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201824.01




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Hallo ich bin Jenni und 17 Jahre alt und bin neu hier ich hoffe Ihr könnt mir vieleicht helfen,

ich weiß nicht mehr was ich Denken oder Fühlen sollte, es begann alles vor ca. 3 1/2 Jahren in der Hauptschule in der 3 Klasse. Ich war immer ein Außenseiter und wurde gemoppt die ganze Schulzeit über erst ab der 3. Klasse wurde es besser weil ich 2-3 Freunde hatte die mich Verteidigt haben und für mich da waren. Zuhause war es nicht leichter mein Papa ist lange Ausgezogen wie ich 10 Jahre alt war aber er hat mich und meinen kleinen Bruder regelmäßig Besucht usw.. Meine Mutter ist ein sehr schwieriger Mensch und seit dem mein Vater weg war, saß sie nur noch vorm PC und zockte. Wenn man sie darauf ansprach drehte sie komplett durch so wie bei allem. Ich kam häufig heulend von der Schule nachhause und ich fragte sie was mit mir nicht stimmt, sie sagte darauf: ändere dich doch mal, ich weiß ja nicht wie du dich in der Schule verhältst. Generell war ich Dreck für sie und durfte den Haushalt machen wäret sie vorm Computer sitzt und zockt. Nicht einmal beim Gemeinsamen Essen konnte sie den Laptop zur Seite legen. Meinen Bruder habe ich so gut es ging beschützt und mich vor ihm gestellt. Mit 14 dann in der 3 Klasse HS war ich das erste Mal verliebt in einen Jungen, das ging dann so 1 Jahr. War aber mehr so eine Kindergarten Beziehung, für mich war das damals aber extrem ernst. Er hat dann Schluss gemacht und ich war am Boden zerstört das war das einzige was schön war bei mir im Leben. Mir wurde alles zu viel zuhause wurde es schlimmer meine Mutter hatte eine Reihe an Beziehungen die extrem schief gingen und den Frust hatte sie an mir ausgelassen. Ich fing an mich zu ritzten und versank in Depressionen und redete nicht mehr viel und lies alles über mich ergehen. Nur Lea eine Freundin verstand mich wirklich sie ritzte sich auch weil sie auch einige Probleme mit sich selbst und Zuhause hatte. Wir verbrachten viel Zeit miteinander und versprachen uns gegenseitig nie alleine zu lassen und das wir wieder mit dem ritzen aufhören und alles gemeinsam schaffen. Ich erzählte meinem Papa davon das ich mich ritze und er meinte das er in ruhen mit Mama reden wird. Sie meinte dass ich nur so tue und hat meine Rasierklingen weg geschmissen und dass hat nicht viel gebracht. Das mit Lea wurde immer besonderer und ich merkte das da auch noch etwas anderes war was ich nicht verstand. Jedes Mal wenn ich sie sah hüpfte mein Herz ein Stück und es fühlte sich alles besser an. Eines Tages schrieb sie mir das sie glaubt sie sei gleichgeschlechtlich und das sie sich in mich verliebt hat. Ich habe mich auch in sie verliebt wir waren in unserer eigenen Welt wo alles andere egal war und es nur uns gab. Ich hatte mit Ihr sogar das erste Mal. Das ging das so bis zum Abschluss und natürlich haben sich alle das Maul zerrissen und wollten uns fertig machen. Meine Mutter hat mir den Kontakt verboten das hat uns aber nicht aufgehalten. Alle sagten es sei nur eine Phase.
Nach meinem Abschluss bin ich mit meiner Mutter und meinem Bruder von der Steiermark nach Salzburg gezogen zu ihrem neuen Freund. Dort war ich eine Woche die die Hölle war ich vermisste Lea unglaublich und dann bin ich nach Linz gezogen zu meinen Großeltern weil ich dort eine tolle Lehrstelle gefunden habe. Alles war neu meine Großeltern haben mich sehr Herzlich aufgenommen und ich habe mit dem ritzten aufgehöhrt. Mit Lea habe ich dann Schluss gemacht wegen der Entfernung darauf ist sie komplett durchgedreht und wollte sich umbringen dann haben wir den Kontakt abgebrochen.
Ein halbes Jahr darauf kam sie in der nähen von Linz auf eine höhere Schule und ich traf mich wieder mit ihr ihre Arme waren komplett vernarbt und blutig als ich sie darauf ansprach sagte sie das das meine Schuld wäre. Darauf habe ich den Kontakt wieder abgebrochen weil mir das runterzog.

