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Veron1976
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Hallo an alle hier,
Ich habe eben schon ein Beitrag unter Angst und Panik geschrieben,wo ich auch über die Schicksal und über mich was geschrieben habe.
Da meine derzeitigen Probleme mit Angst -panik und auch in der Art Hypochonder,also auch Angst immer ernst krank zu sein habe,schreibe ich hier auch ein Beitrag .
Ich habe seit Jahren Angst und Panik Attacken,die ich aber teilweise im Griff hatte,ich konnte wieder arbeiten gehen und Sachen Unternehmen,die damals in der schweren Zeit nicht möglich waren.
Leider hat sich bei mir eine andere Angst breit gemacht,die Angst wenn es mir nicht gut geht,oder ich viel Stress habe oder halt wenn ich zb ein paar Tage Kopfschmerzen habe ich direkt an was schlimmes denke und sofort versuche ärztlich oder im Krankenhaus alles durchchecken zu lassen damit ich Sicherheit habe das nichts ernstes vorliegt.
Es schränkt mein Leben derzeit sehr ein.
Nun würde bei mein Vater poötzlich ein sehr aggressiver Krebs Hirntumor gefunden ohne daß er vorher was gemerkt hatte.
Diese Situation ist für unsere Familie und natürlich für ihn unerträglich .
Nach zwei Wochen wo man noch nicht wusste das es das aggressivste Krebs ist den man haben kann ging es mir immer schlechter,mir wurde jeden Tag übel ,kein Hunger und Durst,jedesmal wenn ich Aufstand fing so ein komisches Gefühl in mein Kopf an und Gangunsicherheit,es wurde von Tag zu Tag schlimmer und nun bin ich seit zwei Tagen im Krankenhaus .
CT vom Kopf ohne Befund, Blutergebnisse ohne Befund,heute wurde eine Lumbalpunktion gemacht,kein Überdruck,die anderen Ergebnisse stehen noch aus.
Ich fühle mich so schlecht da ich hoffentlich nichts habe und mein Vater an dem Krebs irgendwann sterben wird.Ich fühle mich schlecht da ich gerade nicht für ihn da sein kann.
Ich habe versucht das so lange wie es ging zu schaffen,aber ich lag nur noch Zuhause im Bett und konnte nichts mehr machen.
Ich suche hier Menschen die mir evtl. Tipps,mit mir darüber sprechen,oder irgend eine Hilfe geben können.
Ich fühle mich schlecht weil ich über etwas Klage was nicht da ist und mein Vater etwas hat was er nicht überleben wird.
Ich bin so verzweifelt das ich wirklich über jede kleine Hilfe dankbar bin.
Ich hoffe das jemand hier mir Mut,oder Sichtweisen zeigen kann damit ich besser damit umgehen kann.
Ich danke euch für jeden noch so kleine Hilfe

• • 22.10.2026 #1


3 Antworten ↓

Butterfly-8539
Zitat von Veron1976:
Hallo an alle hier, Ich habe eben schon ein Beitrag unter Angst und Panik geschrieben,wo ich auch über die Schicksal und über mich was geschrieben habe. Da meine derzeitigen Probleme mit Angst -panik und auch in der Art Hypochonder,also auch Angst immer ernst krank zu sein habe,schreibe ich hier auch ein Beitrag . ...

Habe dir vorhin geschrieben.
Was du selbst hast, ist durch die Angst im Körper dich zu verspannen.
Trigger

Mir ging es immer so, weswegen ich ständig schwere Blockaden in der gesamten WS habe, die wie du beschrieben hast, plötzlich Kopfschmerzen, Schwindel, Sehstörungen uvm. auslösen können. Man fühlt sich krank, obwohl ansonsten keine Diagnose gestellt werden kann, außer BWS-/HWS- Syndrom, wenn man ansonsten nichts hat.
Diese Krebsart haben leider die letze Zeit einige gehabt in meinem Umfeld, die jünger waren. Aktuell haben wir noch einen andere Krebsfall, sowie ALS im engeren Bekanntenkreis. Alles nicht einfach, denn man leidet mit. Hilft wo es geht, aber man kommt an seine Grenzen. Früher habe ich mich völlig selbst vergessen und unterstützt was ging. Heute bin ich selbst nicht mehr gesund und muß einteilen.
Versuche die Zeit mit deinem Vater so gut es geht zu verbringen. Besuche ihn, spreche solange es möglich ist mit ihm. Vielleicht willst du Dinge wissen, die du nie angesprochen hast, oder die du noch beantwortet wissen willst aus deiner Kindheit. Ich hätte gerne noch Fragen gestellt aus der Ahnenzeit. Heut würde mich vieles interessieren, was damals kein Thema war. Man dachte das geht ewig so weiter das die älteren hier sind.
Vieles blieb unbeantwortet, wie Namen von Vorfahren. Vielleicht möchte dein Vater selbst noch einiges besprechen. Bräuchte ggf. seelische Unterstützung seiner Kinder.
Bei uns waren alle hart im Nehmen, weshalb nie großartig gejammert wurde, wenn jemand eine tödl. Diagnose bekam. Schon die Großeltern nahmen ihr Schicksal an, denn im Krieg hatten sie teilw. schon die letzte Ölung. Alle sind schon mal von der Schippe gesprungen. Glaube wenn man solche Erlebnisse hatte, kommt man besser damit klar. Mein Vater war auch ein harter Kämpfer und ich habe hoffentlich die selben Gene mit meiner tödl. Erkrankung. Bisher halte ich geistig durch, ohne Psychiater.
Du hast bestimmt psychische Unterstützung, was schon gut für dich


