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Guten Morgen liebes Forum, ich würde gerne mal über eure Erfahrungen im Lockdown diskutieren. Also für meinen Teil reicht es. Ich brauche wieder soziale Kontakte. Wie fühlt ihr euch? Eure Erfahrungen und Meinungen.
LG.

06.02.2021 10:23 • 06.02.2021 x 2 #1


36 Antworten ↓


Annalehna
Guten Morgen

puh ....das ist doch schön der normale Alltag.....daran habe ich mich gewöhnt....ich freue mich über jede Lockerung.....und hoffe,dass die Menschen sich immer noch an die Maßnahmen halten.

Es gibt Menschen so wie mich...denen es nichts macht......andere kratzen den Putz von den Wänden

06.02.2021 10:32 • x 1 #2



Corona Lockdown macht mich langsam mürbe

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Ich bin schon eher der Typ, der gerne unterwegs ist, daher fällt mir die Zeit schon sehr schwer. Habe gedacht habe meine Depri einigermaßen hinter mir und jetzt wieder bißchen einen Hänger. Aber was solls, Kopf hoch und durch

06.02.2021 10:37 • #3


Annalehna
.Wir haben doch schon soviel geschafft....den Rest bekommen wir noch hin

06.02.2021 10:40 • x 2 #4


Das stimmt, dass wir schon sehr viel geschafft haben aber noch mehr hab ich sehr große Angst auf die Wirtschafts und private Zukunft.

06.02.2021 11:12 • x 1 #5


Annalehna
ja das kann ich gut verstehen......das betrifft sehr viele...auch die ich kenne....das ist sehr traurig...ich kann das verstehen.

06.02.2021 11:16 • #6


Ich hoffe ja nur, dass das nicht unsere Zukunft wird, Lockdown Maske etc. Möchte im Sommer wieder normal in den Urlaub fahren. Hoffe das wird was.

06.02.2021 11:23 • #7


Fel_x
Also mir gibt der Lockdown total den Rest.
Er ist nicht die Ursache und ich hatte davor schon wenige Kontakte.
Nur jetzt halt gar keine mehr.
Die Depression wirkt sich stark auf meinen Körper aus, vorher habe ich rein körperlich nur wenig gemerkt.
Kenne nur Leute, die meiner Meinung nach nur auf hohem Niveau jammern.
wenn man überhaupt niemanden hat, ist es echt krass kann ich euch sagen.
Denke oft, dass es bestimmt einigen so geht.
Vielleicht tröstet es ja den ein oder anderen leser hier, dass es noch schlechter geht.
Ich habe mich jetzt 'überwunden' auch mal was dazu zu sagen und bin gespannt was es noch zu diesem Thema geben wird.

06.02.2021 12:01 • x 3 #8


cliffy
Zitat von Toth:
Guten Morgen liebes Forum, ich würde gerne mal über eure Erfahrungen im Lockdown diskutieren. Also für meinen Teil reicht es. Ich brauche wieder soziale Kontakte. Wie fühlt ihr euch? Eure Erfahrungen und Meinungen. LG.


Also ich bin ziemlich depressiv geworden durch die ganzen Lockdowns, eigentlich habe ich damit keine Probleme, aber ich habe kaum noch Lust morgens aufzustehen, Und wenn ich auf bin dann stürze ich mich in meine Hausarbeit und vieles andere nur um nicht denken zu müssen

06.02.2021 12:11 • x 1 #9


florené
Mich strengt es auch sehr an, die wenigen sozialen Kontakte sind jetzt auch noch weg.
Aber es wird wieder etwas besser werden.

06.02.2021 12:25 • x 1 #10


portugal
Tolles Thema, weil es uns alle betrifft.

Einen Tag gut, den anderen schlecht. Ein auf und ab.

Ich warte seit 11 Monaten auf meine Physiotherapie. Wenn ich die nicht bekomme, gehts gesundheitlich nicht weiter, psychisch miteinbegriffen.

Du hast recht, auch geldlich machen wir uns Gedanken. Mein Freund hatte gerade 5 Monate seinen neuen Job und dann wurde er nachhause geschickt und wir leben von Arbeitslosengeld und Krankengeld.

Man hat das Gefühl, dass jeder in seinem Kokon vor sich hinlebt.

Habe irgendwie Angst, dass was Neues kommt, wenn wir alle geimpft sind. Wer weiß, was die NW sind etc.

06.02.2021 13:12 • x 1 #11


Schlaflose
Zitat von Toth:
Ich brauche wieder soziale Kontakte. Wie fühlt ihr euch? Eure Erfahrungen und Meinungen.

