Zitat von Angor:Das ist natürlich nicht schön, wenn man schlechte Erfahrungen macht, aber es gibt auch gute Ärzte und Chiropraktiker. Mein Hausarzt ist Chiropraktiker und ich vertraue ihm voll und ganz und er hat mir auch schon geholfen. Ein gute Arzt reißt ja auch nicht wie wild an der HWS herum, sondern sanft wie hier, ohne ...
Bei mir wurde das alles ganz anders gemacht. Aber es war auch völlig unterm Schädel verhakt, durch Gewalteinwirkung. Somit brachte ich meinen Schrieb mit den extremen Beschwerden, die im Video nicht aufgeführt wurden, mit und er nahm sich Zeit alles zu lesen. Er nickte und ich fühlte mich das erste mal verstanden. Er war eben ein Ar. auf diesem Gebiet, sowie PD und Ausbilder. Kam sogar in einer Sendung schon im TV.
Er war der Erste, der meinen gesamten Schrieb als Bestätigung der Diagnose, (die mir bereits 3 Physiotherapeuten stellten), ansah.
Ich fühlte mich endlich verstanden und sicher. Bräuchte ihn heute auch dringend, aber.............
Auf alle Fälle mußte er in meinem Fall erstmal in das Kiefergelenk links innen einspritzen, um überhaupt nach so langer Zeit, (ca. 9 Monate) mit diesen heftigen Blockaden meines Körpers das lösen zu können. Ich mußte unterschreiben, das ich Querschnittgelähmt werden könne, oder einen Schlaganfall bekommen könnte.
Bin immerhin bei dem vorherigen Chiropraktiker knapp an diesen Auslösern vorbeigeschrammt, wie er meinte.
Seine Helferinnen meinten, er versteht wirklich was von seinem Werk und ich wäre in sehr guten Händen. Es dürfte nichts passieren. Aber trotzdem mußte er sich natürlich absichern, da er mich auf Privat behandelte und keiner in meinen Körper hineinschauen könne, wo genau die Hauptgefäße gequetscht werden.
Leider behandelte er nicht auf Kasse, aber das machte es wohl aus, das er so ein Ar. auf dem Gebiet war und sich Zeit nahm.
Danach testete er sämtliche Kopfneigungen und die Kraft in Armen, Beinen. Anschließend legte er los. Das erste mal mit einem lauten und heftigen Knacks, denn der Kopf war wie bereits erwähnt völlig unterm Schädel verklemmt und drückte die Gefäße zum Gehirn ab, weshalb ich auch starke Sehstörungen, Dauererbrechen uvm. hatte.
Am nächsten Tag bereute ich es, da der ganze Körper völlig unter Ameisen, wie Elektrostöße stand. Es war wirklich alles 4 Tage pelzig und ich zitterte wie Espenlaub. Dachte, das war der größte Fehler gewesen, obwohl es mir gleich nach der Behandlung so dermaßen gut ging, das ich vor Glück ganz geplättet war. Habe vor Freude und Glück zugleich ganz seine Anweisung ignoriert. Hätte lt.seiner Aussage sofort heim fahren u. mich hinlegen sollen. Ich hatte ja noch 1.5 Std. Fahrt und machte zur Freude zu Fuß noch einen kleinen Rundgang. Das war ein Rießenfehler!
Ich hatte noch weitere Termine bei ihm, die natürlich kräftig ins Geld gingen, aber er rettete mir wortwörtlich das Leben. Denn auch der Kiefer war mitverrenkt , sodaß ich die Zähne nicht mehr zusammen brachte u. kauen fast unmöglich im sitzen war. Alles mußte nach langer Zeit wieder ins Lot gebracht werden.
Der Körper mußte sich langsam an die richtige Haltung wieder gewöhnen. War alles schief, eben eine Art Schiefhals, mit allem an Nebenwirkungen was man sich kaum vorstellen kann. Auch eine Beckerverschiebung lag vor.
Die weiteren Behandlungen verliefen dann sehr glimpflich in Sachen Atlas, aber es zog sich viele Monate hin. Die BWS dagegen wurde mal mit einem lauten Knack zurechtgerückt.
Der Atlas wurde am Rücken liegend von seinen Fingern hinter den Ohren ertastet und dementsprechend sanft gedrückt. Nicht so wie im Video. Ich mußte die Augen schließen, ruhig atmen und er drückte mit einigen Fingern bestimmte Bereiche. Dann sollte ich mir vorstellen mit den Augen ganz weit links, dann rechts zu schauen und es zu halten. Hinter dem Ohr, wo der Atlas seine Enden hat, sitzen Muskeln, die dadurch aktiviert werden, was man auch ertasten kann.
Anschließend drehte er meinen Kopf auf beide Seiten, steckte mir eine Akkupunkturnadel in das demensprechende Ohrläppchen, was ich tägl. mit bestimmten Bewegungen bearbeiten mußte und manchmal, wenn ich in der S-Bahn saß, knackte es schon laut von alleine ein u. es ging mir wieder gut. Manchmal aber auch erst 2 bis 4 Tage danach.
Wenn ich wieder vorstellig wurde, mußte ich mich immer erst gerade auf einen Stuhl setzen. Er stellte sich hinter mich, faßte den Kopf und machte bestimmte 45 Grad Bewegungen und Schräg- Neigungen, um zu sehen, wo die erneute, leichte Blockade verläuft. Es war aber nie mehr so dramatisch wie die erste Behandlung, wo er das gesamte Kopfgelenk erstmal herauslösen mußte. Ich konnte selber diese Enden mit meinen Händen ertasten, wie sie vor der schweren Blockade, schräg hinter dem Ohr, wo das nicht hingehört, fest saß. Ich fühlte, das es komplett schief war und sich keinen Millimeter bewegte.
So, das war nun ein ausführlicher Bericht über meine Erfahrung und Hilfe durch die Atlas Behandlung von einem absoluten Spezialisten, den ich sehr sehr lange suchen mußte. Die Nadel im Heuhaufen sozusagen und fast wäre es durch die beiden Vorgänger schief gelaufen. Hätte sehr böse enden können.
Drum immer Vorsicht walten lassen, wenn man sich am zweiten und ersten HW einrenken lassen müßte.
Ich bin Jahre zuvor oft an der gesamten WS eingerenkt worden u. es lief immer gut, aber verschob sich auch wieder ständig. Je mehr ich aber von Physiotherapeuten an der HWS und BWS behandelt wurde, desto öfter war mir danach extrem schwindlig, übel und beim einrenken der BWS bekam ich ganz starke vegetative Störungen, die total auf den Kreislauf und die Atmung gingen.
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Wünsche euch allen nun eine schöne Osterzeit mit viel Sonnenschein.
😉🙂