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blue1979
Danke für das Teilen des Videos.
Die B Vitamine (besonders B6/B12/B1) fallen mir auch noch ein, die habe ich früher 2-3 Jahre lang genommen und hatte etwas mehr Energie und bin mit Schlafmangel wegen Kids besser zurecht gekommen. Progesterontest könnte ich mal wieder nach paar Jahren wiederholen.

Viel Erfolg bei der Suche nach einem Orthomolekularmediziner. Ich versuche sowas in Eigenregie zu machen um Kosten zu sparen. Manche Labore geben noch ausführliche Befundberichte über mehrere Seiten mit, andere Labore nur ganz kurze Auswertungen. Swisshealthmed hat quasi für Heilpraktiker direkt ausführliche Befundauswertungen mitgegeben mit vielen Hintergrundinfos. Als Selbstzahlerin habe ich dann diese Auswertung mitbekommen. Anders als bei medivere careshop, da sind die Auswertungen sehr kurz.

Heute 10:58 • #81


K
@blue1979

Das freut mich, wenn es Dir was gebracht hat!

Es gibt ja mittlerweile sehr, sehr viel an Infos. Ich kann mich da auch nur langsam reinarbeiten. Ich hatte das Thema immer ein bisschen auf dem Bildschirm, aber ich habe es nie sehr ernshaft in Angriff genommen.

Ich finde Deine Ideen sehr gut und würde diese Ansätze unbedingt weiter verfolgen.

Die Kosten würde ich auch gerne drücken. Aber ich habe noch nicht so viel Know-how wie Du. Ich bin für Tipps dankbar.

Ich sehe übrigens bei Dir großes Potential. In allen Bereichen. Du hast eine extrem schnelle Auffassungsgabe, das bringen nicht so viele Menschen mit.

Yoga, traumasensibles Yoga, ist für Dich ein guter Tipp. Ganz viel, was im Yoga drin ist, tut Traumapatienten unheimlich gut. Ich habe das früher gemacht und will wieder anfangen. Mein Traumatherapeut hat mir besonders Faszientraining empfohlen. Er ist selbst auch Sportler und hat auch noch ein paar andere Abschlüsse, also nicht nur Psychologie-Studium und Psychotherapeuten-Ausbildung gemacht.

Die meisten Dinge, die in der Psychologie und in der Reha-Medizin gut funktionieren, kommen heute aus dem Hochleistungssport. Was den gesunden, leistungsfähigen Menschen optimiert, das hilft auch den kranken Menschen beim Gesundwerden. Ich habe mich mal mit Neuroathletik auseinander gesetzt. Aber das ist für psychische Erkrankungen dann doch nicht so passend. Aber bei sonstigen körperlichen Beschwerden lohnt sich das doch. Und vielleicht haben wir in absehbarer Zeit auch neue Therapiemethoden, die über diese klassische Psychotherapie weit rausgehen. Die Zukunft gehört der Ernährungsmedizin, der ganzheitlichen Medizin und den neuen Ansätzen.

Danke jedenfalls für die vielen wertvollen Infos! Das ist wirklich super!

Heute 11:47 • x 1 #82


A


Borderline und komplexe PTBS durch medizinische Traumata

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blue1979
Hallo Kosmos,
Ja danke für Deine Worte!
Ich finde neuroathletisches Training/Nervus Vagus zur Selbstregulation sehr interessant (auch bei HWS /Kopfgelenksverspannungen) und mittlerweile gibt es auf Youtube viele Übungen dazu. Ich habe mir die letzten Jahre 2 Karteikisten angelegt für HWS/Skills/Fitness/Nervus Vagusübungen und kann bei Verspannungen Sanogym oder auch Strong Flex empfehlen. Dort gibt es eine Basisübung zu Augenliegestütz (z.B Sanogym Soforthilfe bei Nackenschmerzen 13:07 Min). Die Übungen sind anders und teils erinnern diese an die Mönche die Ohm summen aber genau das tiefe summen aktiviert den Nervus vagus oder auch das Hören/Spüren der Vibration einer Klangschale /grossen Glocke. Ein sehr interessantes Gebiet aber ich gebe zu, ich mache die Übungen auch nicht regelmässig.

