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Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

Vanessa-Stein
@Immun finde es echt cool, wie entspannt du damit umgehst, hast du keine angst davor und wie lange hast du das?

x 1 #21


I
Wieso soll man Angst davor haben? Wenn man Träumt, weiß man auch nicht was kommt. Wie lange ich das habe, keine Ahnung, bestimmt 2 Jahre.

#22


V
Zitat von Immun:
Ich frohe mich immer, wenn ich vor den einschlafen es habe. Dann bin ich nämlich schon zum Übergang zum Schlafe und das heißt , ich schlafe gleich ein.
Bei mir sind es Bilder, die so verschieden und unbedeutend kommen, ob man ein TV einschaltet. Man weiß nicht was kommt. Denke es kommt vom übergang von Wach und Schlaf(Traum).


Das ist doch völlig normal.

x 1 #23


J

Kontrolle über Gedanken verlieren&Gefühl von Einsamkeit

Hallo ihr Lieben,

ich habe mich in diesem Forum angemeldet, weil ich nicht mehr weiter weiß und an einem Punkt angelangt bin, in dem mir alles zu viel wird und über den Kopf zu wachsen scheint.

Kurz zu mir : ich bin 25 Jahre und befinde mich in meinem vorletzten Semester.
Vor Beginn des Studiums vor gut zwei Jahren habe ich meinen jetzigen Partner kennengelernt und wohne am Wochenende und in den Ferien mit ihm zusammen.
Bevor ich angefangen habe zu studieren, hatte ich das erste Mal Ängste verspürt: das mir etwas zustoßen oder passieren könnte und später übertrug sich die Angst auch auf das Gefühl bei meinem Freund, wenn er z. B. nicht an sein Telefon ging.
Ich bemerkte zunehmend auch viele körperliche Symptome, insbesondere Verdauungsbeschwerden, Konzentrationsschwäche, abwechselnd war mir kalt oder ich schwitzte. Durch mein Studium befasse ich mich blöderweise mit Medizin und Gesundheit und hatte eine Sache fest in meinem Kopf verankert. Ich war sicher, "ich hab etwas schlimmes."
Diese Angst kam und ging, immer und immer wieder. Ich wurde verrückt, entdeckte immer mehr an mir und meinem Körper, rannte zum Arzt und wollte doch nie aussprechen, wovor ich mich fürchte.
( Kennt das jemand von euch? Eigentlich wollt ihr unbedingt Hilfe, aber traut euch garnicht, darüber zu reden geschweige denn daran zu denken?)
Jedenfalls hat sich diese Sache wieder einigermaßen beruhigt, aber das erwartete erleichterte Gefühl stellt sich nicht ein.
Neue Ängste kommen und jagen mir Schauer über den Rücken. Ich vermeide Situationen, wo die Ängste auftreten könnten und bin innerlich total angespannt.
Seit gut zweieinhalb Jahren merke ich auch, dass ich keine richtige Leidenschaft entwickeln kann. Generell war ich immer sehr ehrgeizig, lebhaft, kreativ, aber momentan fühle ich mich ausgelaugt vom Nichtstun und kann mich nur schwer aufraffen.
Menschen in meiner Umgebung nehme ich auch nicht so wahr, wie ich das eigentlich von mir erwarte. Ich pflege Beziehungen nicht gut, weil es mir schwer fällt und ich unterbewusst das Gefühl habe, ich kann dem sowieso nicht gerecht werden. Es war schon immer so, dass ich mich bemühte mich anzupassen, Freunde zu gewinnen und doch immer am Ende die Ausgegrenzte war, die dann doch lieber ihr Ding durchgezogen hat und sich einredete, ohne die anderen besser dran zu sein.
Insgeheim sehne ich mich aber nach Anerkennung und Freundschaft, nach Abenteuer und dem Gebraucht werden - kann es aber anderen nicht zurückgeben.

Und so habe ich das Gefühl, dass ich einfach nicht mehr Herr der Lage über mich, meinen Körper und meine Gedanken bin. Fühle mich wie fremd gesteuert und mit massig Watte im Kopf, mit so vielen teilweise spontan auftretenden krassen Gedanken, die mich einfach überfallen. Oft auch völlig zusammenhangslos.

Kennt jemand von euch diese Ängste, wie geht ihr damit um und ist das alles noch normal?
Wie schaffe ich es, wieder "Ordnung" in meinem Kopf zu schaffen?

Ich freue mich sehr über eure Tipps, Ratschläge und Anmerkungen und danke euch

#24


S
Hey du,

Also erstmal ja ich kenne das, nicht mehr Herr über Dinge zu sein. Ob dir das jetzt weiter hilft, fraglich, aber hey immerhin bist du nicht alleine. Das ist doch auch schonmal was.

Was mir aufgefallen ist ist, dass du einen starken Leistungsdruck hast (zumindest wirkt es so auf mich).
Und ich finde auch, dass du ein paar positive Dinge übersiehst.

Nämlich beispielsweise, dass es sich ja mit den Ängsten vor Krankheiten gebessert hat.
Und du sagst, du könntest den Mitmenschen nicht gerecht werden. Du sehnst dich nach Anerkennung und dem gebraucht werden.
Aber wieso denkst du so?

Ich meine du hast doch auch einen Freund und der denkt sicherlich auch nicht, dass du anderen Menschen nicht gerecht werden könntest Smile.


Das mit dem Einzelgänger sein, dass kannte ich auch. Ich wurde in der Schulzeit sogar gemobbt und hätte ich den Worten der Leute damals geglaubt, dann würde ich nun auch vereinsamen und denken ich sei es nicht wert und nicht liebenswert genug um Freunde oder ne Beziehung zu haben.

Doch auch wenn ich kein perfektes Selbstwertgefühl habe, sehe ich es nicht so, wie meine Mobber, die mir das alles damals versucht haben einzuflößen.

Was ich damit sagen will?
Einmal Einzelgänger und unbeliebt heißt nicht immer Einzelgänger und unbeliebt!

Glaube an dich und versuche dich mehr zu öffnen.
Ich weiß leichter gesagt als getan, aber glaub mir, du bist es wert. Jeder Mensch ist es wert Freunde haben zu dürfen!


Zu deiner Frage ob das alles ,,noch normal ist", kann ich nicht viel zu sagen.
Aber ich würde mich an deiner Stelle weniger fragen, ob das noch normal ist, sondern eher WIE ich es verändern kann. Was ich tun kann um da raus zu kommen.
Das bringt dich glaube ich eher weiter.


Liebe Grüße

Ich hoffe das es dir wenigstens ein kleines bisschen geholfen hat.

#25






Prof. Dr. Heuser-Collier
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