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Teddyb

Teddyb
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Wie es schon oben stehr frage ich mich wieso die Angst mein leben bestimmt Sad.
Alles ist undenkich geworden jeder kleine schritt zur großten herrausforderung. Einkaufen oder raus gehen mit freunden was machen undenkbar den man wird den ganzen tag von iwelchen Körpersymthomen beherscht -.-
wie will ich jemals wieder Arbeiten ? Wie soll ich mal leben ohne 3 mal zu denken am Tag das ich sterbe ?
Wird das besser ? kennt ihr diese auch ?

14.01.2016 #1


61 Antworten ↓
alice01

alice01
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@Romulus100 und @engineer_91
Hallo,
wie man etwas akzeptiert, was in einem drin ist? So wie es @Ehmkay beschreibt, indem man es nicht als etwas Fremdes in sich sieht, sondern es als einen Teil von sich akzeptiert! Und dieser Teil ist nicht grundlegend etwas schlechtes!
Woher kommt die Angst oder wenn ihr es nicht mehr als Angst empfindet, die psychosomatischen Symptome? Sie sind doch das Ergebnis aus den eigenen Denk- und Verhaltensweisen, wie man bestimmte Situationen bewertet und mit ihnen umgeht. Diese Denk- und Verhaltensweisen kommen ja nicht irgendwo her, sondern haben sich als erfolgreiche Vorgehensweisen durchgesetzt. Sie haben euch auch schon in vielen Situationen im Leben erfolgreich geholfen und weitergebracht. Ohne sie würdet ihr nicht dastehen, wo ihr jetzt in eurem Leben gerade steht. Aber nun funktionieren diese bisher so erfolgreichen Denk- und Verhaltensweisen für bestimmte Situationen nicht mehr. Deshalb muss man an dieser Stelle lernen, sich seine Denk- und Verhaltensweisen bewusst zu werden und durch andere, erfolgreichere zu ersetzen.
Das ist z.B. wie bei einem Kind, das laufen lernt. Es versucht zu stehen, fällt aber hin. Also hält es sich irgendwo fest (=erfolgreiche Verhaltensweise). Es lernt laufen und es funktioniert am besten, wenn es sich festhält. Die erfolgreiche Verhaltensweise funktioniert also weiterhin. Doch irgendwann merkt es, dass es nicht immer möglich ist von A nach B zu kommen mit festhalten. Es gibt Wege, für die gibt es keine Haltemöglichkeiten. Also muss es seine Verhaltensweise ändern, nämlich lernen zu laufen ohne sich festzuhalten.
Nur warum fällt es uns so schwer eine gewohnte Verhaltensweise zu ändern?
Unser Gehirn ist wie ein Dschungel. Mit jeder neu erlernten Verhaltensweise schlagen wir einen neuen Trampelpfad durchs Dickicht. Ist der Weg erfolgreich, gehen wir ihn immer wieder und er wird von mal zu mal besser begehbarer bis er sich zu einer richtigen Autobahn entwickelt. Um nun neue Denk- und Verhaltensweisen entwickeln zu können, müssen wir einen neuen Weg durchs Dickicht schlagen. Und der ist am Anfang sehr holprig, muss aber immer wieder gegangen werden, damit es ein so erfolgreicher Weg wie die Autobahn wird.
Könnt ihr damit etwas anfangen?
Romulus, wenn du deine, ich sag mal Krankheit, als einen Zustand betrachtest, den du beseitigen möchtest, machst du genau das Gegenteil von dem, was ich gerade versucht habe zu erklären. Du kannst das nicht beseitigen, weil es ein Teil von dir ist! Verstehst du nun besser was ich sagen möchte?

13.01.2016 22:14 • x 1 #60


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A


Warum beherscht die Angst mein leben ?

x 3


engineer_91

engineer_91
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Bei mir ist es wie bei Romulus100

Zitat:
Ich schaffe es leider nur immer phasenweise. Ich komme immer wieder aus dem Loch gekrochen, lebe 1-2 Monate wieder richtig nur um dann wieder rein zufallen...


