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7

M

Maylin
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Guten Morgen ihr Lieben!

Ich bin gerade verzweifelt.
Seit etwa 4 Wochen geht es mir total mies. Ich habe Angst, was mit mir los ist.
Vor vier Wochen ist mir bei der Arbeit plötzlich ganz komisch im Kopf geworden. So, als wenn ein Druck aufsteigt und der war dann mitten im Kopf. Kein richtiger Schwindel, aber so ein Gefühl von zuviel oder zu wenig Blut oder Sauerstoff im Kopf. Sehr schwer zu erklären. Ich musste mich dann nach Hause fahren lassen und stand unter einem komischen Schock und konnte mich schwer wieder beruhigen. Seit dem ist mein Kopf fast dauerhaft wie Watte, so benommen, duselig. Aber kein richtiger Schwindel. Es dreht sich nicht. Zudem bin ich unglaublich müde und erschöpft. Ich habe auch Druck im Nacken und Kopf und alles ist irgendwie zu viel. Manchmal schwitze ich stark nachts und neulich hatte ich ganz hohen Puls nachts und konnte nicht aufstehen, ohne dass er bis 150 ging. Das EKG am Tag danach war unauffällig. An manchen Tagen ging es etwas besser, da war ich auch arbeiten.

Ein bisschen kam das schleichend. Zuvor die Wochen war ich nach der Arbeit schon immer unheimlich erschöpft. Die letzten Monate waren nicht so einfach. Ich habe meinen Vater verloren und davor war er lange krank. Ich mache mir über alles immer viele Gedanken, habe Angst vor Krankheiten und bin leider sehr perfektionistisch.
Ansonsten ist aber alles gut. Ich habe eine tolle Familie, meine Arbeit macht mir viel Spaß, ist aber auch oft herausfordernd. Es könnte alles so schön sein. Es tut weh, dass ich das nicht leben kann.
Schön länger merke ich, dass ich mich nicht mehr richtig fallen lassen kann. Auch wenn Zeit und Ruhe ist, bleibe ich komisch angespannt.

Nun war ich deshalb beim Arzt. Meine Blutwerte waren alle ok. Gesehen habe ich sie noch nicht. Nur telefonische Auskunft.
Ich vermutete einen Eisenmangel oder B12. Aber Ferritin ist 38 und B12 400. Laut Arztpraxis kein Handlungsbedarf. TSH Wert ist 2,7 und freies T3 und 4 auch in der Norm, keine Antikörper.
Meine Ärztin will jetzt noch ein Langzeit EKG machen, ansonsten sagte sie, sei es wohl psychisch und riet zur Therapie. Darum möchte ich mich auch zeitnah kümmern. Helfen wird es bestimmt, aber es geht mir akut so schlecht, dass ich ganz hilflos bin.

Ich melde mich ständig wieder krank und gerate zunehmend in eine Vermeidungshaltung auf dem Sofa.
Seit zwei Wochen habe ich nun auch noch massive Rückenschmerzen im unteren Rücken. Fühlt sich wie Verspannungen an. Für den Nacken habe ich schon manuelle Therapie. Die hilft bisher aber nicht. Für den Rücken habe ich gestern noch ein Rezept zur Krankengymnastik bzw Physiotherapie erhalten. Ich hatte das öfter schon, da ich auch eine Hüftarthrose habe, aber eigentlich ging es dann wieder weg. Nun hält es sich hartnäckig. Bewegung, habe ich versucht, hilft auch nicht richtig. Übungen für Blockaden verbessern auch nichts.

Meine Frauenärztin sagt ich sollte wegen des TSH Wert Schilddrüsenmedikamente ausprobieren. Mein Hausarzt rät dringend davon ab. Ich hänge da also auch noch so zwischen den Stühlen.

