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P
Zitat von Benno164:
Weiß Jemand denn schon mittlerweile,woran es liegt,wenn man kurz nach dem aufstehen,schon solche Unruhe verspürt?

Durch z.B. zu hohes Cortisol oder Adrenalin.
Gründe: zu hoher Stresspegel bzw kein guter Stressabbau bis hin zu hormonellen Problemen in der Ausschüttung dieser Hormone

Oder zu niedriger Insulinspiegel

In den Hochphasen meiner Angst/Depression hatte ich auch besonders schwere Unruhesymptome am Morgen/Vormittag. Das fällt dann auch unter "Morgentief".

Es gibt sicherlich noch weitere Gründe.

Wenn du medizinisch voll durchgeckeckt sein solltest und keine rein physiologische, hormonelle Störung dahinter steckt, könntest du allgemeine Maßnahmen zur Beruhigung und Ausgleich des Nervensystems ausprobieren.

x 1 #21


B
Vielen Dank,kannst du mehr ins Detail gehen.
Wenn es ok für dich wäre.
Ich bin zumindest Herz/Blutbild und Lunge schon durchgecheckt.
Mit keinerlei Auffälligkeiten laut Ärzten.

Magen weiß ich ja und muss ich aktiv was machen.
Das ich triggerpunkte im Rücken habe weiß ich auch schon.
Drückt man die,wird es kurzzeitig ingesamt besser.

Aber morgens finde ich noch keinen richtigen Grund,warum dadurch oft Tage schon erledigt sind,bevor sie anfangen.

#22


A


Nicht genug Luft,Ständig tief durchatmen,Gähn zwänge

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P
Meinst du bezüglich körperliche Ursachen ausschließen? Da habe ich alles genannt, was ich ohne Recherche nennen konnte.

Oder meinst du Maßnahmen zur Beruhigung des Nervensystems? Das ist komplex und individuell.
Ich denke, generelle Maßnahme zur Beruhigung des Nervensystems und Verbesserung des Schlafes - was auch aufs Nervensystem einzahlt - sind per se hilfreich. Da gibt es ganz viel: von Ernährung, Bewegung, Sonnenlicht über Entspannung/Meditation, Hobbies, Sozialkontakte kann man sehr viel unterschiedliches tun, damit es einen "besser" geht. Man fröhlicher, entspannter wird.

x 1 #23


B
Hey ihr Lieben

Melde mich mal wieder zwinkern

Aktuell hab ich eigentlich an sich eine gute Phase.
Bzw eher wenige Symptome,kurzzeitig und meistens nicht groß ausgeprägt.


Was mich aber wieder fragend zurücklässt.
Warum ist es gerade nach körperlicher Anstrengung manchmal echt irgendwie seltsam
Kann es wie immer nicht erklären und vor allem was hilft da?

Liebe Grüße und hoffe euch geht es gut.

#24


Windy
Klingt nach hyperventilieren, wo durch zu viel einatmen, zuviel Sauerstoff im Blut ist und der diese ganzen Symptome hervorruft. Atemübungen, wo man auf den Ausatem und die leere Atempause achtet helfen da.

x 1 #25


B
@Windy es wäre aber zb auch so,wenn ich jetzt lossprinten würde,dabei ist das mehr und viel atmen ja essenziell zwinkern

Oder meinst du,dass selbst da meine Atmung Falsch ist?

Ach wie schön wäre ein Schalter

x 1 #26


Windy
Zitat von Benno164:
Oder meinst du,dass selbst da meine Atmung Falsch ist?

Ach wie schön wäre ein Schalter

Ja, du hast dauerhaft zuviel Sauerstoff im Blut, da erzeugt auch die Panikzustände. Ist noch einfacher als ein Schalter, einfach statt auf den Einatem auf den Ausatem konzentrieren und die Leere danach bißchen halten, mit der Zeit immer länger, so wird die Sauerstoffsättigung im Blut wieder normalisiert. Mit der Zeit atmet man dann automatisch so.

x 1 #27


B
Atemübungen bin ich bisher generell nicht so rangekommen.
Meine meisten Probleme sind ja,wenn ich mich auf meine Atmung konzentriere und da soll ich es ja erstrecht machen.
Komm ich immer nicht klar traurig

x 1 #28


Windy
Zitat von Benno164:
Meine meisten Probleme sind ja,wenn ich mich auf meine Atmung konzentriere

Auf die Einatmung konzentrierst du dich, kann man aber genauso mit der Ausatmung machen und da kann dann keine Panik entstehen. Du scheinst ständig zu hyperventilieren. Auch Entspannungstraining dürfte nicht verkehrt sein.

