht bereit sich damit auseinander zu setzen, behandeln uns fälschlicherweise "normal". Wenn man mit uns leben möchte, muss man sich auch mit der Thematik Borderline befassen um uns und unser Verhalten, unser Denken zu verstehen. Warum wir so fühlen und was zu unserem Verhalten führt.

Ich durfte mir in letzter Zeit oft anhören, dass es "unsere" (in dem Fall meine) Aufgabe ist, dass die Beziehung funktioniert, schließlich sind wir ja "krank". Dass ich dem Typen nicht irgendwas schweres an den Kopf geworfen habe war echt alles! Nur gut, dass ich bereits 3 Jahre Therapie hinter mir habe. Davor wäre ich ihm an den Hals gesprungen für solche Aussagen.

18.08.2018 16:40 • #6


w23


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Zitat von Narandia:

Ja, aber nicht so wie man denken würde. Ich gerate wohl auch mittlerweile an Männer, die selbst ordentlich psychische Probleme haben. Ganz andere als ich, aber das passt vorne und hinten einfach nicht.
Aber ja, sie fallen besonders (oder für mich eher nur) in Partnerschaften auf. In Freundschaften habe ich gar keine Probleme.
Viele Partner sind auch nicht bereit sich damit auseinander zu setzen, behandeln uns fälschlicherweise "normal". Wenn man mit uns leben möchte, muss man sich auch mit der Thematik Borderline befassen um uns und unser Verhalten, unser Denken zu verstehen. Warum wir so fühlen und was zu unserem Verhalten führt.

Ich durfte mir in letzter Zeit oft anhören, dass es "unsere" (in dem Fall meine) Aufgabe ist, dass die Beziehung funktioniert, schließlich sind wir ja "krank". Dass ich dem Typen nicht irgendwas schweres an den Kopf geworfen habe war echt alles! Nur gut, dass ich bereits 3 Jahre Therapie hinter mir habe. Davor wäre ich ihm an den Hals gesprungen für solche Aussagen.


Und wie ist das bei Borderline dass man seinen Partner mal liebt, mal gar nicht? Ist das überhaupt ein Merkmal dafür. Hab Angst dass es real ist. Dabei habe ich oft sowas schon gehabt.
Ich danke dir jetzt schon sehr für deine Antworten. Wie alt bist du, wenn ich fragen darf?

18.08.2018 17:16 • #7


Narandia

Narandia


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Zitat von w23:

Und wie ist das bei Borderline dass man seinen Partner mal liebt, mal gar nicht? Ist das überhaupt ein Merkmal dafür. Hab Angst dass es real ist. Dabei habe ich oft sowas schon gehabt.
Ich danke dir jetzt schon sehr für deine Antworten. Wie alt bist du, wenn ich fragen darf?


Ich habe das ehrlich gesagt mit den Gefühlen gar nicht. Sie sind bei mir da, aber sie verschwinden nicht einfach. Das kann aber durchaus ein Merkmal von BL sein.
Man kann Gefühle bei mir nur durch fehlende Zuneigung oder Verletzungen zerstören, wie bei anderen Menschen auch.
Ich tendiere eher dazu alles direkt hinschmeißen zu wollen und schlecht zu reden. Aber dafür muss man schon viel Mist gemacht haben bei mir, dass ich damit anfange.
Du brauchst davor keine Angst zu haben, denn das bist nun mal dann du. Ohne das gibt es dich nicht. Akzeptanz ist das erste, was ich in meiner Therapie gelernt habe und damit sollte man sich als Erstes befassen. Es ist keine Krankheit, es ist deine Persönlichkeit. So wie es andere gibt die keine Empathie haben oder nur an sich denken. Ich sehe es wie gesagt mehr als individuelles Charakterbild. Ich habe nun mal diese spezielle Art und Wahrnehmung. Das macht mich aber zu dem wer ich bin. BL kann auch oft was Schönes sein.
Jeder Borderliner ist aber anders. Manche kann man therapieren, manche nicht. Vor allem nicht die, die es nicht annehmen können, dass etwas mit ihnen "anders ist" und es nicht immer an den anderen liegt. Jene, die ihr Verhalten nie realisieren (werden).

Klar darfst du fragen, ich bin 24 Jahre alt

18.08.2018 17:28 • #8


w23


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Zitat von Narandia:

Ich habe das ehrlich gesagt mit den Gefühlen gar nicht. Sie sind bei mir da, aber sie verschwinden nicht einfach. Das kann aber durchaus ein Merkmal von BL sein.
Man kann Gefühle bei mir nur durch fehlende Zuneigung oder Verletzungen zerstören, wie bei anderen Menschen auch.
Ich tendiere eher dazu alles direkt hinschmeißen zu wollen und schlecht zu reden. Aber dafür muss man schon viel Mist gemacht haben bei mir, dass ich damit anfange.
Du brauchst davor keine Angst zu haben, denn das bist nun mal dann du. Ohne das gibt es dich nicht. Akzeptanz ist das erste, was ich in meiner Therapie gelernt habe und damit sollte man sich als Erstes befassen. Es ist keine Krankheit, es ist deine Persönlichkeit. So wie es andere gibt die keine Empathie haben oder nur an sich denken. Ich sehe es wie gesagt mehr als individuelles Charakterbild. Ich habe nun mal diese spezielle Art und Wahrnehmung. Das macht mich aber zu dem wer ich bin. BL kann auch oft was Schönes sein.
Jeder Borderliner ist aber anders. Manche kann man therapieren, manche nicht. Vor allem nicht die, die es nicht annehmen können, dass etwas mit ihnen "anders ist" und es nicht immer an den anderen liegt. Jene, die ihr Verhalten nie realisieren (werden).