Ich bin 44 und stecke von den Symptomen her wohl auch schon in der Perimenopause. Mein Östrogen ist viel zu hoch und Progesteron im Verhältnis zu niedrig. Ich nehme bioidentisches Progesteron und merke aber nur noch mehr Müdigkeit und Benommenheit, aber sieht keine Verbesserung . Meine Frauenärztin sagt, dass Hormone nicht allein ursächlich sind für meine Symptome. Meine Zyklen sind sehr unregelmäßig geworden. Scheinbar schwanken auch die Werte extrem von Zyklus zu Zyklus.

Fazit: Ich fühle mich völlig durcheinander und nicht mehr im Leben. In mir ist unbändige Freude auf den Sommer, auf anstehenden Urlaub, über meine Kinder, mein Leben insgesamt, aber diese Symptome und vor allem dieses Gefühl im Kopf und ständige Kopfschmerzen bremsen mich aus, sodass ich nur noch rumhänge und nicht mehr kann und statt Freude Traurigkeit entsteht und ich oft weinen muss.
Gestern bin ich etwas spazieren gegangen und bekam sofort heftige Kopfschmerzen danach, oder Migräne. Auch Migräne ist seit Jahren ein Thema. Aber eigentlich nur zu Beginne der Blutung, seit Jahren, nur die letzten zwei Monate nicht, da fiel die aus. Manchmal glaube ich, ich habe dauerhaft leichte Migräne. Es fühlt sich an wie Dauerkater oder wenn die Kopfweh weg sind manchmal wie betrunken. Ibuprofen hilft dann nur selten und ich leide vor mich hin
Ich habe das Gefühl mich Mal schütteln zu wollen und dann geht es wieder.
Ich habe große Angst vor einer Krankheit, die nur nicht erkannt wird aber auch davor, dass es keine Krankheit ist und nun so bleibt

Habt ihr Erfahrungen, Ideen, Tipps, was ich tun kann? Wie es für mich weiter gehen kann? Was mit mir los ist?
Bin für Austausch sehr dankbar und sehe gerade vor lauter Tränen nicht mehr den Weg und auch nicht, dass es bestimmt wieder besser werden kann. Ich stecke total fest und brauche irgendwie akut Hilfe jetzt fürs Wochenende, um wieder klarer zu sehen und vielleicht diesen Nebel im Kopf irgendwie weg zu bekommen.
Liebe Grüße
Maili

12.06.2026 x 1 #1


7 Antworten ↓

P
Hallo @Maylin, bei dir ist viel los und auch auf die Psyche zu schauen und diese zu stärken, ist nie verkehrt.

Ich würde aber zusätzlich weiter körperlich abklären:

- wurde zum Ferritin der CRP bestimmt? Wenn nein, nochmal beides abnehmen, da Ferritin als Akutphaseprotein mit Entzündungen ansteigt. Sprich: ein Infektt ider eine Entzündung kann einen Eisenmangel überdecken.
B12 ist nicht sonderlich hoch und mit 400 ist ein B12 Mangel noch nicht sicher ausgeschlossen.
Es sollten weitere Werte abgenommen werden, die deine Symptome erklären könnten. Am besten mal bei Dr. Orfanos-Boeckel einlesen. Mir fallen aber Vitamin D, Magnesium und Selen ein.

Die Hormonsituation würde ich in Sachen Schilddrüse einem Endokrinologen vorstellen. Mir persönlich wäre ein TSH von 2,7 zu hoch. Ich wäre damit in einee Unterfunktion, die auch deine Symptome verursachen kann.
Auch sind ft3 und ft4 und die Relation dieser beiden Werte wichtig.

Die Einstellung der Sexualhormone ist in der Perimenopause sehr schwierig. Immerhin bekommst du Progesteron aber das ist bei gleich bleibender Dosierung bei einem stark schwankenden Östrogen ja selten passend. Hier würde ich dir den Gang zu einervauf WJ spezialisierten Gyn empfehlen. Auf wexxeljahre.de findest du empfehlene Praxen.

Weitera wichtig ist, dass du deinen Lebensstil soweit nötig auf gesund optimierst: vollwertige, proteinreiche Ernährung, möglichst Zucker, Alk. und Tbk meiden, Entspannung, Schlaf und wohltuende Momente maximieren. Viel Bewegung auch gerne draußen in der Natur.

