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Hallo Sobek,

ich kann mich gut in deine Angst hineinversetzen. Mache momentan dasselbe durch. Ich hab geschwollene Lymphknoten am Hals, im Nacken und in der Leiste. Der größte am Hals ist 26 mm groß. Hab mich vor ein paar Wochen deswegen auch schon von meinem kurzen Leben verabschiedet. Nachdem 2 Ärzte mir aber sagten, dass die Knoten unauffällig aussehen, bin ich aber beruhigt und versuche, die Sache zu vergessen. Ich kann dir nur sagen, dass Krebs sich nicht über mehrere Jahre anbahnt und dann über Nacht einen riesigen Tumor wachsen lässt. Ein Lymphom wächst i.d.R. recht schnell, über mehrere Wochen oder ein paar Monate. Ein so rasches Wachstum über Nacht spricht eher für ein entzündliches Geschehen. Ich bin in 8 Wochen wegen meiner Knoten noch beim Hämatologen und wenn da nichts rauskommt, ist das Thema Lymphknoten für mich hoffentlich gegessen. Ich hab mittlerweile eine richtige Phobie vor diesen schei. entwickelt. Ich wünsche dir alles Gute.

12.11.2017 18:08 • x 1 #21


Ich danke dir sehr herzlich für deine Antwort. Sie hat mich wirklich beruhigt. Morgen habe ich nochmal eine Ganzkörperuntersuchung. Ich melde mich danach was rauskam.

Danke euch zweien für eure Nachrichten! Das ist der erste Abend ohne Träne.

Ich wünsche dir auch alles Gute, und bin mir auch bei dir Sicher dass alles gut ausgeht.

Lg

12.11.2017 21:43 • #22



Vergrößerter Halslymphknoten, 3,3 x 1,7 cm, echoarm

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Angor
Hallo

Wenn Du Dich beim Arzt untersuchen lässt, könntest Du ihn bitten, auch einen THT Test zu machen, der wird auch im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern gemacht. Da ja nicht wie früher gegen TBC geimpft wird, kann man so feststellen, ob eventuell eine Tuberkuloseinfektion vorliegt.

LG Angor

12.11.2017 23:17 • #23


War heute bei meinem befreundeten Arzt. Er hat nur geschallt, MRT macht er morgen früh.

Diagnose:
Ventral der Karotis Bifurkation links aufsitzend findet sich eine 3,5
cm im Maximaldurchmesser haltende abgekapselte glatt begrenzte homogen: hypoechogene Expansion mit angedeuteter Kapselperfusion.
In erster Linie handelt es sich um eine Cyste mit eingedicktem Inhalt
- laterale Halszyste.
Sonst Sonographie der Halsweichteile ohne wesentliche Pathologie.

Das beruhigt mich schon etwas, auch wenn er meinte es KÖNNTE durchaus ein abnormaler Lymphknoten auch sein. Morgen das MRT sollte aber Klarheit bringen meint er.

Ich melde mich wieder.

Lg

13.11.2017 15:45 • #24


Hört sich ja saugefährlich an..

Freut mich

Ich tippe auf einen vernarbten LK, durch deine häufigen Infekte.

13.11.2017 15:59 • #25


Zitat von lechatnoir:
Ich tippe auf einen vernarbten LK, durch deine häufigen Infekte.


Hm, also laut Arzt ist es eine laterale Halszyste. Er meinte aber nach dem MRT eine sicherere Diagnose abgeben zu können.

13.11.2017 16:49 • #26


Angor
Und hat das auch was mit dem Husten zu tun?

13.11.2017 18:29 • #27


Da der Knoten im Hals reizt, kann das schon sein. Zusätzlich wurden bei mir ja auch extrem große Nasenpolypen gefunden, die auch gleich mit entfernt werden. Die dürften wohl eine größere Rolle dabei spielen!

13.11.2017 19:52 • #28


Heute MRT. Zur Sicherheit mit Kontrastmittel.

Diagnose: Eine 3 1/2 cm im Maximaldurchmesser haltende branchiogene Cyste (des zweiten Kiemenbogens) an typischer Stelle (lateral der linken Carotisbifurkation, ventral der Jugularis interna sowie des Musculus sternocleidomastoideus) mit Zeichen einer subakuten Einblutung.
Sonst keine Auffälligkeit.

Puh! Ich kann euch nicht sagen wie erleichtert ich bin. Am Freitag kommt sie endlich raus.

14.11.2017 09:51 • #29


Ich freue mich sehr für Dich

14.11.2017 10:00 • #30


Danke!

Aber wie ist das bei mir Angstgestörtem? Irgendwie zweifelt man trotzdem... und liest Berichte von Falschdiagnosen etc. Was mich eben noch immer, wenn auch nicht mehr so stark, beunruhigt ist die Tatsache dass das für den ersten Radiologen klar ein höchst verdächtiger Lymphknoten war...

Aber ich denke im MRT wird man das wohl genauer sagen können.

Bald ist der Spuk hoffentlich vorbei!

Lg

14.11.2017 15:53 • #31


Lies die Berichte von Falschdiagnosen einfach nicht

Ich hatte mal mit 22 Lymphknoten am Hals ertastet, die nicht weggingeb. Bin zum Arzt, der hat kurz gefühlt..( er war Onkologe) ..und meinte, keine Sorge!

Damals hatte ich noch kein Internet, geschweige denn ein Smartphone.

