Peony
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mein Hauptthema das mich in letzter Zeit zum weinen bringt ist es niemandes Priorität zu sein, bzw. keine Erfahrung damit in meiner Vergangenheit durch Eltern, Freunde etc.
Mit größtenteils funktionaler Depression bin ich eigentlich Unabhängig, ich hab nen Job, nen Hund, eine beste Freundin mit der ich mich über alles austauschen kann und regele alles in meinem Leben alleine und bin Gott sei dank auch auf niemanden angewiesen, weder emotional noch finanziell oder sonst wie aber es macht mich natürlich trotzdem traurig und ich fühl mich einfach nur super einsam.
Na klar hat meine Therapeutin auch schon vorgeschlagen das ich mal mehr rausgehe, hab mich nämlich zu Hause in meiner comfort Zone und hinter meiner mühevoll aufgebauten emotionalen Mauer gut verbarrikadiert und verstehe auch das es, als Mensch, wichtig ist Kontakte zu knüpfen aber selbst beim kurz rausgehen zum Gassi oder einfach nur nen kurzen "depression Walk" zu machen wenn mein Gehirn nicht aufhört mit der negativ Spirale, bin ich schon getriggert als ich ein süßes altes Pärchen gesehen hab das ihren Hund ausführt, na klar ist dann der erste Gedanke:
das wirst nie du sein, du bist nämlich diejenige die alleine klar kommen muss, weil es nämlich nie anders war.
Was ich sagen will ist, das sich alles einfach nur schwer und anstrengend anfühlt und ich nicht den Rest meines Lebens so fühlen will und dann anfange zu heulen, da einfach alles meine Einsamkeit und Depression triggert.
Weiß jemand was ich meine?
Hat jemand einen Rat der nicht mit einer öden Plattitüde endet wie: es wird nicht für immer so sein, nichts ist in Stein gemeißelt oder Hang in there?
• • 25.02.2025 x 1 #1
