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Hallo Nic,
ich habe meine Depression schon seit etwa sieben, acht Jahren. Als es einmal ganz schlimm wurde, ging ich für zwei Wochen in die Psychiatrie. Sonst schaff(t)e ich es aber immer irgendwie alleine. Freunde oder Familie habe ich leider keine. Wie erlebe ich es? Ich sage immer, es fühlt sich an wie "tot sein am lebendigen Leib". Weil man innerlich so "abgestorben" ist. Ich habe aber auch bessere Phasen, zum Glück. Was mir hilft, ist, streng zu mir zu sein, mich nicht gehen zu lassen. Das gelingt nicht immer, aber meistens. Heute z.B. wollte ich am liebsten den ganzen Tag im Bett bleiben und Trübsal blasen, habe mich dann aber selbst in den Hintern getreten und war zwei Stunden lang in der Sonne spazieren. Was mir natürlich auch hilft, sind meine Medikamente. Ohne die würde es nicht gehen.
08.11.2015 18:09 •
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