#29


B
@Windy klingt einfach ja.
Aber dann atmet man tief aus und will schnell wieder Luft.
Teufelskreis.
Ich muss nochmal ran an solche Übungen.

#30


Windy
Habs auch hinbekommen, dann kannst du es auch. Kenne das ganz gut, dauert auch ne Weile, aber mit der Zeit switscht der Körper dann wieder auf die gesündere Variante um. Ich schreib hier nicht aus einem Buch hab, sondern habs am eigenen Leib erfahren, bzw. hab mir eine konsequente tägliche Entspannungsmethode angewöhnt und immer wieder auf den Ausatem zwischendurch konzentrieren. Hab mal nach einem Trauma, drei Tage lang gedacht, keine Luft mehr kriegen zu können, dabei hatte ich viel zuviel davon im Blut durch hyperventilieren. Das ist einem dann noch gar nicht so bewußt. Die meiste Zeit hat sich das jetzt bei mir umgedreht, muß aber trotzdem immer wieder hinterhersein. Eine Atemtherapeutin meinte, daß manche Menschen einfach mehr im ein- die anderen mehr im ausatem sind die ganze Zeit, wenn man zur ersten Gruppe gehört, muß man da immer wieder bewußt hinterher sein, weil sich dann die andere Seite wieder sonst einschleicht.

x 1 #31


B
@Windy freut mich für dich,dass du den Teufelskreis durchbrochen hast.

Ich hatte jetzt Gott sei dank immer Phasen,wo ich normal geatmet habe.
Das war so schön 🥰
Also kann mein Körper das auch.

Keine Ahnung warum die Phasen immer wechseln,bzw. Es schwere Tage gibt.
Zumindest hatte ich bisher keine Attacke mehr,maximal so eine Vorpanik,wo natürlich schon was anfängt,aber bekomm ich abgefangen.

Nehme ja komplett am Leben teil und zieh mich nirgends zurück
Normal arbeiten etc

x 1 #32


Windy
Zitat von Benno164:
Also kann mein Körper das auch.

Da bin ich mir ganz sicher und wünsche dir alles Gute und natürlich gute Besserung! 👍

x 1 #33


P
Zitat von Windy:
zuviel Sauerstoff im Blut ist

Eigentlich hat man zu wenig CO2 im Blut durch das flache, hastige Atmen.
Sauerstoff ist nicht das Problem, das kann ja bis 100% Sättigung gehen.

Aber zu wenig CO2 führt "zu einer sogenannten respiratorischen Alkalose (Verschiebung des pH-Wertes im Blut). Das führt dazu, dass sich die Blutgefäße, insbesondere im Gehirn, zusammenziehen, was die typischen Symptome auslöst.".

Die Lösung ist weiterhin: Länger aus als einatmen. Z.B. mit einer "Lippenbremse".

Eine sehr stark entspannende Atmung ist: durch die Nase tief in den Bauch atmen (der soll sich vorwölbem, nicht die Schulter hoch gehen oder Brust sich weiten), dann durch den Mund mit Luppenbremse aus. Umd zwar länger aus als ein. Eine Sekunde länger aus als ein reicht. Mehr Unterschied geht auch. Wer es verträgt kann auch kurz die Luft anhalten. Muss aber nicht sein.

x 1 #34


B
@Pauline333 und das dann wenn man eine gute Phase hat oder immer?

Wenn die Atmung gerade so angespannt ist,ist es extrem schwer umzusetzen.

Macht man das dann täglich ?
Danke

#35


P
Deine geschilderten Symptome sind - wenn es keine organische Ursachen gibt wie Herz- oder Lungenkrankheiten - darauf zurück zu führen, ja.

Mache die geschilderte Atemübung regelmäßig, mehrmals am Tag. Ob du gerade die gefühlte Atemnot hast oder nicht.

Auch, wenn es dir super gut geht, ist die Atmung sehr angenehm und wenn es dir schlecht geht, reduziert nis beseitigt sie deine Atemnotsgefühle und wirkt entspannend.

#36


P
Zitat von Benno164:
Wenn die Atmung gerade so angespannt ist,ist es extrem schwer umzusetzen.

Es gibt auch Apps, mit der man sich bei dieser Atmung anleiten lassen kann oder bestimmt auch Videos. Dann musst du nur machen, was man dir sagt: einatmen für 1 2 3 (4 5.....)(ggf.: .halten für 1 2 3 4 5).....ausatmen für 1 2 3 4 (5 6 7....)

#37


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Dr. Matthias Nagel
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