2301
• Seite 53 von 116 • <1 ... 52, 53, 54 ... 116>
Pienimusta Mitglied
476
12
474
Zitat von Toni:
Auf jeden Fall schön zu lesen dass es anderen auch so geht und man immer noch nach einer ES voller Angst und Anspannung ist. Ich zweifle da wirklich manchmal sehr an mir.
Nein, du musst da nicht an dir zweifeln. Es ist, je nach Typ, nicht leicht, mit solchen Dingen fertig zu werden. Manche können es besser, manche schlechter. Aber du bist da bei Weitem nicht die Einzige, die sich vielleicht etwas schwerer tut. Das heißt aber nicht, dass wir nicht trotzdem Verbesserungen erzielen können.
•
x 1#1041
D
Dreamergirl Mitglied
43
5
13
Habt ihr das auch, das auch wenn die Stolperer weg sind, dass ihr das agwfühl habt der ganze Tag ist so unruhig? Als ob es gleich wieder passiert? Heute ist es wieder echt schlimm. Ich habe es noch nicht abklären lassen, vor zwei Jahren war meinbruhe ekg ok. Ich habe so triggermomwnte wo es ständig passiert, dass zeigt mir es hat ein Muster und kann nur psychisch sein . Was sagt ihr? Ich hab so angst irgendwie eine Herzkrankheit zu haben. Dabei weiss ich zu fast 100% ist es harmlos.
•
#1042
A
Umgang mit ständigen Extrasystolen
x 3
mbraduldo Mitglied
852
3
745
Ohja, das kenne ich leider auch. Wenn es einmal stolpert, ist der Tag meist komplett gelaufen. Ätzend.
•
#1043
K
Kuddel Mitglied
1543
10
521
Ist bei mir auch so, fühlt sich echt immer an wie kurz vorm nächsten stolpern. Irgendwie ist auch der ganze Herzbereich dann echt unruhig. Glaube es stolpert gar nicht unbedingt, aber fühlt sich an als würde im nächsten Moment alles außer Kontrolle geraten vom Herzschlag. Irgendwie so nervös.
•
#1044
B
Bine31 Mitglied
220
5
106
@Kuddel schön, dass ihr darüber schreibt 😂 bei mir ist es ganz genau so. Es sind dann zwar keine stolper da, aber es fühlt sich so unruhig an. Man wartet die ganze Zeit drauf, dass es jetzt jeden Moment stolpert
•
x 1#1045
Tatjana1989 Mitglied
1045
8
576
@Dreamergirl oh ja genau heute war es! Heute morgen so viele Stolper gehabt und dann den ganzen Tag so eine Unruhe und komisch Gefühl.. als Würde mein Herz entweder gleich rasen oder stolpern ..
•
x 1#1046
K
Kuddel Mitglied
1543
10
521
Und ich dachte immer, so komisch ist das nur bei mir 😂
•
x 1#1047
Tatjana1989 Mitglied
1045
8
576
Nun liege ich im Bett und schon wieder ein Stolper nach dem anderen 😭
•
#1048
B
Bine31 Mitglied
220
5
106
@Tatjana1989 hast du mal tromcardin complex probiert?
•
x 1#1049
H
HellfireOne Gast
oder Pulsulin?
•
#1050
Tatjana1989 Mitglied
1045
8
576
@Bine31 ja in Mai hatte ich das bereits eingenommen
•
#1051
B
Bine31 Mitglied
220
5
106
@Tatjana1989 wie lange hast du es genommen? Hat es geholfen?
•
#1052
Tatjana1989 Mitglied
1045
8
576
@Bine31 Ich habe kein unterschied gemerkt.. habe die ganze Packung damals eingenommen
•
#1053
B
Bine31 Mitglied
220
5
106
Kennt ihr dieses Gefühl wenn sich es in der Brust irgendwie zusammenzieht (fühlt sich an wie kurz vorm Stolpern, aber es war kein stolper) und dann ist es wie als würde man kurzzeitig nicht atmen können. Normalerweise hätte ich mir direkt wieder n Pulsoximeter angesteckt um zu checken ob alles normal ist. Hab ich jetzt aber gelassen. Panik hab ich dennoch bekommen. So startet der morgen aber auch nicht wirklich gut.
•
#1054
H
HellfireOne Gast
@Bine31 Guten Morgen. Ich habe mir das so erklären lassen dass wenn wir schon Angst oder innere Unruhe haben, sucht unser Verstand den Grund warum es so ist. Findet aber keinen und nimmt dann das was da ist. Das kann alles Mögliche sein. Ich vermute dass ich deswegen bei einer ES so abdrehe manchmal weil ich eben schon unruhig bin und das liegt dann natürlich an der Angst vor der ES. In Wahrheit stimmt das aber nicht.
Zusätzlich musste ich mir auch Gedanken darüber machen welchen Krankheitsgewinn ich davon habe. Wenn wir mal genau hin schauen gibt es da meist einen. Auch wenn das mega zum Kotzen ist wie wir uns fühlen hat es dennoch irgend einen Gewinn. Bei mir ist es so dass ich nichts machen brauch weil ich es eben in den Momenten dann nicht kann. So muss ich nicht zu Geburtstagen auf die ich keine Lust habe. Ich muss nicht zu unangenehmen Terminen usw. Es übernimmt sozusagen das "Nein" Sagen für mich oder gibt mir Autonomie indem ich dann nur für mich selber funktioniere aber nicht für Andere.
Wollte das gern mal mit euch teilen, vielleicht könnt ihr das für euch ableiten.