Man wird es kaum glauben..ich ging aus der Praxis und verschwendete keinen Gedanken mehr daran.

Google gab es da noch nicht

14.11.2017 17:36 • x 2 #32


Ja da hast du Recht. Meine rationale Seite sagt mir e dass meine Befürchtung kompletter Schwachsinn ist. Mein Hausarzt hat nach dem abtasten sofort gesagt das ist eine Halszyste. Mein HNO Arzt hat sofort gesagt dass ist eine Halszyste, der zweite Radiologe hat sofort gesagt das ist entweder ein sehr seltsamer Lymphknoten oder eine Halszyste, nach dem MRT sagte er nur noch dass das eine klassische Halszyste ist.

Wäre ich nicht beim ersten Radiologen gewesen, wäre ich wohl auch nicht so dermaßen verunsichert gewesen. Mein HNO hat ihn heute übrigens angerufen und ihm die Diagnose gesagt. Er meinte, ja er dachte auch an eine Zyste aber er hat es am Ultraschall einfach nicht genau erkennen können Hätte er bei mir nur die Verdachtsdiagnose gestellt, das könnte auch eine Zyste sein, wäre ich sehr viel weniger beunruhigt gewesen. Klingt nämlich schon anders als: Echt ein höchst suspekter Lymphknoten. So einen habe ich noch nie gesehen.

14.11.2017 17:59 • #33


Wollte euch nur auf dem laufenden halten (da sicher öfters Leute mit Angst googlen und bei den meisten Lymphknotenthemen plötzlich nix mehr kommt und man dann nicht weiß wie es ausging).

Mittlerweile bin ich operiert. Lieg noch im Krankenhaus, darf morgen nach Hause. OP verlief sehr gut. Die Histologie sollte diese Woche kommen. Laut Operateur aber eindeutig eine Zyste.

Lg

19.11.2017 20:38 • x 1 #34


Das ist sehr nett von dir

Gute Besserung !

19.11.2017 23:07 • #35


Huhu..ist das Ergebnis schon da?

Du hast mich übrigens wg meinem LK sehr beruhigt..

Vor allem, daß deiin Hausarzt gleich sagte, harmlos

Man sollte denen wohl doch etwas zutrauen.

21.11.2017 14:23 • #36


Verybad
Hatte mal ähnliches... Bei mir war es das Epstein-Barr-Virus (Pfeiffersches Drüsenfieber).
4 Wochen Fieber, 10 kg Gewichtsverlust binnen der 4 Wochen...
Morbus Hodgkin etc. diese Ängst natürlich alle gehabt...

Letztendlich ist der LK jetzt zwar vernarbt, aber kleiner geworden.
Oft sind chronisch vergrößerte LK einfach durch einen Infekt vernarbt und schrumpfen deshalb nicht wieder ganz zurück.
Ein Ultraschall der LK gibt meist schon Aufschluss. Ist das Gewebe des LK glatt, keine Sorge... Hat es Struktur muss der LK entnommen werden...

Aber alles in allem... Wieder mehr Angst als Realität..

21.11.2017 22:45 • #37

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Hallo Sobek,

ich finde es ganz toll, dass du hier nochmal Rückmeldung gegeben hast.

Und noch toller ist, dass es ganz offensichtlich nur eine Zyste war.

Ich freue mich für dich.

22.11.2017 09:06 • #38


Liebe Leute,

heute ist ein Tag zu feiern.

Diagnose nach Histologie: Laterale Halszyste links mit tumor- und granulomfreien miterfassten Lymphknoten.

Mir wurde jetzt im nachhinhein gesagt dass das Bild, sowohl der Sono als auch des MRT schon sehr suspekt waren und auch untypisch, sowohl für Zyste als auch normalen Lymphknoten, weswegen auch kleinere Lymphknoten um die Zyste mitentfernt wurden. Aber, auch so ein Befund kann positiv ausgehen.

Nochmals die ganze Geschichte zusammengefasst: Vor 2 Jahren 2,3 cm großer Lymphknoten. Unverändert in 3 monatiger Kontrolluntersuchung. Laut damaligen Befund keine Zyste sondern eindeutig ein suspekter Lymphknoten, aber auf Grund der nicht vorhandenen Größenveränderung wurde von Gutartigkeit ausgegangen.

Jetzt plötzlich Größenzunahme. Er wuchs wirklich so schnell dass man zusehen konnte. Erster Radiologe sprach von höchst suspekten Lymhknoten, er hätte sowas noch nie gesehen. Keinerlei Hilluszeichen, echofrei... typisch für Lymphome. Mit keinem Wort erwähnte er eine Zyste.

Zweiter Radiologe war sich auch unsicher, aber tippte eher auf eine untypische Zyste. Im Krankenhaus war man sich nach der OP auch nicht sicher, meinte aber dass es vermutlich um eine untypische Zyste handelt. Begründung: Lymphome seien einfach so selten, und auch für ein Lymphom wäre es nicht 100% typisch. Wenn bösartig könnte es eher eine Schilddrüsenkarzinommetastase sein. Aber auch das sei unwahrscheinlich.

Und jetzt die Erlösung, es war nur eine Zyste und sonst nichts :

Ich mache mir jetzt ein B. auf!

Hoffe einige beruhigen zu können!

Lg

22.11.2017 13:36 • #39


Das freut mich sehr

Trink eins für mich mit....!

Abhaken das Ding...!

22.11.2017 13:39 • x 1 #40



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