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Ich danke euch so. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich bin so so so so glücklich gerade und erleichtert. Könnt jetzt nur essen, was ich die letzten Tage leider nicht so gemacht habe.

Aber ihr habt mir etwas geholfen in der Zeit, Danke!

06.01.2017 12:47 • x 2 #41


Angstbiene
Dann hau rein. Ich freu mich richtig, dass es dir endlich etwas besser geht.

06.01.2017 12:49 • #42


Zitat von Angstbiene:
:kuss: Dann hau rein. Ich freu mich richtig, dass es dir endlich etwas besser geht.



Danke! :*

Trotzdem: das Forum und allgemein diese Seite tut so dermaßen gut. Wir bleiben natürlich weiterhin in Kontakt hier. Denn - wir müssen uns selbst vor "Ausbrüchen" runterholen. Und wenn wir es gemeinsam schaffen!

06.01.2017 12:50 • x 1 #43


Hey ihr, wie geht es euch? Mir geht's besser.

Eine Frage: fühlt ihr euch auch oft von allem und jedem angegriffen, interpretiert Mimik, Gestik und Wörter anderer so schlimm, dass sie euch wirklich negativ erscheinen? Ich habe das so oft und es macht mich wahnsinnig.

10.01.2017 11:49 • #44


murray08
Ich wollte als Angehörige mal noch etwas reinwerfen, und zwar besuche ich ab und an mit meiner Freundin, die von dem Krankheitsbild betroffen ist, eine Selbsthilfegruppe, die speziell auf Betroffene & Angehörige *gemeinsam* ausgelegt ist. Klar ist jeder Mensch und jede Beziehung verschieden, aber ab und an hilft es auch und man erkennt sich und eben auch "Beziehungsprobleme, Streitproblematiken etc." in den Erzählungen der anderen wieder und kann sich austauschen. Wie gesagt, nur mal so eingeworfen, ist vielleicht für den einen oder anderen ein leichterer Weg als ein Paartherapeut

16.01.2017 22:19 • #45


Zitat von murray08:
Ich wollte als Angehörige mal noch etwas reinwerfen, und zwar besuche ich ab und an mit meiner Freundin, die von dem Krankheitsbild betroffen ist, eine Selbsthilfegruppe, die speziell auf Betroffene & Angehörige *gemeinsam* ausgelegt ist. Klar ist jeder Mensch und jede Beziehung verschieden, aber ab und an hilft es auch und man erkennt sich und eben auch "Beziehungsprobleme, Streitproblematiken etc." in den Erzählungen der anderen wieder und kann sich austauschen. Wie gesagt, nur mal so eingeworfen, ist vielleicht für den einen oder anderen ein leichterer Weg als ein Paartherapeut


Eine Frage, ich führe ja auch eine Beziehung. Wie läuft eure Beziehung denn? Wie verhält sich deine Freundin dir gegenüber?
Also wenn ich es jetzt richtig rausgelesen habe, dass deine Partnerin betroffen ist.

17.01.2017 11:05 • #46


Hi Lalelu,

ich habe die selbe Diagnose wie du und wenn sich bei mir eine Beziehung nur anbahnt..dann spielt alles in mir verrückt und ich krieg riesige Ängste, so dass ich es oft gar nicht so weit kommen lasse, dass die Beziehung entsteht und den Kontakt abbreche.
Meine letzte Beziehung war die absolute Hölle für mich. Ich klammerte mich an einen Menschen der ebenfalls sehr krank war und verlor mich selbst. Darum ist meine Angst vor Beziehungen wohl noch größer geworden. Denn ich weiss, bin ich einmal verliebt vergesse ich mich selbst und mache meine ganze Welt von diesem Menschen abhängig. Das ist meine größte Angst, mich wieder vollkommen zu verlieren und als absolutes Wrack zu enden.

LG Aengstlerin

28.01.2017 22:31 • #47


cube_melon
@Aengstlerin
Habe dir schon auf einen anderen Beitrag geantwortet, da hatte ich den hier noch nicht gelesen.

Borderline ist schon eine besondere Diagnose, welche eine besondere Therapie benötigt. Zum Glück wird das hier in Deutschland richtig erforscht und es gibt inzwischen Therapieformen die recht guten Erfolg haben. Die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) ist eine recht erfolgreiche Therapie. Nach einer guten Stabilisierung ist auch eine Traumatherapie eine gute Empfehlung.