•
x 2#1055
T
Toni Mitglied
1593
62
1057
Zitat von HellfireOne:
@Bine31 Guten Morgen. Ich habe mir das so erklären lassen dass wenn wir schon Angst oder innere Unruhe haben, sucht unser Verstand den Grund warum ...
Das ist ein gute Erklärung muss ich mal drüber nachdenken
Die Frage nach dem Krankheitsgewinn wurde mir von mehreren Therapeuten auch geststellt, daran habe och schon lange nicht mehr gedacht aber drn gibt bzw. gab es ich habe als Kind gelernt wenn ich Krank bin muss ich nichts machen und heute ist es eher versteckt ich kann nicht nein sagen wenn mircwaa zuviel wird auf der einrn Seite beobachte ich meinen Körper ängstlich auf der einen Seite muss er schreien damit ich ihm Ruhe gebe gut dass du das Thema angesprochen hadt
•
#1056
T
Toni Mitglied
1593
62
1057
@Pienimusta ich wollte dich noch fragen deine 2000 ES merkst du die alle und jedes Mal gleich, mein Mann kann oder will mir nicht sagen wie er seine 12000 merkt
und weiß vielleicht jemand warum es oft direkt beim Einschlafen stolpert....... ud meist bin ich dann wieder hellwach 😧
•
#1057
H
HellfireOne Gast
@Toni genau! Nicht "Nein" sagen können, geht mir auch so. Daraus entsteht dann auch Wut weil es die "Anderen" immer so übertreiben und nicht von selber sehen usw.
•
#1058
T
Toni Mitglied
1593
62
1057
@HellfireOne genau die Wut lässt man mal mehr oder weniger raus das erzeugt Adrealin und schon stolpert es 😉
Musste gerade mal lachen als ich an meine ES vom Dienstag dachte, habe mich gerade von meinen kritisiert gefühlt und dann wütend......
@Toni Ja, ich merke sie leider alle 😆 Gefühlt waren es an dem Tag auch eher doppelt so viele. Also nicht, dass ich denke, dass das EKG zu wenige aufgezeichnet hätte, sondern dass sich die 2000 für mich mehr angefühlt haben, weil ich eben jede einzelne merke. Das war aber auch ein Tag, wo es gefühlt die ganze Zeit gestolpert hat. Quasi von Mittag bis in die frühen Morgenstunden, weil ich einen Magen-Darm-Infekt hatte und der das Stolpern offensichtlich sehr befeuert hatte. Am nächsten Tag ging es mir vom Bauch her besser und auch das Stolpern war weniger. Meist hab ich aktuell eher zwischen geschätzt einer Handvoll und vielleicht ein paar Hundert Stolperern am Tag. Und die merke ich auch alle 🤪 Kann mir auch nicht vorstellen, die nicht zu merken, wie das offensichtlich ja bei vielen der Fall ist (glaube was von 70% gelesen zu haben, die ihre Stolperer nicht merken).
Warum es beim Einschlafen öfter stolpert, ist schwer zu sagen. Bei mir stolpert es in der Regel eher zwischen Mittagessen und Abendessen und abends ist Ruhe. Aber es gibt auch viele, bei denen es eher abends und im Bett stolpert. Aber im Grunde spielt das auch keine Rolle, wann es stolpert. Außer natürlich, dass es abends/nachts besonders nervt. Konnte da auch schon nicht schlafen, wenn ich es mal nachts hatte. Hab dann aber beschlossen, stur zu sein und trotzdem zu schlafen. Und das ging dann komischerweise auch.
Zum sekundären Krankheitsgewinn: Ja, ich weiß nicht. Mir kommt das manchmal auch so ein bisschen toxisch vor, so nach dem Motto: Du willst ja nicht gesund werden, weil dir das Kranksein so viele Vorteile bringt. Natürlich hat es AUCH Vorteile, wenn man krank ist, aber niemand ist lieber krank als gesund. Lieber ginge ich zu dem blöden Geburtstag, als mit Angst zuhause zu hocken. Kann natürlich sein, dass man, wenn man lernt, öfter mal Nein zu sagen und seine Grenzen zu wahren, dass man dann das Stresslevel senken kann und in Folge dessen weniger psychische oder psychosomatische Probleme hat. Das ist ganz sicher so. Aber deswegen würde ich immer noch nicht denken, dass die vermeintlichen Vorteile der Erkrankung ein wesentlicher aufrechterhaltender Faktor sind. Sondern eher die Unfähigkeit, anders mit gewissen Schwierigkeiten umzugehen. Bin da aber auch nicht immer auf einer Schiene mit der Verhaltenstherapie. Dort heißt es ja auch, dass wenn man nicht vorankommt in der Therapie, dass das an mangelnder Motivation liegt. Das geht ja auch in die selbe Richtung. Und das kann sein, ist aber meines Erachtens meistens nicht der Fall bei Menschen mit Ängsten, Depressionen und psychosomatischen Beschwerden.
Für mich steckt da viel negative Haltung gegenüber dem Erkrankten dahinter, die vielleicht sogar noch historisch begründet ist. So als ob der Erkrankte sich bloß anstellen würde. Ich habe diese Sichtweise jedenfalls nie als hilfreich für mich erlebt. Mich zieht das eher runter, als wenn man mir vermittelt, dass ich die Motivation besitze, dass es mir besser geht, und dass mir "nur" die Skills fehlen, die man aber lernen kann. Vielleicht geht es da anderen anders und das Thema Krankheitsgewinn kann hilfreich sein.