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Ich werde Menschen enttäuschen, vor den Kopf stoßen, für Gesprächsstoff sogen und mich der Krankheit jetzt mal ergeben und sagen: Ich kann nicht mehr!
Die anderen sind hinten angestellt. DU bist wichtig.
Und ich würde es nicht als "ergeben" bezeichnen. Du trittst auf die Bremse und kümmerst dich um dich.
Krank ist krank.
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Dunkelbunte Mitglied
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Wie viel Wochenstunden arbeitest du?
Und nimmst du Medikamente?
Bist du in Therapie?
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Der Tag davor
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Steven84 Mitglied
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Zitat von SilentRoG:
Wenn du deinen Arbeitgeber einweihst kann es sein, dass du halt auf ewig der bist, der ... Ich würde es nicht machen, weil: Nach sechs Wochen bekommst du Krankengeld. Wenn dein Arbeitgeber ein Ar. ist, kalkuliert er mit einer Abfindung und kündigt sich. Dann hast du auch noch die Rennerei. Ich weiß nicht wie gut ... Wenn du deinen Arbeitgeber einweihst kann es sein, dass du halt auf ewig der bist, der ... Ich würde es nicht machen, weil: Nach sechs Wochen bekommst du Krankengeld. Wenn dein Arbeitgeber ein Ar. ist, kalkuliert er mit einer Abfindung und kündigt sich. Dann hast du auch noch die Rennerei. Ich weiß nicht wie gut oder schlecht die Situation auf dem Arbeitsmarkt für dich ist, aber ich würde an deiner Stelle auch über einen Jobwechsel nachdenken. Irgendwas hat dich ja in die jetzige Situation gebracht. Bei mir war es der Job. Konstanter Stress. 10h gearbeitet, keine Pause. Teilweise im Urlaub noch was gemacht... Das war nicht gesund. Im neuen Job (1,5 Jahre alt) fühlt sich alles viel entspannter an.
Ich möchte in der Firma Geheimhaltung haben, bezüglich meiner Krankheit - die Herren über mir dürfen das wissen. Es ist bisher das Beste was ich an Firmen erleben durfte. Die Arbeit hat immer Spaß gemacht, nur meine Depri war immer im Weg und machte vieles mies, ich bin schon über 10 Jahre dort. Das hab ich anders wo noch nie so lange ausgehalten. Die Depri begann schon Realschulzeit, oder gar davor. Immer wenn es in einer Firma brenzlich wurde, wechselte ich.
Ich würde natürlich alles dem Anwalt überlassen, rennen möchte ich nicht.
Diese Arbeit kann ich super schaffen, wenn ich stabiler wäre und die Kollegen sind toll.
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Steven84 Mitglied
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Zitat von Dunkelbunte:
Wie viel Wochenstunden arbeitest du? Und nimmst du Medikamente? Bist du in Therapie?
40 Std. Reduzieren geht nicht.
Ja, nach 7 wirkungslosen ADs nun ESCI, wirkt aber auch nicht arg. Ich nehms trotzdem. Ohne geht mir noch etwas schlechter.
Aktuell, keine Therapie. Arbeit, Arbeit, Arbeit 😑
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Steven84 Mitglied
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So. Das Gespräch beim Arzt hat sehr gut getan. Diese Woche noch krankgeschrieben, das ist gut. Nächste Woche wieder arbeiten und Gespräch mit den Vorgesetzten, schauen wo wir Druck rausnehmen.
Planung ist nun Tagesklinik. Wann ist noch offen. Kann wohl in 1-3 Monaten schon sein.
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Steven84 Mitglied
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So, das Gespräch mit der Geschäftsführung ist hinter mir. Meine Entscheidung wurde positiv aufgenommen, natürlich schade, dass ich nun montagelang ausfalle. Klar, waren Sie von meiner Krankheit überrascht, verstehen meine Entscheidung aber zu 100%. Hätte ich aber echt nicht erwartet, dass sie so verständnisvoll reagiert haben, wobei der Chef mit Depressionen wohl gute Erfahrungen hat. Von Kündigung, Freistellung etc, wurde nichts gesprochen. Die Geschäftsführung macht sich nun Gedanken, wie sie vorgehen, damit meine Arbeit gemacht werden kann und ob meine Arbeitsstelle ausgeschrieben wird. Wir setzen und dann wieder mal zusammen. Ich habe erwähnt, stand jetzt, dass ich gerne wieder kommen möchte, auch gerne in anderer/ähnlicher Funktion. Mir fällt nun ein Stein vom Herzen, dass ich nun einfach mal "raus bin" aus dem Hamsterrad und ich nun Zeit für mich habe.
Und all das was nun kommt, soll so kommen und das ist okay. Denn es ist mein Leben 😊
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fourofour Mitglied
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das ist doch eine überraschend schöne nachricht : ))
siehst - es wird alles nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird und ab und zu darf man auch glück haben