is
t.

• #2


A


Immer wieder Angst was ernsthaftes zu haben

x 3


V
@Butterfly-8539 es tut mir soo leid das von dir zu hören ,das du jetzt auch so schwer erkrankt bist.
Mir fehlen die Wörter und ja es zeigt mir einfach nur das es Menschen gibt die viel mehr durchgemacht haben und schlimmer dran sind wie unser einer.
Ich weiß nicht woher du all die Kraft nimmst.Ich verstehe das nicht,da ich jetzt schon nicht weiter weiß

• x 1 #3


Butterfly-8539
Zitat von Veron1976:
@Butterfly-8539 es tut mir soo leid das von dir zu hören ,das du jetzt auch so schwer erkrankt bist. Mir fehlen die Wörter und ja es zeigt mir einfach nur das es Menschen gibt die viel mehr durchgemacht haben und schlimmer dran sind wie unser einer. Ich weiß nicht woher du all die Kraft nimmst.Ich verstehe das ...

Danke dir für dein Mitgefühl.
So richtig verstand ich es auch nicht, wie ich alles bisher geschafft habe.
Trigger

Denn auch die Pflegefälle waren nicht alles. In der Arbeit waren die nächsten Probleme fast zeitgleich angestanden.
Ja, es gibt noch weit mehr Menschen, die ihr Schicksal wuchten müssen. Im Augenblick denkt man immer das man der Einzige ist auf der Welt, dem so übel gespielt wird. Aber fast jeden trifft es früher oder später.
Muß aber gestehen, das ich alles so wie es auf mich einprasselte, heute nicht mehr schaffen würde. Wo die Kraft herkam, kann ich gar nicht genau sagen. Das war einfach der Beschützerinstinkt. Wollte meine Angehörigen das Beste bieten und ihnen alles so angenehm wie möglich machen. Das ich mich selbst ganz vergessen habe, wurde mir erst viel später bewußt. Wobei machen Freunde damals schon meinten, ich solle mal mitkommen, z.B. baden an einen See. Doch ich lehnte ab, hatte natürlich auch nie Urlaub, denn die Angehörigen waren eben wichtiger. War wohl auch Pflichtbewußtsein. Irgendwie entwickelte ich eine enorme Kraft.
Leider ist nachdem alle verstorben sind, ich dachte das jetzt endlich mal ich Ruhe finden muß, meine schwere Diagnose zu Tage gekommen. Sklerodermie. Dachte das ist ein Witz und die haben sich geirrt. Derweil stimmt es. Aber die Ärzte hätten es nicht mal festgestellt, wenn ich nicht so wegen bestimmter Probleme/Schmerzen/Schwächen im Körper gedrängt hätte. Die Ärzte belächelten mich und meinten das ich kein Rheuma hätte. Als die Blutwerte kam, wurde ich benachrichtigt mit sofortiger Einweisung zur Rheumatologie. Mein Leben lang Entzündungen im Körper, die stets abgetan wurden. Vieles wäre früher wegen dem Dauerkopfschmerz schon auf Psyche geschoben worden. Bin nie zu Psychiatern .............Bekommt man sowieso nur Medikamente, wie auch bei Rheuma. Will kein Apothekenschrank darstellen. Vieles kann man anders steuern
Hoffe dir hat es etwas geholfen, zu sehen, das es auch andere mit Schicksalen trifft. Du hast den Vorteil ansonsten gesund zu sein, eine gesunde Tochter zu haben und mit deinen Eltern unter einem Dach leben zu können. So hast du sie in deiner Nähe und sie sind nicht alleine. Finde die Vorstellung schön, alle zusammen zu sein. Deine Tochter ist sicher auch eine gute Stütze für dich .
Wünsche dir eine gute Nacht und morgen mehr Kraft, die du gedanklich selbst stärken kannst. Du kannst das sicher.
Wenn es dir gut tut, dann schreibe hier oder in einem TB wie die täglichen Abläufe und deine Gefühle sind. Zu meiner Zeit gab es das noch nicht.
Alleine sich alles von der Seele schreiben, tut sicher gut.


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• #4





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