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Lisa2000
Mitglied

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Hallo zusammen,

ich bin neu hier im Forum und es hat mich ehrlich gesagt einiges an Überwindung gekostet, diesen Beitrag zu schreiben. Ich hoffe einfach, dass ich hier auf Menschen treffe, die mich verstehen oder vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Bei mir geht es um ein Problem mit Essen, das mich im Alltag ziemlich belastet. Vor allem habe ich starken Ekel vor angebrochenen Lebensmittelpackungen, zum Beispiel bei Käse oder Wurst. Sobald etwas geöffnet ist, fühlt es sich für mich irgendwie „nicht mehr richtig“ an, auch wenn es eigentlich noch völlig in Ordnung sein müsste.

Ähnlich ist es auch bei Brot oder anderen Lebensmitteln: Wenn sie ein oder zwei Tage offen oder schon angefangen sind, fällt es mir extrem schwer, sie noch zu essen. Oft kommt dann die Angst dazu, dass es vielleicht schon schlecht geworden sein könnte, selbst wenn es objektiv noch gut aussieht und riecht.

Dieses Gefühl ist schwer zu beschreiben, aber es ist eine Mischung aus Ekel und Unsicherheit, die ich nicht einfach ignorieren kann. Dadurch werfe ich leider auch öfter Sachen weg, obwohl ich weiß, dass das eigentlich unnötig ist.

Mich würde interessieren, ob es hier jemanden gibt, dem es ähnlich geht oder der vielleicht einen Weg gefunden hat, besser damit umzugehen.

Danke fürs Lesen.
Lisa

04.03.2026 #1


10 Antworten ↓


N
@Lisa2000 ja das kenne ich. Ich verpacke dann oft um in Tupperdosen, dann geht es besser. Schlimm ist es im Büro zb oder aber in der Klinik werde ich auch nichts aus dem Gemeinschaftskühlschrank essen können

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Ekel vor angebrochenen Lebensmitteln

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@Nicky78
Danke für deine schnelle Antwort!
Ich habe auch angefangen alles umzupacken aber ich habe immer noch das Gefühl es sei nicht wirklich hilfreich. Wenn ich mir morgens mein Brot für die Arbeit mache, dann muss ich es auch bis mittags gegessen haben, weil ich es sonst zu eklig finde.
Hast du sonst schon Tricks rausgefunden die dir helfen?

#3


N
@Lisa2000 für Käse und Wurst habe ich so spezielle flache Tupperdosen, da kann es dann ein paar Tage drin bleiben. Ist es Angst vor einer Lebensmittelvergiftung, die Dich antreibt? Bei mir ist es so.

x 2 #4


-juli
@Lisa2000 ich kenne es auch. Grade, wenn ich bei anderen Leuten bin, bei denen ich nicht weiß, wie lange sie diese Packungen schon offen rumliegen lassen haben. Grade bei Wust bin ich da eigen. Wenn ich sie selbst aufmache, geht es, weil ich den Belag dann schnell aufbrauche. Aber wenn ich das mal vergesse, werfe ich ihn unter Umständen leider auch zu früh weg. Ich bin auch sehr eigen, was Reste vom Mittag betrifft. Ich kann es irgendwie nicht ab, wenn das Gekochte mehr als zwei Tage alt ist. Manchmal sehe ich so meal prep reels bei Insta, in denen Leute Essen für die ganze Woche vorkochen und es dann in den Kühlschrank stellen. Das würde ich nicht essen...

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L
@Nicky78 so welche habe ich tatsächlich auch. Ich habe auch den Tipp bekommen mich mal mit der Haccp auseinanderzusetzen. Da steht wohl drin was man in der gastro für Hygienevorschriften hat. Da mal durchlesen und schauen ob ich was davon zu Hause anwenden kann. Ich habe mir nur noch nicht damit beschäftigt.

Bei mir ist es wirklich vorwiegend der Ekel dann davor. Aber auch mit einer Mischung aus Angst mir den Magen mit zu verderben. Kommt immer eher auf die Lebensmittel dann an. Bei Milchprodukten ist es dann eher die Angst krank zu werden davon.

#6


L
@-juli
Oh ja das kenne ich zu gut. Z.B wenn ich bei meiner Schwester esse, dann probiere ich immer neue Sachen zu essen oder mir Belag von zuhause mitzunehmen 😅
Ich finde diese meal prep Geschichten eigentlich echt super und würde das super gerne machen aber ich habe genau das gleiche Problem. Alles was gekocht und länger als 1-2 Tage steht kann ich nicht mehr essen.
Ich finde das so schade.

x 2 #7


Gaulin
Zitat von Lisa2000:
Mich würde interessieren, ob es hier jemanden gibt, dem es ähnlich geht oder der vielleicht einen Weg gefunden hat, besser damit umzugehen.

Oh ja, das kenne ich sehr gut. Habe für mich persönlich die 3-Tage-Grenze gesetzt. Alles was länger offen ist, muss leider weg oder wenn ich es zuvor weiß, dass ich das nicht schaffe, friere ich ein (wenn das möglich ist). Schlimm ist es bei Milch zb. Da wird es mit den 3 Tagen schon "kriminell". Meist steht ja drauf: innerhalb von 3 Tagen verbrauchen, zb. Aber bei solchen Infos fühle ich mich am 3. Tag schon unwohl damit...

Gibt aber auch Dinge, die ich selbst am nächsten Tag nicht mehr esse. Fisch zb.

x 2 #8


L
@Gaulin oh ja bei Milchprodukten bin ich auch sehr penibel. Ich liebe Frischkäse und Quark aber kaufe mir die nicht mehr, da ich es eh nicht schaffe und fast alles dann wegschmeißen muss. Kaufe mir immer nur welche die in Einzelpackungen sind. Da habe ich dann das Problem nicht aber die finde ich leider nicht so oft.

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-juli
@Lisa2000 geht mir auch so... Das eine Mal war ich zu einem Familienessen eingeladen, es gab viele verschiedene Speisen und jemand (der aber als Koch tätig war), hatte ein Gericht mitgebracht, das wohl schon ne Woche alt war. Daran war alles okay, soweit ich gehört habe. Aber ich wollte das dann nicht mehr essen, als ich das gehört hatte. Es ging allen super, die probiert hatten.

#10


-juli
@Gaulin ich finde es auch schwierig, manche Lebensmittel kurz vor dem Ablaufen zu kaufen...

#11


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