Soziale Kontakte vermisse ich nicht, weil ich auch ohne Lockdown kaum welche habe. Ich leide vielmehr darunter, dass ich nicht in Kaufhäuser und Geschäfte gehen kann, was in meinem Leben immer einen großen Stellenwert hatte. Und das zweite ist, dass ich nicht ins Fitnessstudio kann. Ich gehe zwar jetzt viel raus zum Joggen oder Walken, aber wenn das Wetter so schlecht ist wie die letzten Wochen bei uns, macht das keinen Spaß.
Und ich vermisse es auch UNTER Menschen zu sein, auch wenn ich keinen Kontakt zu ihnen habe. Ich liebe es, wenn die Stadt voller Menschen ist und das Leben um mich herum pulsiert.

06.02.2021 13:36 • x 3 #12


Ibile
Hallo!

Auch ich bemerke wie es mich in letzter Zeit mehr belastet.
Vorallem diese Woche, wäre gerade beim Skifahren, geht ja leider nicht und sitze jetzt daheim...
Bin nur froh, dass es die letzten Tage etwas besser Wetter war.

Wir haben hier ja auch die Ausgangssperre von 20:00-05:00 uhr.

Auch wenn man nicht immer so lang unterwegs war oder sich getroffen hat, für den Kopf wäre es eine Wohltat wenn es sie nicht mehr geben würde.

Dass man sich nicht mit so vielen Leuten treffen darf, versteh ich und akzeptiere ich.
Ich hab trotzdem Kontakt zu meinen besten Freunden. (Was nicht heißt, dass ich mich jeden Tag mit diesen treffe)

Gestern zb haben ich mit ein paar Freundinnen über whatsapp video "getroffen" was echt mal wieder schön war!
Die Mädels mal wieder zu sehen und einfach mal wieder quatschen und ein Gläschen "zusammen" zu trinken!
Wir werden es auch nochmals wiederholen.

Ich bin auch eher der unternehmunslustige Mensch. Gerne unter und mit Menschen und unterwegs.
Im Geschäft ist grad auch nicht so viel los und nur rumsitzen taugt mir einfach nicht.

Vielleicht kann man sich hier von dem ein oder anderen was abgucken .

Grüße

06.02.2021 13:49 • #13


rero
Der Lockdown hat ja ein Grund - nämlich die Fallzahlen runter zu bringen.
Daher habe ich Verständnis dafür.
Die Maßnahmen gehen so lange wie sie gehen müssen.....

Soziale Kontakte habe ich nicht so viele daher ändert sich für mich nicht so viel.
Es gibt ja Videotelefonie - klar ist das nicht ganz das selbe....
Und ja auch ich würde gerne wieder mal in's Hallenbad gehen. Aber ich sehe auch Vorteile.
Durch das Home office bin ich viel mehr mit meiner Familie zusammen was ich schön finde.

Lasst den Kopf nicht hängen alles hat ein Ende (nur die Wurst hat zwei)

06.02.2021 13:52 • x 3 #14


Beim März-Lockdown kamen in der ungewohnten "leeren" Zeit fast ohne äußere Ablenkung tausend alte Verletzungen und Probleme hoch,so dass ich kaum etwas gemerkt habe weil ich so mit mir selbst beschäftigt war.
Als der November-Lockdown angekündigt wurde hatte ich Angstzustände und Alpträume-das war aber zur Hälfte ein Trigger vom Alleingelassen und Eingesperrtwerden in der Kindheit.
Mein Partner lebt 60 km entfernt und wir haben uns die ganze Zeit alle 7-10 Tage (Quarantänezeit!) gesehen aber jetzt wird auf der Bahnlinie gebaut und im Schienenersatzverkehr quetschen sich die Leute wie die Ölsardinen.Davor haben wir beide Angst und beschlossen,erstmal abzuwarten.
Es macht mir inzwischen garnichts mehr aus.Meine Arbeit mache ich sowieso zuhause,ich bin jeden Tag 1,2 Stunden draußen,lerne Kochrezepte (im Moment produziere ich eigene Bonbons) usw und habe eine Standleitung zu meinem Mann.Wir telefonieren bis zu 4 Stunden am Tag.Meine Schwester lebt weiter entfernt und die vermisse ich wirklich,ich habe sie jetzt 1,5 Jahre nicht gesehen wg Lockdown und Grenzschließungen.Mail+Telefon! Was sonst.
Wir tanzen,wenn wir uns sehen, vor Stadl-Sendungen auf Youtube mit Kerzen und eigenem Büffet.Was sollen wir sonst machen.

06.02.2021 13:56 • #15


Mollie
Mir tun all die Leute leid, die vom Lockdown beruflich und finanziell betroffen sind und da vor einem Scherbenhaufen stehen. Ich habe das Glück weiter arbeiten zu können und auch mein Einkommen ist gesichert. Ich darf zwei Tage in der Woche Homeoffice machen und zwei Tage bin ich im Büro. Das ist eine gute Lösung, so komme ich wenigstens ein bisschen raus.