Genau so.
Am besten war der Frühling/Sommer 2014, in dem die Angst zwar passiv im Hintergrund vorhanden war, ich allerdings trotzdem alles mögliche wieder machen konnte, trotz der Angst. Es war ein schöner Sommer alles in allem.
Dann wieder gefolgt von einem schlechten Winter, gutem Frühling und schlussendlich ein schlechter Sommer 15.

Ich glaube auch, dass man es wieder annähernd komplett aus der Angst heraus schaffen kann, wenn nicht sogar komplett. Es ist möglich. Ich durfte schonmal daran "schnuppern".
Leicht ist das alles aber nicht, aber durchaus schaffbar.
Die Angst ist aber subjektiv auch bei jedem anders, mit anderen Teilaspekten und verschiedenen Phobien und Schweregraden, sodass letztendlich jeder selber seine eigene Angst überwinden muss.
Ich kenne nur meine eigenen Ängste und Phobien und es ist für mich manchmal schwer sich in andere hineinzuversetzen obwohl man ja "das gleiche" hat.
Wir schaffen das schon. Es kommen auch wieder bessere Zeiten Wink

Liebe grüße
engineer

12.01.2016 17:07 • x 1 #49


Zum Beitrag im Thema ↓


Nelofar
Genau dieselbe Frage stelle ich mir auch. Seit 7 Jahren begleitet mich meine Angst. Es ist die reinste Berg und Talfahrt. Mal läuft es gut und dann geht mal wieder gar nichts.
Das schlimme ist das die Angst und Panik Routine bei mir geworden ist.
Wenn ich mir vorstelle, damit den Rest meines Leben zu leben, wird mir ganz anders. Wie soll ich das aushalten? Die Angst hat mir einiges genommen und ich habe es zugelassen.

Ich habe Angst das mich meine Kraft verlässt.

x 1 #2


alice01
Hallo Teddyb,
ich glaube die meisten hier können deine Gefühle nachvollziehen. Auch mir ging das so. Ich konnte mir ein "normales"Laben gar nicht mehr vorstellen. Aber genauso wirst du hier auch viele Beispiele finden, die da wieder raus gekommen sind. Auch wenn du dir das momentan nicht vorstellen kannst, du kannst da wieder rauskommen! Es wird nicht mehr wie vorher, aber es wird besser.

x 3 #3


petrus57
Mit 20 würde ich mir solche Gedanken nicht machen. Es ist wohl eher unwahrscheinlich, dass du so frühzeitig verstirbst. Lebe dein Leben.

In dem Alter wäre ich fast an einer Bronchoskopie verstorben. Habe danach auch keine Angststörungen entwickelt.

#4


Angstmaus29
Ich kenne es leider zu gut selbst einkaufen gehen oder sich mit Freunden treffen fällt mir verdammt schwer anhand dieser Symptome die ich habe bestimmt die Angst mein Leben an einer schweren Krankheit zu leiden...

x 1 #5


C
So geht es mir auch. Egal was ich mache, immer und überall ist die Angst dabei. Mittlerweile kann ich nicht mal mehr fie Treffen mit Freunden oder am Wochenende den Besuch bei meinen Eltern genießen. Bei jedem Fest oder Geburtstag meiner Kinder denke ich "hoffentlich ist das nicht mein letzter, den ich erleben darf" Schrecklich Sad

#6


Angstmaus29
Ich kann auch nichts mehr wirklich genießen alles ist mir zu schwer geworden keine Freude mehr am Leben so richtig denn ständig diese Angst wie lange man noch sein wird...klar es kann jeden eine Krankheit treffen aber die meisten sind doch ganz gut therapierbar mit Medikamenten usw aber es gibt leider auch fiese Krankheiten da geht es leider nicht so einfach:-(

#7


S
Leide unter generalisierte Ängste.....
Auch zuhause stehe ich ständig unter Angst....und bin angespannt...fühle mich krank....irgendwie benommen im Kopf....schlimm....
Ich habe aber schon einiges geschafft....aber ich frage mich,wie soll es besser werden,wenn das Körpergefühl bleibt....hm...und die Benommenheit...hm...es ist zum heulen....

