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normalerweise reg' ich mich ja über meine Mutter auf, ihre Art, der ganze seminarzisstische Sermon.
Nur seit April ist sie wirklich "durch", sie hatte scheinbar einen nicht diagnostizierten kleinen Hörsturz (plötzlich Rauschen, Dröhnen, nichts mehr gehört usw), Zweitmeinung bestätigte dies. Nur scheint dieser Vorfall nun auch alles andere ins Zusammenbrechen gebracht zu haben. Sie wiegt sich dauernd, glaubt sie verliert Gewicht (bis sie mir wieder erzählt was sie alles isst. Nicht viel), Krebsangst meets Panikstörung, Depressionen, das gesamte Programm.
Ich als Tochter steh' da so "daneben", sie ist kaum zu bewegen zu einem Arzt zu gehen, und wenn sie dann geht wird sich dort gekümmert wie der Notstand es erwarten lässt: Oberflächlich. Ich wohne nicht gerade um die Ecke und meine eigene Verfassung ist auch nicht die beste. Zumal, wie bereits erwähnt, als Tochter kann ich sie kaum zu etwas zwingen. Ich glaube warten auf einen Rehaplatz irgendwann und irgendwo reicht nicht mehr aus.
Auch den Widerspruch zum Pflegegrad verfolgt sie nicht weiter, des weiteren ist sie ohnehin sehr negativ - und ich weiss wirklich nicht mehr was ich tun soll!🤪
Kennt das jemand hier, und hätte vielleichtlleicht eine Idee? Ich wäre sehr dankbar!