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Zitat von m1cha: ich denke zu viel und mach mir über alles
Denke bewusst mit Achtsamkeit. Immer und immer wieder, es ist wirklich eine Übungssache oder stell dir selbst Fragen? Ist das jetzt nötig, brauch ich diesen Gedanken, nutzt oder schadet er mir eher.
Höre gerade das Hörbuch von Dr. Joseph Murphy - Die Macht des Unterbewusstseins, sehr gut beschrieben wie ich finde bis auf manche Stellen, aber ich war neugierig
😉Achtsamkeit kannst du täglich im Alltag üben wie z. B. bei dem, was du tust, das sind ganz einfache Dinge wie z. B. achtsam seinen Kaffee genießen, wie er schmeckt, achtsam duschen, z. B. die Konsistenz des Duschgels oder der Seife wahrnehmen, achtsam Aktivitäten nachgehen, man kann auch achtsam gehen usw. es gibt tausend Dinge. Dann liegt der Fokus, wenn gut geübt wurde auf dem eigentlichen Moment, nämlich dem Leben selbst.
Ich habe vor 2 Jahren begonnen, zu meditieren (hier gibt es auch zig Arten), um meine Panikattacken und Ängste abzumildern. Es hat geklappt - keine Panikattacken mehr und die Ängste sind auch weit in den Hintergrund gerückt-, nach einigen Monaten habe ich schon bemerkt, dass ich ruhiger wurde und ich konnte auch meinen "Monkey Mind" beruhigen.
Mit verschiednen Hörbüchern und Videos, die mir Aufschluss gaben, dass meistens alles in unserem Kopf statt finden (Sorgen - Zukunftsängste, aber die Zukunft können wir nicht voraussagen, es sei denn man kann hellsehen - also unnötig (außer wenn jemand stirbt in der Familie o. ä.) oder wir leben mit unseren Gedanken in der Vergangenheit, die schon längst vorbei ist und man sie nicht mehr ändern oder rückgängig (Prägungen, Erlebnisse, Erfahrungen etc.) machen kann - also unnötig).
Also lege ich den Fokus auf den jetzigen Moment. Natürlich denke ich auch mal an die Vergangenheit oder an die Zukunft, aber ich verliere mich gedanklich nicht mehr darin wie früher, was mich u. a. krank gemacht hat.
Das waren meine Erfahrungen, ob das für dich auch passt, kannst du nur herausfinden, wenn du dies oder das ausprobierst, es gibt viele Möglichkeiten, Entspannungstechniken z. B. PMR oder Autogenes Training, Yoga, Qi Gong usw.
Vielleicht noch eine Idee, Shaolin Kloster Otterberg (die Videos und Interviews vn Shi Heng Yi haben mich u. a. auch um einiges weiter gebracht, leider bin ich aber körperlich nicht so fit und auch nicht mehr die Jüngste, dass ich dort mal für ein Wochenende oder so an einem Training teilnehmen könnte, aber es werden dort auch andere Kurse angeboten wie Meditation, Qi Gong u. a.)
Leider müssen wir etwas tun, was Arbeit bedeutet, aber das Leid (negative Gedanken o. a.) mindern kann. Wenn du bereit bist, wirst du bestimmt deinen eigenen Weg finden. Ich wünsche dir viel Kraft.