Je nach dem was die Symptomatiken ausgelöst hat, die in der Summe die Diagnose ergeben, wie früh und mit welcher Therapie das behandelt wird, ist mit ausschlaggebend was für eine Lebensqualität hinterher erreicht wird.

Zu dem Thema Partnerschaft - Diese stellt für den Betroffenen und seinem kompletten Umfeld eine besondere Herausforderung dar. Damit das auf lange Sicht hin gut funktioniert sind ein paar grundlegende Dinge wichtig. Der Betroffene sollte gute Therapieerfolge in den folgenden Bereichen haben:

SVV
Substanzmissbrauch
Stresstoleranz
SSV
Impulskontrolle
Skills-Techniken
Abwehr- und Schutzmechanismen erkennen und ablegen
Innere Achtsamkeit
Körperwahrnehmung
Kommunikationsfähigkeit

Der Partner/Die Partnerin:
Jeder der mit einem Bordi zusammenlebt, sollte sich unbedingt mit der Diagnose auskennen. In einer guten Therapie wird der Partner teilweise mit einbezogen.
Dort lernt er so Dinge wie die beispielsweise die SET-Technik. Erkennung und Umgang mit den komplex verketteten Verhaltensweisen wie beispielsweise dem emotionalem Ausbluten oder SSV.
Ein Stück weit auch sich nicht alles so zu Herzen zu nehmen und oder teilweise auch schnell zu reagieren.
Ein Partner kann und sollte kein Therapeut sein, er muss aber verstehen wie ihr tickt. Dann ist die emotionale Belastung auch für ihn und euch geringer.

Bordi ist nicht gleich Bordi. Klar die Summe der Symptomatiken ergibt die Diagnose. Aber die Geschichten hinter all dem und die Dinge mit denen ein jeder im Detail kämpft unterscheiden sich aber.
Was bei dem einem mehr Gewicht hat, kann bei dem anderen schwächer ausgeprägt sein. Die Komorbidität unterscheidet sich.

Mit der Diagnose habt ihr nur eine Chance auf eine gute Lebensqualität, wenn ihr euch selbst und die anderen mit dem Thema auseinandersetzt und euch alle entsprechend anpasst.

Ein Borderliner hat eine sog. "frei flotierende Angst". Es ist ein diffuses und allgegenwärtiges Angstgefühl. Dies rührt oft aus einem beschädigtem oder nicht vorhandenem Urvertrauen her.
Das ist auch mit ein Faktor für das Nähe-Distanz Problem.

Daher ist ein Lebenswandel angesagt, der so weit wie möglich stabil ist. Ein Partner der selbst ein schweres, psychisches Handicap hat kann das nicht unbedingt bieten.
Dazu kommt das man ganz offen mit dem Menschen sein sollte, mit dem man in eine Beziehung gehen will. Vorurteile hin oder her. Offenheit ist absolut wichtig. Nicht unbedingt gleich am ersten Tag, aber bevor es ernst wird.

Es gibt durchaus Paare wo einer Borderline hat und diese auch einen guten Grad an Lebensqualität haben.

29.01.2017 02:17 • x 3 #48


murray08
Sorry, war eine zeitlang nicht online.
Vollkommen richtig cube, genau das wollte ich auch schreiben - als Angehöriger/Partner/jemand der mit einem Betroffenen zusammenlebt, sollte man sich auskennen und die Belange und Ängste desjenigen ernst nehmen, jedoch teilweise und manchmal sich die Dinge sowie manche Überreaktionen des Anderen oder Streits wegen (aus unserer Sicht) Kleinigkeiten, nicht so doll zu Herzen nehmen und nur bis zu gewissem Grad an sich heranlassen, ohne dabei außer Acht zu lassen, wie ernst es sich grad fürs Gegenüber anfühlt. Nach einiger Zeit findet man da mit etwas Arbeit und Beobachtungsgabe, aber auch durch Gespräche und Wissen über das Krankheitsbild, oft ein ganz gutes Maß.
Ich kann für mich jedenfalls sagen, dass man sich "reinarbeitet" Gerade wir als "Angsthasen" in diesem Forum kennen uns doch ebenfalls gut mit unseren Ängsten und Sorgen aus - da sollte evtl. auch schon ein gewisses Grundverständnis vorhanden sein? Ich gebe cube aber recht, dass der Partner oder Angehörige in sofern "stabil" sein sollte, evtl. auch eine Stütze sein zu können und Dinge objektiver betrachten können sollte - das muss sich ja aber alles nicht unbedingt ausschließen.

