Bienche
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Ich habe mich nun auch mal hier angemeldet, weil ich seit Tagen nur noch am Beiträge lesen bin, aber irgendwie beruhigt mich gar nichts mehr
Und zwar leide ich seit ich denken kann (also schon seit dem Kleinkindalter) an Herzstolpern. Damals war es nur gelegentlich, das heißt vielleicht ein Stolperer die Woche, mal mehr und mal weniger, aber das Stolpern war eigentlich schon immer da. Meine Mami erzählte mir, dass ich damals ein ausgeprägtes "Loch im Herzen" hatte, was ja viele Babies haben, dies aber nicht länger untersucht wurde, da letztendlich alles okay war, das heißt es sich verwachsen hatte. Nun bin ich 28 Jahre alt und seit ich meine Periode habe, spürte ich die Extrasystolen immer um den Eisprung vermehrt, und eben während der Periode. In der restlichen Zeit war es vielleicht ein Stolperer am Tag. Das hat mich auch gar nicht weiter beunruhigt, da ich diese ja schon kannte. Ein EKG wurde vor ein paar Jahren gemacht, da ich eine Panikattacke hatte und somit keine Luft mehr bekam. Dort wurde mir gesagt "alles okay, Sie sind herzgesund". Mein Blutdruck ist im Normalbereich.
Nun leide ich seit Pfingsten diesen Jahres vermehrt unter Herzstolpern. Die erste Phase fing am Pfingstwochenende an. Das Herz stolperte sehr stark, immer für ein paar Minuten lang. Dann war wieder Ruhe, vielleicht zwei Stunden lang bis zur nächsten Attacke. Das zog sich dann über drei oder vier Tage, dann war der Spuk verschwunden. Bis jetzt, denn seit ein paar Tagen mehrt sich das Stolpern wieder. Was mir aufgefallen ist, WENN es stolpert, dann treten die Extrasystolen ein paar Mal in der Minute auf. Einzelne Stolperer zwischen diesen Attacken gibt es kaum, dann habe ich auch mal für ein paar Stunden Ruhe.
Ich mache mich echt nur noch verrückt
Kennt jemand diese Attacken, oder Herzstolpern generell? Ich sollte wohl ein aktuelles EKG schreiben lassen, aber meine Arztphobie lähmt mich noch mehr und lösen sofort wieder Panikattacken aus. Kann das Herzstolpern auch von der Psyche kommen? Denn was mir aufgefallen ist, ich habe das Stolpern NIE nachts. Sobald ich mich hinlege und die Augen schließe, ist alles gut. Ich kann gut durchschlafen und auch wenn ich mal aufwache oder zur Toilette muss, schlägt mein Herz ganz normal. Genauso wie direkt nach dem Aufstehen morgens. Vielleicht braucht mein Körper erstmal etwas Zeit, um sich in die Angst richtig schön reinzusteigern? Und dann fängt es erst an? Es ist zumindest ein Gedanke, dass da die Psyche doch sehr viel anrichten kann, da ich generell auch sehr ängstlich bin und immer gleich vom Schlimmsten ausgehe. Auch als ich am Wochenende Verwandte besucht hatte, hatte ich kaum Stolpern. Ablenkung hilft also glaube ich. Ich freue mich auf Beiträge/Antworten von Euch. Seid nicht so hart mit mir, ich weiß dass ich an meinem Lebensstil einiges ändern muss, aber ich habe versucht, so ehrlich wie möglich zu sein.
An anderen Herzbeschwerden leide ich nicht. Keine Luftnot, Schwindel, Schmerzen etc. Nur eben dieses ekelhafte Blubbern in der Brust. und die Angst
• • 21.08.2020 #1