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Hallo ich hatte vor 2 Jahren ein MRT Abdomen, da wurde als Nebenbefund eine leberveränderung festgestellt. Die Veränderung war dann eine leberverkalkung. Der Radiologe damals hat nichts dazu gesagt stand nur im Bericht aber auch nix von Kontrolle. Meine Ärztin, hat mir das dann auch nicht gesagt weiß es nur weil ich den Bericht mal abholen musste für eine Untersuchung. Nächste Woche habe ich wegen etwas anderem ein MRT und habe höllische Panik das es gewachsen. Ist und doch Krebs ist, oder man einen anderen Krebs findet. Ich bin 34 und leide an Hypochondrie.

07.12.2023 14:15 • 09.12.2023 #1


13 Antworten ↓


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Huhu, so schwer es auch ist, versuche dich erstmal zu regulieren und die Anspannung herunter zu bekommen .
Ich weiß wie schwer solche Gedanken und Ängste sind. Der Befund ist nichts schlimmes. wenn es etwas dramatisches gewesen wäre, wäre es weiter untersucht worden und deine Werte wären auffällig gewesen. Radiologen können sowas differenziert auswerten. Die Wahrscheinlichkeit , dass in 2 Jahren eine versteckte Krebserkrankung heraus kommt ist sehr gering, dass wäre längst aufgefallen bzw oder hätte zum Tod geführt . Also keine Panik und in der Realität bleiben, deine Hypochondrie spielt eine große Rolle und macht dich ganz kirre. Die ist das Problem , nicht der Befund alles gute

07.12.2023 14:23 • #2


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Leberverkalkung eine Fehldiagnose? Erfahrungen

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Solche Leberverkalkungen sieht man recht häufig bei Alk. bzw Leuten die auf einem guten Weg sind welche zu werden.
Aufgrund des Selbstheilungsprozesses lagert sich Kalzium im Lebergewebe ab und führt dann zu solchen Veränderungen im Ultraschall bzw MRT.
Spontan und ohne Grund kommt es eher selten dazu.
Ein Tumor ist es wie meine Vorrednerin schon sagte mit Sicherheit keiner.
Nach 2 Jahren würdest du hier schon nicht mehr sitzen und diesen Text schreiben.
Höchstwahrscheinlich war in diesem Bereich einmal eine Entzündung die der Körper allein repariert hat und in der Folge kam es zu dieser Kalziumeinlagerung und anschließenden Verkalkung.
Besser geht's eigentlich nicht sonst wäre daraus vielleicht etwas schlimmeres geworden.
Mit dem zweiten MRT kann man ja jetzt sehr gut sehen ob sich da nochmal etwas verändert hat.
Ganz sollte man so etwas nie aus den Augen verlieren da gebe ich dir recht.
Einmal im Jahr beim Checkup nachschauen schadet nie.

07.12.2023 20:06 • x 1 #3


Butterfly-8539
Zitat von Leni91:
Hallo ich hatte vor 2 Jahren ein MRT Abdomen, da wurde als Nebenbefund eine leberveränderung festgestellt. Die Veränderung war dann eine leberverkalkung. Der Radiologe damals hat nichts dazu gesagt stand nur im Bericht aber auch nix von Kontrolle. Meine Ärztin, hat mir das dann auch nicht gesagt weiß es nur weil ...

Sowas kann durch Infektionen in früheren Jahren verursacht sein,
Trigger

sowie Zysten, oder auch Tumore......................
Frage doch einfach nochmal beim Arzt nach, wo du nun dein MRT machst. Der kann dir ggf. Auskunft geben.

07.12.2023 23:24 • #4


SaskiaR95
Sind tumore nicht eher kleine Schatten und Punkte im mrt zu sehen ?

07.12.2023 23:30 • #5


Butterfly-8539
Zitat von SaskiaR95:
Sind tumore nicht eher kleine Schatten und Punkte im mrt zu sehen ?

Genau.
Die Verkalkung wird meist durch zuviel Kalzium verusacht, wie auch einer schweren Virusinfektion, sowie Verletzungen.
Meist ist es harmlos, doch es kann eben zu den oben genannten .............................................. kommen.