Eine Herausforderung ist eine Beziehung mit einem Bordi sicherlich - ein recht gut therapierter Betroffeener, der aber über seine Ängste und Belange mit Bezugspersonen sprechen kann, und wenn auch der Partner über seine Belange andersherum reden kann (dafür eignet sich z.B. auch eine Angehörigengruppe oder Austausch mit anderen Betroffenen) und ein Austausch mit dem Partner ist wichtig und kann auch gut funktionieren. Und wenn man den Anderen gut genug einschätzen kann nach einiger Zeit, lernt man, "gefährliche" Situationen zu erkennen und richtig einzulenken oder gegenzusteuern. Sind zumindest meine Erfahrungen

29.01.2017 19:37 • x 1 #49


01.05.2019 21:01 • #50


Safira
Zitat von SarahSun:
"eigenen inneren leeren Eimer"

Was ist das? Noch nie gehört

01.05.2019 22:35 • #51


Tja wie erkläre ich das jetzt? Menschen die so schnell in eine Co- Abhängigkeit rutschen haben meist selbst innere leere Eimer, die sie durch die "Liebe" von anderen Menschen gefüllt haben wollen und sich nur dann gut fühlen. Man schafft es quasi nicht diese Eimer mit Selbstliebe zu füllen. Gründe hierfür können auch in der Kindheit liegen usw...

01.05.2019 23:01 • #52


Safira
Ja ok verstehe. Nur ich habe den Begriff mit den Eimern noch nie gehört. Ich persönlich bezeichne es als Loch stopfen.

Aber was bezweckst du denn jetzt genau mit deinem treat? Hast du eine bestimmte Frage oder ein Anliegen?

Hast du denn dein Co-Muster schon herausgefunden, warum es dich immer wieder zu solchen Menschen hinzieht?

01.05.2019 23:07 • #53


Ich wollte mir das von der Seele schreiben und mich im besten Fall mit Menschen austauschen, denen so etwas mit Frauen auch schon passiert ist.

Und zu deiner Frage ..

quote="Safira"]Hast du denn dein Co-Muster schon herausgefunden, warum es dich immer wieder zu solchen Menschen hinzieht?[/quote]

Leider noch nicht. Ich bin auch langsam verzweifelt , weil ich 3 Frauen hintereinander mit psychischen Diagnosen hatte (habe ich erst in der Beziehung erfahren). Daran ist ja nichts schlimmes eine psychische Erkrankung zu haben, nur leider gerate ich an Frauen, die nicht an sich arbeiten wollen bzw. können

01.05.2019 23:10 • #54


SoulFeather
Zitat von SarahSun:
Ich wollte mir das von der Seele schreiben und mich im besten Fall mit Menschen austauschen, denen so etwas mit Frauen auch schon passiert ist.

Kann einem sowas nicht auch mit Männern passieren?

Aber ich verstehe schon was du mit dem Thread aussagen willst und hab durchaus auch schonmal ähnliche Erfahrungen gemacht.

Das war bei mir dann aber eher beidseitig, da ich selbst durch meine Psyche auch manchmal nicht ganz einfach sein kann - allerdings wirkt sich das bei mir zum Glück nicht wirklich auf Beziehungen bzw. das Beziehungsleben miteinander aus. Dafür aber eben in anderen Bereichen, wo man auch mal anecken kann.

Mit Borderline hatte ich aber auf der anderen Seite auch schon zutun, leide selbst aber nicht daran.
Weiß daher aber, dass es ziemlich schwierig sein kann, speziell in einer Beziehung. Aber da gibts auch Ausnahmen... kenne auch Borderliner, die schon länger in Beziehungen leben und das irgendwie relativ gut gewuppt bekommen.

01.05.2019 23:18 • #55


Safira
Zitat von SarahSun:
nur leider gerate ich an Frauen, die nicht an sich arbeiten wollen bzw. können

Das geht mir genauso. Leider.