Im privaten Bereich bin ich mittlerweile echt overdosed von meinem Freund und den Mitbewohnern, die von mir sicher auch Ich freue mich schon immer, wenn mal ein Nachbar bei uns spazierengeht und man mal ein bisschen auf der Strasse mit Abstand quatschen kann. Und ich bin dankbar, dass wir so weit ausserhalb wohnen, einen großen Garten haben und raus können. Ich möchte jetzt nicht in der Stadt in einer kleinen Wohnung womöglich ohne Balkon sitzen.

Also insgesamt nervt der Lockdown, aber er belastet mich nicht. Das ist vielmehr die Angst vor dem Virus.

06.02.2021 14:00 • x 3 #16


Wenn man sieht, was sich in GB,Brasilien etc abspielt ist es mir so wirklich liebsten.Ich gehöre auch zu den Glücklichen mit gesichertem Einkommen.Mein Freund auch gsd.

06.02.2021 14:09 • #17


Ich bin seit März nur im Homeoffice, ganz selten mal im Büro. Mir fehlen die Kollegen und das persönliche Zusammensein. Freunde treffe ich sporadisch, alle zwei Wochen machen wir einen Filmabend, natürlich coronakonform. Lange Spaziergänge, die früher nicht meine Sache waren, sind nun willkommene Unternehmungen. Mir fehlen gemeinsame Besuche von Cafés, Restaurants, Kneipen, Konzerten, Kinos und Ausstellungen. Mir fehlen auch all die schönen Geschäfte und Läden. Im Sommer/Herbst waren sie zwar geöffnet, aber man musste ständig aufpassen und Masken tragen, das finde ich auf Dauer unerträglich. Die Unbefangenheit ist futsch. Seit fast einem Jahr kann ich meinen Sport nicht mehr so ausüben, wie vor Corona (Jiu-Jitsu, da wirft man sich ständig verschwitzt aufeinander, mehr physischer Kontakt ist kaum möglich). Das sind meine Corona-Lockdown-Erfahrungen soweit.

Aber ich will auch sagen: ich bin gut aufgestellt, habe einen sicheren Job und kann meine Tage frei gestalten. Insofern komme ich gut durch diese Krise.

06.02.2021 14:26 • x 2 #18


kleinpübbels
Am Anfang hat der Lockdown mir nichts ausgemacht. Habe eh nur wenig soziale Kontakte. Eigentlich nur meinen Freund, eine nette Arbeitskollegin und der Rat ist virtuell.
Aber mich nervt es mittlerweile unheimlich, dass dadurch alles länger dauert und man für jeden Mist einen Termin braucht, der ewig lange auf sich warten lässt.
Ich darf ja arbeiten gehen und merke, wie die Leute immer genervter werden.
Die zicken sich an und schimpfen über die Regierung und die Maßnahmen.

Ich merke so langsam, wie ich auch gerne mal wieder irgendwo hin möchte.
Zum Beispiel in den Zoo, oder schwimmen. Aber man kann nichts machen. Nur zuhause rumhängen, das Wetter ist auch mies. Im Sommer fand ich es einfacher.

So langsam haut es mir echt auf die Psyche. Das Virus macht mir Angst, deshalb bin ich für die Maßnahmen. Aber es bleibt halt nicht folgenlos.
Ich mache mir Sorgen, wie die Wirtschaft das packen wird. Mein Vater schwallt mich mit Verschwörungstheorien voll und macht mir noch mehr Angst.

Anfangs war ich skeptisch wegen dem impfen. So langsam hat sich meine Meinung geändert. Aber ich bin wahrscheinlich eh als einer der letzten dran.

06.02.2021 14:38 • x 3 #19


Zitat von kleinpübbels:
Am Anfang hat der Lockdown mir nichts ausgemacht. Habe eh nur wenig soziale Kontakte. Eigentlich nur meinen Freund, eine nette Arbeitskollegin und der Rat ist virtuell. Aber mich nervt es mittlerweile unheimlich, dass dadurch alles länger dauert und man für jeden Mist einen Termin braucht, der ...

Lass dich nicht vollschwallen vom Vater. Es gehört zu den Verschwörungstheoretikern, dass sie ihre verqueren Gedanken (sie nennen es auffällig oft "gesunder Menschenverstand") anderen Menschen oktroyieren wollen. Genau so, wie Alk. andere ständig zum mittrinken bewegen wollen. Dagegen muss man sich immun machen und eine deutliche Grenze ziehen. Wenn es belastet, auch den Kontakt minimieren (ist ja in Coronazeiten sowieso empfehlenswert). Schütz dich. Toll, dass du deine Meinung zur Impfung positiv geändert hast. Ich selbst war ganz zu Anfang auch skeptischer als heute. Wir schaffen das!
Liebe Grüße

06.02.2021 14:54 • #20



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