07.12.2023 23:43 • #6


SaskiaR95
Ich wusste das, weil mein Opa leberkrebs hatte unf der einfach Schatten auf der Leber hatte. Ich vermute daher, dass das dann einfach sowas ist, wie du meintest

07.12.2023 23:49 • #7


L
@Faultier , darf ich fragen woher du die Informationen hast ? Im Internet steht da kaum was drüber ist wohl nicht so häufig wie eine Nierenverkalkung oder sonstiges.es stand nie etwas in der beurteilung das man es Kontrollieren müsste beim MRT hatte es eine gröse von 9mm 6 Monate später musste ich ins CT wegen meinem Darm da stand dann im Bericht Parenchymale leberverkalkung bis 1 cm aber auch nix von Kontrolle. Meine gastroenterologin ist Internistin die hatte damals auch gesagt ich brauche mich nicht zu sorgen. Hatte mir auch keine Gedanken mehr gemacht darüber aber jetzt vor dem MRT hab ich höllische Angst nimm nicht Mal mehr meine Medikamente die ich brauche wegen meiner Hypochondrie.

08.12.2023 07:52 • #8


F
Zitat von Leni91:
@Faultier , darf ich fragen woher du die Informationen hast ? Im Internet steht da kaum was drüber ist wohl nicht so häufig wie eine Nierenverkalkung oder sonstiges.es stand nie etwas in der beurteilung das man es Kontrollieren müsste beim MRT hatte es eine gröse von 9mm 6 Monate später musste ich ins CT wegen ...

Ich habe eine medizinische Ausbildung (Stationsleitung in der Altenpflege) zusätzlich beschäftige ich mich auch so sehr viel mit Medizin aufgrund meiner eigenen Erkrankung.Das man sich keine Sorgen machen muss heisst ja nicht automatisch,dass man es nicht hin und wieder kontrollieren darf/soll
Bei mir hat man auch 2 Zysten in der Niere gefunden und meinte das muss man nicht weiter beobachten.Ich fühle mich aber besser wenn der Arzt wenn man eh schon wegen was anderem dort ist kurz mal wieder nachschaut und vergleicht.
Es ist ja nie auszuschließen,dass die Dinger einmal doch größer oder gar bösartig werden.(Das ist jetzt ausdrücklich auf meine Zysten bezogen und nicht auf deine Verkalkung)
So eine Verkalkung in der Leber kommt ja auch nicht aus Jux und Dallerei,sondern ist die Folge einer Entzündung oder sonstigen Erkrankung die ausgeheilt ist aber eben doch Spuren hinterlassen hat.
Nehmen wir einmal Corona als Beispiel...In den letzten Jahren wurden viele Untersuchungen abgesagt oder die Patienten sind gar nicht mehr zum Arzt gegangen mit der Folge das einige Erkrankungen dramatisch zugenommen haben.
Es gilt einfach wachsam zu bleiben ohne dabei hysterisch zu werden.

08.12.2023 14:58 • #9


L
@Faultier ja da hast du Recht. Ich möchte jetzt kommende Woche mit meiner gastroenterologin/ Internistin sprechen die hatte mich damals zum MRT wegen meinem Morbus chron geschickt, und da hatte man damals als Nebenbefund die Verkalkung festgestellt. Es hatte aber nie jemand etwas zu mir gesagt. Weder der Radiologe nach dem MRT Gespräch noch meine gastroenterologin. Als ich dann nach 4 Monaten den Bericht in der Hand hatte, hab ich das gelesen und hätte meine Ärztin darauf angesprochen und sie sagte ich brauche mir deswegen keine Sorgen zu Machen. Sie hat auch seither deswegen nichts mehr erwähnt, ich muss jedes halbe Jahr hin ein ganz großes Blutbild Magen mit allen Werten. Und sie macht immer Ultraschall die Verkalkung wurde nie mehr erwähnt. Ich möchte sie nochmal anrufen, eventuell sage ich das MRT hab weil der Urologe hat mir das MRT nur aufgeschrieben damit ich mir keine Sorgen mache. Bin total verunsichert, aber man findet nur wieder etwas neues. Vielleicht würde ein Ultraschall der Leber auch einfach reichen, aber da wurde sowas nie gesehen weil es so klein war oder so....

08.12.2023 15:14 • #10


F
Das ist natürlich auch eine Frage des Arztes und wie er mit einem umgeht.
Hausärzte neigen dazu den hypochondrischen bzw Angstpatienten beruhigen zu wollen und jetzt zu sagen das sollte man hin und wieder einmal angucken ist da nicht gerade förderlich.
Auch werden solche Befunde auch gerne mal unter den Teppich gekehrt in der Hoffnung der Patient guckt nicht in den Arztbrief.
Es gilt einfach alles zu vermeiden was den Patienten aufregen bzw verunsichern könnte.