Kati Bohnet (helpers Cycle) kann ich auch empfehlen ,sie hat ein Mitmachvideo zu Erste-Emotionale Hilfe zusammengestellt und darunter ist auch die Selbstumarmung dabei. Für mich eins der besten Übungsabfolge auf deutsch was das Thema Embodiment angeht. Daneben kann ich auch Claudia Croos-Müller empfehlen. Sie hat ein kostenlose Body2brain app mit kleinen Übungen, die einen aus Dissos und starken Ängsten raushelfen sollen. Ich bekomme abundan die Tips von meiner Nachbarin, die priv. Traumatherapeutin für EMDR ist.

Traumasensibles Yoga beobachte ich auch seit paar Jahren aber in meiner Nähe ist noch kein Kurs. Mir tun generell Dehnen, Faszientraining/ Pilates im Stehen und auch sensomotorische Übungen (z.B Gabi Fastner,fab50) ganz gut, wo auch einige Elemente aus Therapien wie leichtes Schütteln oder Tappen dabei sind. Da ist leider viel suchen und ausprobieren angesagt.

Ich wünsche Dir einen entspannten Abend!

Heute 20:00 • #83


K
Haha.... Du sprudelst ja über!

Mach' Dir keine Sorgen, Du bist so eine coole Socke, Du wirst noch sehen, wie gut es Dir noch gehen wird.

Ja, ganz viel ist ausprobiern! Das passt nämlich nicht immer alles für jeden.

Das, was ich bisher zur Neuroathletik gesehen habe, hat eher körperliche Dinge anvisiert. Das fand ich dann nicht so trauma-funktionstüchtig. Aber das heißt ja nix. Ich habe vermutlich noch nicht die guten Sachen gefunden. Ich werde Deine Vorschläge auf alle Fälle mal anschauen und recherchieren.

Die Bücher von C. Croos-Müller habe ich alle. Voll lustig. Aber ich muss zugeben, dass ich oft zu faul bin, Embodiment zu praktizieren. Aber allein die Bücher anzuschauen hilft mir oft. Ich mag auch die Sachen von Anna Trökes. Sie vermittelt mir so viel für den Alltag, für die Beziehungen, die Einstellung. Es ist eine meiner Kraftquellen.

Wenn Du keine sehr speziellen Trigger hast, dann kannst Du auch in einen normalen Yoga-Kurs gehen. Das muss man einfach vorsichtig versuchen. Es hängt auch vom yoga instructor und der Gruppe ab. Es hat mir auf alle Fälle geholfen. Ganz viele Ansätze aus der neueren Traumatherapie-Entwicklung bedienen sich aus dem Yoga.

Ablenken ist auch wichtig und sich mit positiven Leuten umgeben, die schon weiter sind und wissen, dass man diese Erkrankung auf die Plätze verweisen kann. Jemand, der es live und selbst erlebt hat, was hilft und wie man sich selbst helfen kann, ist sehr wertvoll. Wenn es einem selbst so schlecht geht, dann verzweifelt man. Das ist ganz normal und logisch. Da kann keiner was dafür oder dagegen machen. Aber dann ist es gut, wenn man jemanden hat, der schon etwas mehr Erfahrung damit hat und weiß, dass es auch wieder besser wird, der einen an die Hand nimmt, ein Tempo rüber schiebt und einen aufbaut.

Schau' mal da:
https://www.youtube.com/shorts/9nWOanpBRDA

Wieder aufstehen, stark werden und wieder am Leben Spaß haben, ist oft nicht leicht. Aber wie Du siehst, gibt es immer jemanden, der einem dabei helfen kann. Und ob man nun ganz gesund ist oder am Ende Einschränkungen bleiben, ist egal, solange man Freunde hat, gute Beziehungen und einfach glücklich ist.

Und die meisten hier sind doch sehr jung. Da sehe ich ganz viele Chancen. Ich kann Dir echt nur Mut machen. Der Weg mag lang und steinig sein, oft, aber es gibt so viel zu gewinnen. Man muss an seine eigene gute Zukunft glauben. Das ist ganz wichtig, das ist der Motor.

Und das ist kein leeres Geschwätz, wie man es halt von Foren kennt: Das, was ich schreibe, ist gelebt und echte Erfahrung, eigenes Wissen und erprobt und getestet. Ich weiß, was man alles erreichen kann.



Egal, wie lange man schon rumhumpelt. Der Tag, wo man die Krücken in die Ecke wegschmeißen kann und rennen kann, der kommt. Nur Geduld!

Du hast es ja in dem Video gesehen:

Wenn man geschädigt wurde und nicht alleine hochkommt, dann kann einem einfach jemand helfen. Dann ist es viel leichter.

Du hast schon sehr gut gekämpft und gebrüllt, Löwe! Weiter so!

Heute 21:53 • #84





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