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Hallo, ich bin 31 Jahre und komme aus Baden-Württemberg. Ich leide eigentlich schon seit dem Kindergarten an Ängsten, Angst vor der Schule, Angst vor den Mitschülern. Wer nicht die ganze Vorgeschichte lesen möchte der scrollt weiter runter zu meinem aktuellen Dilemma und weswegen ich mich hier angemeldet habe. Wusste jetzt auch nicht ob ich direkt loslegen sollte, oder in einem Unterforum das ganze posten sollte, man kanns ja verschieben.

Alle anderen, hier meine Vorgeschichte. Also ich hatte Angst als Kind vor der Schule. Das ging so weit das ich in einem Schuljahr nur ein einziger Tag anwesend war. Musste dann die Schule wechseln, aber das hat nix gebracht, also wurde ich in eine psychiatrische Jugendklinik eingewiesen. Dort war ich dann für 6 Wochen. Aber auch danach hatte ich immer noch Angst vor der Schule. Also kam ich nach einiger Zeit in ein Kinder- und Jugendheim, dort war ich dann 10 Monate. Als ich entlassen wurde ging es mir viel besser. Ich machte meinen Hauptschulabschluss nach und suchte eine Ausbildung. Das klappte aber nicht, also bekam ich Zukunftsängste. Ich erkrankte dann auch an Magersucht, man wollte mich schon einweisen, das ich Zwangsenährt werde, aber dann bekam ich die Kurve und nahm wieder zu. Es vergingen einige Jahre der Arbeitslosigkeit bis ich im September 2005 endlich meine Ausbildung als Bürokaufmann machen konnte. Die lief auch sehr erfolgreich, ich schloss als einer der besten ab. Aber die letzten Wochen der Prüfungsvorbereitung verlangten alles von mir ab. So das ich nach der Prüfung psychisch sehr angeschlagen war, ich war einfach ausgebrannt. Ich hätte einige Zeit Pause gebraucht, sagte mein damaliger Therapeut auch. Aber ich bekam nach 2 Wochen einen Job und nahm ihn an. Das war ein Fehler denn die Verhältnisse dort, waren nicht gut. Ich arbeitete ohne Mittagspause, wenn ich Pause machen wollte ging ich für 5 Minuten aufs Klo. Es war ein unfassbarer Zeitdruck dort, meine Eltern meinten ich soll kündigen aber ich hatte Zukunftsangst. Also hielt ich durch, bis ca. 3 Monate vergingen und ich (ich fuhr immer mit der Bahn zur Arbeit und zurück) in der Bahn eine Panikattacke bekam. Ich bekam kaum Luft und mir wurd schwindelig. Das hat sich auch nicht mehr gelegt, also musste mich mein Vater immer hinfahren und abholen. Das ging so weitere 3 Monate. Dann kam der nächste Zwischenfall. Ich hatte mich am Knie verletzt als ich mit dem Fahrrad in meiner Freizeit gefahren bin. Es war nix ernstes Ich konnte nur mein linkes Bein nicht mehr so belasten für ein paar Wochen, dadurch das ich das rechte nun noch mehr belasten musste, gab es dort ne kleine Wölbung, heute weiß ich es war nix schlimmes. Aber damals vor ca. 3 Jahren hab ich natürlich gegoogelt was das sein könnte und natürlich gab es die Nachricht Krebs. Das war meine erste Erfahrung mit diesem nach Krankheiten googeln und weil ich psychisch zu diesem Zeitpunkt wegen dem Stress der Arbeit nicht auf der Höhe war, verfiel ich in einen regelrechten Wahn. Ab diesem Zeitpunkt ging ich nicht mehr zu Arbeit und ging wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt, obs ein roter Fleck war, eine kleiner Knubbel, ein ziehen am Rücken, Kopfschmerzen usw. Ich hatte immer Panik ich hätte was schlimmes. Ich lies mich auch auf eigene Kosten einem MRT unterziehen weil ich mich mal den Kopf leicht gestoßen hatte und Angst vor einer Hirnblutung hatte, das kostete mich knapp 700,- Euro. Ich hatte damals auch immer wieder Halsschmerzen und nahm glaub 4 oder 5 mal Antibiotika obwohl es nicht nötig gewesen wäre, aber ich hatte Angst es war was schlimmes. Ich bin dann auch immer am Wochenende einige Städte weiter in die Notaufnahme des Krankenhauses gefahren, auch mal Nachts um 3 Uhr. War dann für eine Woche in einer psychosomatischen Klinik, nur eine Woche deswegen weil die mich „rausgeschmissen“ hatten weil ich keine Medikamente nehmen wollte, ich wollte sie nicht nehmen aus Angst vor Nebenwirkungen. Also kam ich nach Hause und irgendwie, fragt mich nie wie, nach einiger Zeit hat alles aufgehört. Vllt war ich zu müde um wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt zu gehen, auf jeden Fall hats aufgehört, das war so Anfang 2010 und mir ging es bis Februar 2012 gut. Ich lebte wieder normal, machte ein Praktikum, machte Fahrradtouren usw. Doch dann kam es im Februar diesen Jahres zu einem Zwischenfall.

