@Glühlämpchen
Zitat:Okay, also rein symptomatisch könnte ich das dann auch haben. Aber Diagnose nur durch Magenspiegelung möglich…
Ja, das ist richtig. Wenn das alles zusammenkommt, geht das schon über eine autonome Funktionsstörung hinaus und deutet auf eine Gastritis.
Bei der Spiegelung könnte dann geschaut werden, welche Teile des Magens betroffen sind (bei mir zB Corpus, Antrum und Fundus diffus entzündet) und per Biopsie das Gewebe auf Bakterien, Autoimmunerkrankung udgl. untersucht werden, sofern die Ursache (Geschwür zB) nicht schon offensichtlich ist.
Was für mich persönlich lediglich problematisch war, ist die Tatsache, dass der Typ der Gastritis (Typ C - also chemotoxisch induziert) ziemlich unspezifisch ist/war und man in dem Fall sagt - meide Auslöser und es verheilt wieder.
Ich hatte zwar über 5-6 Tage IBUs genommen und dort schon gemerkt, dass es meinem Magen nicht gut tut + hatte ich ziemlichen Stress mit einem Zahn (inkl. schlafloser Wochen) aber die Gastritis hat sich über knapp 2 Monate langsam entwickelt und mit Escitalopram ist sie dann richtig hochgekocht.
Mittlerweile ist das aber auch schon 2 Monate her. Ich nehme keine IBUs mehr, ich nehme keine ADs, ich habe es mit Schonkost versucht, Rollkuren, Heilerde, Entspannungsübungen usw usf aber das scheint meinen Magen gar nicht zu interessieren, weil der Kreislauf aus "mir geht's schlecht und das macht mir Angst, weshalb es dem Magen und damit mir schlecht geht" so nicht durchbrochen werden kann.
Ich müsste also ein AD nehmen, um etwas zu heilen, dass als NW von ADs auftritt, weil die Säureproduktion durch das Serotonin angeregt wird.
Genial
🙄..
Zitat:Was ich auch anstrengend finde ist, dass man alles selbst recherchieren muss was sinnvolle Diagnostik ist und deren Aussagekraft, jeder Blutwert, jede Untersuchung, alles einfach.
Und dann darfst Du Dir vom Arzt anhören, dass kein "normaler" Mensch sowas macht - also sich selbst ein Bild macht...