Ich hatte ein paar Geschichten mit vielen Typen die alle nicht so besonders wie sie waren. Wir hatten fast ein Jahr keinen Kontakt und dann schrieb sie mir wieder wir schrieben jeden Tag und da ich vor kurzem meinen Führerschein bekommen habe entschied ich mich zu ihr zu fahren und eine Nacht bei ihr zu schlafen weil wir ausgehen wollten mit ein paar anderen alten Schulfreunden. Ich fuhr hin und am Abend fuhren wir nach Schladming und tranken etwas Alk. und küssten uns wieder sie sagte mir dass sie mich noch immer liebt. Später hatten wir auch noch etwas miteinander es war wunderschön und ich blieb noch eine Nacht. Sie hatte sich extrem verändert macht eine Therapie und hat auch eine Lehrstelle gefunden. Sie verzaubert mich nach wie vor und ich verstehe die Welt nicht mehr es war einfach genau gleich wie vor 3 Jahren als wir zusammengekommen sind.
Sie will unbedingt wieder mit mir zusammen kommen aber ich weiß nicht was ich tun soll ich bin mir extrem unsicher ob das eine gute Idee ist. Ich bin jedenfals gerade extrem überfordert und weiß nicht was ich tun und denken soll und ich kann mich nicht auf die Arbeit konzentrieren

Was haltet Ihr davon?



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  25.01.2018 13:42  
Zitat:
ändere dich doch mal, ich weiß ja nicht wie du dich in der Schule verhältst. Generell war ich Dreck für sie und durfte den Haushalt machen wäret sie vorm Computer sitzt und zockt.

Ich wage aus der Ferne zu bezweifeln das du für deine Mutter "Dreck" bist sondern vielmehr das deine Mutter starke Probleme mit sich selbst hat, die sie vielleicht nicht erkennt oder erkennen möchte und mit dir nicht anders umgehen kann. Denn das Verhalten von ihr ist ja nicht "normal" für eine erwachsene Frau. Die ist heillos mit sich selbst überfordert und mit Familie überfordert. Schade das dein Vater nicht mehr eingegriffen hat aber das ist nicht zu beurteilen was da alles dahintersteckt.

Zitat:
Sie will unbedingt wieder mit mir zusammen kommen aber ich weiß nicht was ich tun soll ich bin mir extrem unsicher ob das eine gute Idee ist. Ich bin jedenfals gerade extrem überfordert und weiß nicht was ich tun und denken soll und ich kann mich nicht auf die Arbeit konzentrieren

Ich denke das ihr euch in einer kritischen Phase eures Lebens kennengelernt habt, der Kontakt gegenseitig in dem Moment Sicherheit und Zufriedenheit gab aber mit Abstand betrachtet ist das kein Kontakt der meines Erachtens nach für dich zielführend und gesund ist. Das klingt mehr wie ein Abhängigkeitsverhältnis und kompensieren. In einer gleichberechtigten Beziehung wo ich meinen Partner liebe und respektiere mache ich ihn nicht für meine persönlichen Probleme verantwortlich, schade mir massiv selbst und sage dann "du bist Schuld". Im Gegenteil, würde man so handeln, dass sich der andere wohlfühlt, das es ihm gut geht. Ich glaube wenn du dich darauf einlässt kann das vielleicht für ein paar Wochen oder Monate eine berauschende Zeit sein aber die Kernprobleme bleiben dieselben und das Kernproblem liegt in euch selbst, darin das ihr beide bzw. rede ich jetzt mal von dir, du keine gesunden Bindungsstrukturen mitbekommen hast also wie sollst du dann eine gesunde Beziehung führen? Ich finde, du solltest mehr bei dir selbst bleiben, auf dich Acht geben und dir nach Möglichkeit einen Therapeuten suchen um den Schaden den deine Mutter angerichtet hat soweit zu beheben das du in der Lage bist eine gute, achtsame, wechselseitige Beziehung zu führen und gesunde Bewältigungsstrategien im Leben zu finden abseits von ritzen und co.

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