Ich bin auch gerade dabei mein Muster aufzudecken. Mir hilft dabei mein Inneres Kind. Und dieses kleine Mädchen zeigt mir ganz deutlich die leeren Eimer. Und daran arbeite ich. Das klappt ganz gut

Bei mir sind aber Männer

01.05.2019 23:26 • #56


Ich komme hier irgendwie nicht mit dem zitieren zurecht , habe eben noch einen längeren Text mit ihren Verhaltensweisen geschrieben, auf senden gedrückt , aber nichts ist passiert ...

Darf ich Fragen wie du deine Muster aufdeckst? Betreibst du Nachforschungen über deine Kindheit ? Ich weiß zwar was das innere Kind ist , weiß aber nicht wie ich es finde ...

01.05.2019 23:34 • #57


Zitat von SoulFeather:
Kann einem sowas nicht auch mit Männern passieren?

Aber ich verstehe schon was du mit dem Thread aussagen willst und hab durchaus auch schonmal ähnliche Erfahrungen gemacht.

Das war bei mir dann aber eher beidseitig, da ich selbst durch meine Psyche auch manchmal nicht ganz einfach sein kann - allerdings wirkt sich das bei mir zum Glück nicht wirklich auf Beziehungen bzw. das Beziehungsleben miteinander aus. Dafür aber eben in anderen Bereichen, wo man auch mal anecken kann.

Mit Borderline hatte ich aber auf der anderen Seite auch schon zutun, leide selbst aber nicht daran.
Weiß daher aber, dass es ziemlich schwierig sein kann, speziell in einer Beziehung. Aber da gibts auch Ausnahmen... kenne auch Borderliner, die schon länger in Beziehungen leben und das irgendwie relativ gut gewuppt bekommen.


Ausnahmen gibt es natürlich immer und das ist auch super ! Leider nicht der Regelfall ... Die Frau die ich gedated habe , hat mir nach dem 4. Treffen gesagt, das sie sich in mich verliebt hat ..wir haben stundenlang offen über alles geredet, es war wirklich traumhaft ..irgendwann nannte sie mich vor ihren Freunden "ihre Frau" , sie wollte alles mit mir erleben, so ihre Aussage. Gedanklich plante sie sogar schon Urlaub. Ich habe mir durch solche Aussagen wirklich Hoffnung gemacht , das es in Richtung Partnerschaft geht und urplötzlich erzählte sie mir ständig von ihren Ängsten und machte mir sehr direkt klar , das sie sich selbst nicht verlieren möchte..sie tat alles damit ich sie "doof" finde, was ich aber nicht tat, ich stand zu ihr. Daraufhin folgten wieder Hoffnungsmacher und dann wieder Abwertungen ,dazu kam ja die Essstörung und die Gespräche über ihre Psychatrie Aufenthalte ..auch dort unterstützte ich sie.. ich denke ich war eine gute Motivationscoachin und mehr nicht . Sie sagte beim beenden des Datings ,das sie jetzt schon weiß , das sie es bereuen wird, mich so abgestoßen zu haben . Ich denke aber , das dies nur Floskeln sind, die man dann halt so sagt, denn jetzt antworte ich auf ihre wochenlichten Meldungen und von ihr kam nichts mehr. Sagt sie vermisst mich und unsere Gespräche aber taucht immer wieder ab. Kann mir das jemand erklären?

01.05.2019 23:46 • #58


Safira
Es ist wirklich sehr schwer für mich gewesen mein inneres Kind zu finden. Es hat eine Weile gedauert. Ich wollte es aber unbedingt finden und habe wie versessen danach gesucht. Ich habe auch überhaupt nicht kapiert wie man das finden soll und was das überhaupt bedeutet.
Und dann habe sie gesehen.
Das kleine Mädchen findest du nur in dir drin. Nichts mit Ahnenforschung oder irgendwo im Außen. Es ist in dir drin. Es ist du in einer Person, abgespalten in kindlichen und Erwachsenen Anteilen.
Die kindlichen Anteile sind meist mit Schuld, Scham, Angst, Ablehnung, Minderwertigkeit und Verlustangst geprägt.

Mir hilft der Zugang zu den inneren Kind Anteilen sehr damit meine eigenen Gefühle, zu bestimmten Situationen überhaupt erstmal zu katalogisieren und herauszufinden was es damit eigentlich genau auf sich hat.
Mein Erwachsene ist dem kleinen Mädchen wie ein Mentor.

