✔ Bereits empfohlene Antwort
Guten Morgen Sonne,
Kennst du es auch, dass du ängstlich auf Veränderungen reagierst? Beispielsweise wenn meine Eltern in Urlaub fahren, denke ich automatisch daran, was ihnen zustoßen könnte oder kurz vor einem schönen oder wichtigen Ereignis stelle ich mir häufig die Frage, was vorher noch alles passieren könnte oder geht der Krankenwagen, überlege ich, wer von meinen Liebsten unterwegs sein könnte oder, oder, oder... ECHT VERRÜCKT!
Bingo!!! Genauso gehts mir auch!
Egal,ob meine Eltern unterwegs sind, meine Tochter, mein Freund....,sobald ich die Sirenen höre, denke ich sofort an etwas Schlimmes!!
Und hoffe, daß nichts passiert ist!
Deine Aussage "Angst vor Veränderungen" trifft wohl den Nagel auf den Kopf!!
Ja, ich habe Angst davor!! Obwohl ich schon viel Veränderungen hab mitmachen müssen. Ich bin ein Mensch, der sehr an alten Dingen hängt.
Ich tue mich schwer mit Neuem und schwelge lange Zeit in der Vergangenheit!
Ich habe auch sehr lange gebraucht, mich an einen neuen Partner zu gewöhnen, ich hatte Zeiten, in denen ich glaubte, ich könne nie mehr mit jemanden zusammen sein.
Nun, das Thema hab ich durch, mittlerweile wohnen wir auch zusammen.
Aber generell hab ich immer Schiss, es könnte eine gravierende Veränderung in meinem Leben eintreten.
Wie schon angesprochen hatte ich schon einige, Verluste durch Sterbefälle,Scheidung, Umzüge..., das hat mich sehr geprägt!
Und jedesmal habe ich sehr lange gebraucht, mich innerlich von jedem dieser Vorfälle zu lösen. Ich musste so schnell wie möglich versuchen umzudenken, sonst wäre ich daran kaputtgegangen.
Warum das so ist? Hmm, laut Aussage eines Therapeuten bin ich hypersensibel und der Hund liegt wohl schon in meiner Kindheit begraben.
Das mag vielleicht schon stimmen, doch im Grunde genommen hatte ich eigentlich eine "normale" Kindheit".Hypersensibel bin ich, obwohl mir das keiner anmerkt, denn ich hab eigentlich nach aussen hin eine sehr grosse Klappe!
Was widerum mein Freund als reinen Selbstschutz bei mir bezeichnet, womit er auch recht haben mag.
Somit versuche ich, nichts an mich rankommen zu lassen, was mir leider nicht gelingt.
Ich nehme mir trotzdem alles zu Herzen.
Bei mir hängt es übrigens auch von den Symptomen ab die ich habe, ob ich Panik kriege oder nicht!
Auch ich hatte 2 schlimme Erkältungen im Februar nacheinander gehabt, die einfach nicht richtig ausheilen wollten!
Da schrillten wieder alle Alarmglocken bei mir!! Sofort dachte ich, das kann nicht normal sein, dass es dich so umhaut! Und gleich zweimal hintereinander!
Und es ging mir echt nicht besonders. Ich war wie benommen und hatte das Gefühl irgendwas genommen zu haben! Ich war so dermassen am A..., ich dachte wirklich ich erhole mich überhaupt nicht mehr!
Dabei ist es nicht unnormal, dass man mehrer Infekte hintereinander bekommt, zumal ich sie auch nie richtig auskuriere.
Ich mache nicht wochenlang krank, und wenn ich nach 2-3 Tagen wieder ins Geschäft gehe, kanns halt sein, dass ich mich gleich wieder anstecke.
Denn bei uns haben alle rumgeschnupft die letzten Monate, und gestresste Menschen (der ich nun manchmal halt bin), die fangen sich gerne den nächsten Infekt gleich wieder ein.
Meine Tochter lag auch dreimal flach wegen ner Grippe, das kenne ich an der auch nicht so, denn eigentlich ist sie, was Krankheiten angeht, nie empfindlich gewesen. Auch da dachte ich gleich, hmm, das könnte was Schlimmeres sein... , was aber auch nicht der Fall war!
Aber ich hab mich mal wieder mit meinem Kopfkino, in dem Horrorfantasien vom Feinsten liefen, verrückt gemacht!!
Wenn du Angst vor Veränderungen hast, nehm ich mal an, du hast auch schon welche durchgemacht?
Vielleicht schon mehrere....
Übrigens, das mit dem Rauchen..., ich rauche auch, trotz Angst vor irgendwelchen Krankheiten, habs noch nicht geschafft damit aufzuhören.
Ach, ich hoffe, dass die Hoffnung gleich bei mir anklopft, damit wir ein wenig angstfreier leben können.
Ich schau gleich mal nach, und wünsche uns einen stress-und vorallem angstfreien Tag!!
Bis dann und lieben Gruss,
Alex