Klar darfst du fragen, ich bin 24 Jahre alt



Ok. Da ist wohl was wahres dran.
Bei mir kommt denke ich eine ganze Palette dazu an allem: Borderline (zmd. irgendeine Form davon), Zwangsgedanken, depressive Phasen.
Ich hatte jetzt über 1 Jahr nichts, war glücklich. Zumindest nicht unglücklich. Man hat halt darüber nicht nachgedacht.
Oh ja, das zerstörerische kenne ich auch zu gut.
Habe immer auch Aufmerksamkeit dadurch gesucht. Bis mein Freund mal weinend neben mir stand und fast zusammenbrach.
Gedroht, dass ich mich umbringe, obwohl ich das nie tun würde. Aber beispielsweise, wenn er jetzt nach Hause fährt usw. Bilder von uns auf dem Boden geschmissen und kaputt gemacht. Es war ein auf und ab. Oft Theater. Hab ihn auch schon unterbewusst / bewusst gedemütigt vor anderen oder Kämpfe / Machtkämpfe auf offener Straße ausgeführt. Grausam, wenn ich daran zurückdenke.

Ja, ich lese überall, dass ich annehmen muss, dass meine Gefühle jetzt nicht unbedingt da sind. Die meisten sagen, ich soll mir da auch keine Sorgen drum machen. Bis vor ein paar Monaten war ich so glücklich, er sollte bei mir einziehen. Das ist nicht einfach so weg. Ich stecke aktuell nur wieder in einer Krise.

Ich bin auch 24.

18.08.2018 17:37 • #9


Narandia

Narandia


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Zitat von w23:

Oh ja, das zerstörerische kenne ich auch zu gut.
Habe immer auch Aufmerksamkeit dadurch gesucht. Bis mein Freund mal weinend neben mir stand und fast zusammenbrach.
Gedroht, dass ich mich umbringe, obwohl ich das nie tun würde. Aber beispielsweise, wenn er jetzt nach Hause fährt usw. Bilder von uns auf dem Boden geschmissen und kaputt gemacht. Es war ein auf und ab. Oft Theater. Hab ihn auch schon unterbewusst / bewusst gedemütigt vor anderen oder Kämpfe / Machtkämpfe auf offener Straße ausgeführt. Grausam, wenn ich daran zurückdenke.

Ja, ich lese überall, dass ich annehmen muss, dass meine Gefühle jetzt nicht unbedingt da sind. Die meisten sagen, ich soll mir da auch keine Sorgen drum machen. Bis vor ein paar Monaten war ich so glücklich, er sollte bei mir einziehen. Das ist nicht einfach so weg. Ich stecke aktuell nur wieder in einer Krise.

Ich bin auch 24.


Das sind alles definitiv typische Verhaltensweisen einer Borderline-Persönlichkeit. Kenne ich alles von meiner Vor-Therapiezeit.
Willkommen im Klub, auch wenn das nicht unbedingt was tolles für dich ist. Man leidet ja mit darunter. Vor allem weil man sich von den Menschen die nicht so sind niemals verstanden fühlt. Mitunter wohl auch eben weil sie meinen, sie müssten sich damit nicht beschäftigen.

Depressionen kenne ich auch und sogar Selbstmordgedanken hatte ich mein Leben lang bis ich 21 wurde.
Das Jahr 2014 hat mein Leben für immer komplett verändert und ich bin so froh drum. Denn ich bin stolz, was ich geschafft habe. Ganz ohne Medikamente nur mit eigener Willenskraft.

Ich meinte mit akzeptieren eher, dass du eben eine BLerin bist

18.08.2018 18:01 • #10


Freisein


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Wenn ich dich um etwas bitten dürfte, nur eine Bitte: drohe bitte nie mit Selbstmord. Meine Mutter hat vermutlich BL und sie hat nicht nur gedroht sondern auch versucht. Es ist unglaublich was man damit anrichten kann. Man kann Menschen kapuut machen damit, immer in Sorge zu sein derjenige tue sich etwas an, immer diese latente Bedrohung, dass jedes Wort dad man sagt oder jedes Verhalten erneut zu einem Selbstmordversuch führen kann.

Ich weiß es ist nicht einfach für eine BL aber es wäre so wertvoll für alle Beteiligten.

Bitte nicht angreifen ist nur eine innige Bitte als Betroffene.

18.08.2018 18:26 • #11


w23


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Zitat von Freisein:
Wenn ich dich um etwas bitten dürfte, nur eine Bitte: drohe bitte nie mit Selbstmord. Meine Mutter hat vermutlich BL und sie hat nicht nur gedroht sondern auch versucht. Es ist unglaublich was man damit anrichten kann. Man kann Menschen kapuut machen damit, immer in Sorge zu sein derjenige tue sich etwas an, immer diese latente Bedrohung, dass jedes Wort dad man sagt oder jedes Verhalten erneut zu einem Selbstmordversuch führen kann.

Ich weiß es ist nicht einfach für eine BL aber es wäre so wertvoll für alle Beteiligten.

Bitte nicht angreifen ist nur eine innige Bitte als Betroffene.



Ja, ich weiß, was du meinst. Alles gut. Ich bereue es auch, aber ich weiß halt genau so eben, dass ich da nichts für konnte. War eine ganz schlimme Zeit.

18.08.2018 18:52 • x 1 #12



Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser


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