#8


Angstmaus29
Zuhause steh ich auch ständig unter Angst eigentlich immer egal wo ich bin...weinen tun ich auch sehr sehr viel...glaube besser wird es nur wenn man sich Hilfe sucht wenn man zu tief drin steckt kommt man da selten alleine wieder raus merke es gerade selbst ich dreh mich irgendwie im Kreis

#9


S
Therapie habe ich hinter mir...nichts hat geholfen....
Aber vllt glauben oder arbeiten wir nicht genug daran....hm...
Weine auch täglich...

#10


Angstmaus29
Das könnte durchaus möglich sein ich werde mich in Therapie begeben und sehen wie es mir danach geht

x 1 #11


V
... Ich habe auchdieses Gefühl, dass ich -wegen meine körperliche Schmerzen- eine schlimme Krankheit habe oder dass ich in jeder Moment sterben kann.. Und das obwohl ich fast jede Woche zum Arzt hingehe und tausende Kontrolle gemacht habe.. Diese Ängste lassen mich nicht mehr das Leben genießen Sad ..und bis jetzt hat die Therapie nicht wirklich weiter geholfen..

#12


Teddyb
ich liege im Krankenhaus da fühle ich mich sicher hier geht es mir besser Smile

#13


C
Wegen was, teddy?

#14


Angstmaus29
Mir geht es auch so die Ängste lassen mich mein Leben auch nicht mehr genießen dazu kommen diese merkwürdigen Symptome...

Wegen was bist du denn im Krankenhaus teddy?

#15


engineer_91
Damit bist du nicht alleine.
Ich denke oft an die gleichen Fragen und denke intensiv nach. Ich glaube das ist normal in solchen Situationen in denen wir uns alle so befinden und jeder stellt sich diese Fragen.

Was man nur nie bekommt sind Antworten. Man zerbricht sich nur den Kopf und malt sich Szenarien aus. Aber gerade da drin bin ich sehr gut Very Happy

Gruß
engineer Daumen hoch

#16


V
Oh, warum bist du im Krankenhaus?:(

#17

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Ehmkay
Ich kann nur sagen. Durchhalten und weiter kämpfen für das was euch wichtig ist. Es lohnt sich.
Ich habe selbst Monate lang zuhause gesessen und konnte nicht einkaufen oder Besuch empfangen. Habe meinen Job verloren und die Beziehung ist kaputt gegangen. Aber es gibt ein Ziel und da arbeite ich drauf hin. Ich kann noch nicht alles problemlos machen. Und einkaufen wird glaube ich nie meine lieblingsdisziplin. Aber ich bekomme es gut hin und das reicht mir fürs erste. Alles auf einmal geht nicht. Ein Schritt nach dem anderen.
Es lohnt sich zu kämpfen.

Vg Ehmkay

x 1 #18


Nelofar
Darf ich was fragen, wie geht ihr mit eurer Angst auf der Arbeit um?
Oder könnt ihr gar nicht mehr arbeiten gehen durch die Angst?

Ich will gerne wieder arbeiten gehen, aber ich weiß nicht wie das bewerkstelligen soll.
Ich kann momentan noch nicht mal groß aus dem Haus gehen. Ich weiß nicht wie ich das machen soll.

#19


Ehmkay
Eins nach dem andren.
Ich arbeite seid 1,5 Jahren wieder und der Anfang war holperig und echt nicht leicht. Aber ich habe mich durchgebissen und jetzt habe ich damit keine Probleme mehr. Im Gegenteil, es hat mir sehr geholfen weiter zu kommen.

Vg Ehmkay

#20


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