Nachdem meine Mutter sehr krank war habe ich mir angewöhnt vieles zu hinterfragen.
Die Frau ist 40 Jahre mit einem Knoten in den Schilddrüse rumgelaufen der fast so gross war wie ein Hühnerei! Dazu hatte sie einen Blutdruck der zwischen 160 und 200 pendelte als wäre es normal...
Kein Arzt hat das wirklich interessiert und mir ist es im Nachhinein ein Rätsel wie meine Mutter noch fast 86 Jahre alt geworden ist.

Ich denke immer und immer wieder ein MRT deswegen machen zu lassen ist sicher nicht nötig.
Ein Ultraschall reicht völlig um zu sehen ob da nicht irgendwann einmal noch so eine Verkalkung in der Leber auftaucht bzw die vorhandene sich verändert.
Veränderungen von 0,5 bis 1 cm kann ein guter Untersucher sicher auch mit dem Ultraschall erkennen.
Du musst einfach verstehen da ist etwas,aber das bringt mich nicht um.
Es sollte nicht dein Leben beeinflussen,aber irgendwo in einer kleinen Ecke im Gehirn abgespeichert sein.
Bis man so weit ist kann es lange dauern,aber man schafft es glaub mir.

08.12.2023 16:08 • #11


marialola
Liebes @Faultier
Da möchte ich doch widersprechen, denn so ein Satz kann Menschen, die ohnehin unter Ängsten leiden, denen es schwerfällt, Ärzten zu glauben, richtig in den Abgrund manövrieren.
Wer von uns hat nicht schon einmal unterschwellig die Angst gehabt, der Arzt könne aus Mitleid etwas verschweigen?
Mir haben dann mehrere Ärzte klar gemacht, dass sie nichts verschweigen und die Wahrheit sagen müssen, selbst wenn die knallhart ist.
Wenn man diese Vertrauensbasis erschüttert, kann das katastrophale Konsequenzen für einige Menschen, Leser hier, haben.
Ich könnte auch ganz ketzerisch behaupten, dass deine Ma gerade weil man ihren Knoten in der SD in Ruhe gelassen hat, so ein gesegnetes Alter erreicht hat. Das ist jetzt nicht böse gemeint, aber es gibt viele Beispiele, wo nicht invasiv eingreifen die deutlich bessere Wahl ist.
Liebe Grüße und alles Gute

08.12.2023 16:46 • #12


L
@Faultier ja, das Ding ist das ich im Januar bei meiner gastroenterologin war sie hat wie immer Ultraschall gemacht und in allen berichten steht Leber nach Größe Form und Binnenmuster unauffällig. Vor dem MRT stand das so auf dem Bericht und jetzt nach dem MRT 2021 ebenso das heißt ja eigentlich das man die Verkalkung auf dem Ultraschall gar nicht sieht. Irgendwie beruhigt mich das und irgendwie verunsichert es auch. Alle Meine Blutwerte waren allesamt super. Und auch bei den diagnosen steht nichts von der Leberverkalkung. Nur alles vom Morbus chron. Ich muss eigentlich jedes halbe Jahr zu ihr wegen dem chron aber da ich keine Beschwerden habe war ich natürlich nicht. Und die leberverkalkung ist ja nicht der Grund für mein MRT am Donnerstag sondern meine mikrohämaturie da sollen die Harnleiter angeschaut werden, allerdings hat der Arzt mir das MRT auch nur zur Beruhigung gegeben. Und bin total verunsichert ob ich nicht absagen soll......man findet doch eh immer was.

09.12.2023 08:16 • #13


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@Simba1302 ja ich finde es nur komisch das man die Verkalkung 2 Monate vor dem MRT nicht gesehen hat. Und auch im Januar beim Ultraschall stand bei der Leber l, Leber nach Größe und Form und normales Muster nix von der Verkalkung. Leberwerte waren im Januar auch Super. Keiner redet mehr über die Verkalkung. Eventuell sage ich das MRT ab der Urologe hat es mir mehr oder weniger nur zu meiner beruhigung gegeben

09.12.2023 08:57 • #14


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Dr. Matthias Nagel