Umd zu guter Lerzt: Vermeide möglichst nichts und versuche herauszufinden, wann du wirklich Schonung brauchst oder ob nicht eher das Gegenteil sinnvoll ist.

Du kommst da wieder raus, habe keine Angst. Du musst jetzt nur die richtigen Dinge abklären und Maßnahmen einleiten.

x 2 #2


A


Was ist mit mir los? Benommenheit und Kopfweh

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Greta__
Als selbst durch die Wechseljahre gebeutelte Frau kann ich dir nur dringend raten, zum Endokrinologen zu gehen. Die weiblichen Hormone sowie die Schilddrüse müssen fachmännisch gesehen und beurteilt werden.

x 1 #3


M
Danke, dass du das auch nochmal sagst. Ich schaue gerade nach einem in meiner Nähe.

x 1 #4


M
@Pauline333
Irgendwie habe ich schon eben geantwortet, aber die Antwort erscheint nicht. Ich kenne mich nicht so gut aus hier. Lese sonst meistens nur.

Meine Frauenärztin wollte mir auch Schilddrüsenhormone empfehlen. Der Hausarzt rät dringend davon ab. T3 und T4 sind in der Norm. Vielleicht ist ein Endokrinologe tatsächlich eine gute Idee.

Vitamin D ist nur bei 32. Ich nehme schon seit längerem 10000iE am Tag und achte auf Fett bei der Einnahme. Aber der Wert ist von letzten Mal nicht gestiegen. Macht mir auch Angst. Fand meine Ärztin nicht schlimm..

Gerade habe ich das Gefühl total fest zu stecken und gefangen zu sein. Ganz schrecklich ist das.

#5


P
Es wundert mich, dass dein Arzt dringend von Schilddrüsenmedikamenten abrät. Der Normwert liegt mittlerweile bei den meisten Laboren bei max 2,5. Du von demher also schon leicht drüber.
Schau dir das Ferritin nochmal in Verbindung mit CRP an und lass auch Selen und Magnesium mal abnehmen. Wahrscheinlich auf eigene Kosten.

Dass dein Vitamin D Wert noch nicht angestiegen ist, ist nicht wirklich besorgniserregend. Das schwankt zum einen etwas und zum anderen: Wie lange hast du die täglich 10.000 ie (was ganz schön viel idt, ich nehme bei einem Wert von unter 30, 5.000 i.e. aber du lässt ja kontrollieren) genommen?
Ist da Vitamin K dabei?

x 1 #6


Greta__
Zitat von Maylin:
@Pauline333 Irgendwie habe ich schon eben geantwortet, aber die Antwort erscheint nicht. Ich kenne mich nicht so gut aus hier. Lese sonst meistens ...

Unabhängig von Frauenarzt, Hausarzt etc. Letztlich macht es wirklich Sinn gezielte Dinge von Fachärzten beurteilen zu lassen. In dem Fall Endokrinologe.

Ich kann dir auch das Buch "Woman on Fire" empfehlen. Gleichfalls "34 Symptome der Wechseljahre" googlen und ein Forum, welches ausschließlich um die Wechseljahre geht "Hormonmonster.de".

Viele unterschätzen (und wissen es leider nicht) was die Wechseljahre auslösen können.

x 1 #7


M
Mein Blutbild enthält leider kein Entzündungswert. Mist.
Zudem sind mein Hämatokrit, Hämoglobin und die Erythrozyten leicht erhöht. Habe gerade die Werte bekommen. Leider triggert mich das und nun geht es mir richtig mies. Mein Vater hatte eine Policytamea Vera, also zu dickes Blut. Ich habe seit Jahren Angst davor das auch zu bekommen und vor Jahren war das schon mal alles leicht erhöht, was ja ein Hinweis ist ... Es kann aber auch zu wenig getrunken heißen, was ich irgendwie nicht glaube, weil ich gut trinke oder auch bei manchen Menschen einfach normal sein...

#8





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