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das ist mein erster Post, nachdem ich vor einigen Wochen wegen etwas anderem auf dieses Forum gestoßen bin und mich so stark wiedererkannt habe, dass es erschreckend war auf der einen Seite und sehr heilsam auf der anderen. In Therapie bin ich noch nicht, möchte das aber bald in Angriff nehmen, da ich schon öfters heftige körperliche Reaktionen/Symptome hatte, die höchstwahrscheinlich Panikattacken sind. Allgemein habe ich schon seit einigen Jahren wechselnde Beschwerden und der Körper denkt sich immer wieder neue Dinge aus von Herzrasen, Schwindel über Taubheit, Kribbeln, Brennen, Schmerzen bis aktuell Gangunsicherheit, die mich immer wieder verzweifeln lassen und einen guten Nährboden für Ängste bieten. Hauptängste sind Herz und Krebs, letzteres ist ein ganz großer Trigger und Panikauslöser, auch durch Familiengeschichte.
Seit etwa 2,5 Wochen habe ich schmerzende, geschwollene Lymphknoten einseitig am Hals. Zum ersten Mal kam es um Ostern rum. Kein Fieber, kein richtiger Infekt, nur etwas Halsschmerzen und Schluckbeschwerden/Kloß im Hals. Es wurde dann tatsächlich auch nach ca. 1 Woche besser, seit einigen Tagen ist es aber wieder erheblich schlimmer geworden, oben am Hals unter dem Kieferwinkel gibt es einige recht schmerzhafte, harte Stellen und ich kann bis zum Schlüsselbein ganz viele schmerzhafte, angeschwollene Lymphknoten spüren, einer davon ist auch deutlich vergrößert. Wieder kein Fieber, höchstens leichter Schnupfen und leicht Halsweh/ Kloß im Hals und etwas schlapp und bisschen Husten. Letzter Infekt war Ende Februar, kann also auch nicht daran liegen. Zähne dürften es auch nicht sein, da wurde erst bei einer Kontrolle ein Röntgenbild gemacht. Höchstens die Weisheitszähne, die werden bei mir wohl nie ganz durchkommen, tun aber auch nicht weh. Blutwerte (kleines Blutbild und paar extra Werte) sind vom Februar und bis auf etwas erhöhte Leukos normal.
Mein Kopfkino ist schon seit Tagen aktiv, auch wenn ich mir immer wieder mantraartig vorsage, dass es ein gutes Zeichen ist, dass die Knoten schmerzen. So geballt hatte ich es aber tatsächlich glaube ich noch nie. Nachtschweiß hatte ich in letzter Zeit ab und an, aktuell aber nicht und das Gewicht, dass ich durch Magenprobleme vor paar Wochen verloren habe, hab ich auch wieder fast zugenommen. Ich habe aber schon seit mehreren Jahren immer wieder trockenen Husten, der mal eine Zeit lang weggeht und dann wieder kommt und es gibt manchmal Tage, wo ich mich etwas kurzatmig fühle. Abklären habe ich das nie lassen. Nun kreisen meine Gedanken um das schlimme Thema Krebs, mit Lunge und gestreut und das volle Programm, obwohl rational gesehen es von Entzündung bis Epstein-Barr viele harmlose, logische Erklärungen gibt. Auch meine Rückenschmerzen an der BWS, die ich schon Jahre habe, webe ich da mit hinein.
Wegen den Lymphknoten gehe ich morgen zu meinem Hausarzt bzw. evtl. nochmal zum HNO und hoffe, dass ich dann schlauer bin.