Das ist auch gar nicht einfach das umzusetzen.
Weil diese Muster einfach zu verfahren sind. Aber es geht und ist für mich bahnbrechend.

Vielleicht hilft es dir wenn du dir mal ein Buch kaufst. Es gibt dazu viel Literatur. Dein kleines Mädchen musst du aber selber finden und spüren. Visualisieren hilft da sehr.

Dadurch ist mir auch bewusst geworden wie sehr meine verletzten inneren Kind Anteile mein Leben bestimmt haben. Ist mir gar nicht so bewusst gewesen. Wird Zeit dass meine Erwachsene das Ruder an sich reißt.
Frieden schließen, aussöhnen, trösten

01.05.2019 23:57 • #59


Zitat von Safira:
Es ist wirklich sehr schwer für mich gewesen mein inneres Kind zu finden. Es hat eine Weile gedauert. Ich wollte es aber unbedingt finden und habe wie versessen danach gesucht. Ich habe auch überhaupt nicht kapiert wie man das finden soll und was das überhaupt bedeutet.
Und dann habe sie gesehen.
Das kleine Mädchen findest du nur in dir drin. Nichts mit Ahnenforschung oder irgendwo im Außen. Es ist in dir drin. Es ist du in einer Person, abgespalten in kindlichen und Erwachsenen Anteilen.
Die kindlichen Anteile sind meist mit Schuld, Scham, Angst, Ablehnung, Minderwertigkeit und Verlustangst geprägt.

Mir hilft der Zugang zu den inneren Kind Anteilen sehr damit meine eigenen Gefühle, zu bestimmten Situationen überhaupt erstmal zu katalogisieren und herauszufinden was es damit eigentlich genau auf sich hat.
Mein Erwachsene ist dem kleinen Mädchen wie ein Mentor.

Das ist auch gar nicht einfach das umzusetzen.
Weil diese Muster einfach zu verfahren sind. Aber es geht und ist für mich bahnbrechend.

Vielleicht hilft es dir wenn du dir mal ein Buch kaufst. Es gibt dazu viel Literatur. Dein kleines Mädchen musst du aber selber finden und spüren. Visualisieren hilft da sehr.

Dadurch ist mir auch bewusst geworden wie sehr meine verletzten inneren Kind Anteile mein Leben bestimmt haben. Ist mir gar nicht so bewusst gewesen. Wird Zeit dass meine Erwachsene das Ruder an sich reißt.
Frieden schließen, aussöhnen, trösten


Danke für deine ausführliche Antwort !

Ich habe schon Umrisse des inneren Mädchens gesehen, welches überbehütet erzogen wurde, mir wurde viel abgenommen und ich musste mich sozusagen um nichts selbst kümmern. Bis zur ersten Trennung in meinem Leben ,hatte ich das typische "Ponyhof" Leben. Als ich erstmalig verlassen wurde, brach für mich eine Welt zusammen, ich habe es nicht verstanden und plötzlich bemerkt wie grausam das Leben auch sein kann. Ab da an folgten nur noch toxische Beziehungen in denen ich von Verlustängsten geplagt war. Ich vermute also mein inneres Kind sehnt sich nach Sicherheit und wenn ich bemerke , das mir jemand diese nicht gibt, sowie ich es immer von meinen Eltern gewohnt war, geraten meine Gefühle "außer Kontrolle" ,ich werde ungeduldig und bockig. Ich denke, das setzt Menschen (Poten. Partner) unterbewusst unter Druck,obwohl ich bewusst keinen Druck ausübe. Bei der letzten Frau die ich gedated habe ,hatte ich das erstmalig gut unter Kontrolle und konnte mich ja auch schnell daraus lösen, als ich bemerkte es wird zu schwammig. Ich bin darüber auch wahnsinnig stolz, denn sie wäre niemand gewesen mit der ich mir hätte Kinder vorstellen können. Dennoch leide ich wie ein kleines Mädchen, das es wieder nicht das richtige war und zweifle dadurch immer an mir selbst, bzw gebe ich mir für das scheitern immer die Schuld .

02.05.2019 00:11 • #60





Dr. Reinhard Pichler