Aktuelles Problem: Meine Mutter ist auch Krank und musste mal wieder ins Krankenhaus, das traf mich (ich wohne noch zu hause) wie ein Schlag und völlig unvorbereitet. Mein Alltag war gestört. Am ersten Tag als sie weg war war ich wieder etwas unruhig. Ich wollte dann an dem Morgen eine Banane essen, ich aß sie zu zwei Drittel als ich bemerkte die war am Ende total verfault, das sah man von außen an der Schale nicht. Ich bekam auf einmal total die Panik und ging aufs Klo, dort war ich für ca. eine halbe Stunde und wollte die Teile der Banane die ich aufgegessen hatte erbrechen. Das ging nicht so gut da mein Magen ja noch fast leer war, also versuchte ich das ne halben Stunde oder länger bis etwas rauskam. Aber da war ich innerlich wieder total aufgewühlt. Ich hatte Angst ich habe innere Blutung durch den Brechreiz oder ich bin vergiftet durch die Banane. Ich rannte zwar nicht zum Arzt wie früher aber ich war unruhig. Wenn ich mir Essen kochte hatte ich immer Angst es würde verunreinigt. Ein Stück Folie oder Dreck gelangt hinein usw. Meine Mutter war für drei Wochen weg und in dieser Zeit aß ich nicht viel. Ich schüttete öfters das Essen weg aus Angst es wäre was reingefallen. Also nahm ich ca. 10 Kilo ab. Als meine Mutter wieder kam blieb sie nur für eine Woche da sie einen Rückfall bekam und wieder weg musste. Ich bekam in dieser einen Woche Probleme mit meinem Darm. Hatte einmal schleimigen Durchfall und später so alle 1-2 Monate war mal Blut dabei, gestern morgen wieder. Bekam dann auch Sodbrennen. Musste einen Säureblocker einnehmen für nen knappen Monat, bekam dadurch auch noch eine Schluckstörung da ich Angst hatte die Kapsel würde stecken bleiben und so. Machte dann am 04. Juli 2012 eine Magen und Darmspiegelung. Im Darm war alles ok, die Blutung wussten sie nicht woher die kam, evtl. durch Hämorrhoiden. Im Magen fanden sie folgendes:

Durch die Gewebeproben wurde chronische Gastritis und der Magenkeim Helicobacter Pylori festgestellt.

Ich sollte dann die Antibiotika Amoxicillin und Clarithromycin, sowie einen Säureblocker über 7 Tage einnehmen. Das wäre die Standard-Theraphie. Da das Sodbrennen aber besser wurde habe ich dies erstmal verschoben, ich hab einfach panische Angst vor den Antibiotika. Jetzt haben wir September und ich hab es zumindest geschafft die Säureblocker zu nehmen, andere als damals und wirken tun sie auch nicht wirklich, und ich hab wieder Probleme mit dem Schlucken. Ich nehme sie jetzt seit 2 Wochen.
Was mich aber jetzt beschäftigt. Ich hatte öfters mal Halsschmerzen und wenn dann ein Abstrich gemacht wurde und eine Kultur im Labor angelegt wurde, kam z.B. Staphylococcus Aureus (ein anderes Bakterium als das was jetzt im Magen gefunden wurde) als Befund und dieser war immer (3 Tests in 3 Jahren) gegen Amoxicillin sowie Clarithromycin resistent. Also habe ich jetzt Angst ich nehme die beiden Antibiotika umsonst da sie nicht wirken, obwohl ich weiß da es ja verschiedene Keime sind. Ich könnte jetzt noch eine Magenspiegelung machen, habe aber erst im November einen Termin bekommen und die würden dann diesmal genau schauen welches Antibiotikum bei dem aktuellem Keim auch wirkt. Oder ich nimm das Risiko auf mich, auch wenns nicht wirkt und nehme die beiden Antibiotika die ich jetzt habe. Meine Therapeutin meint ich solle das Risiko eingehen, denn auch wenn sie nix bringen kann ich dann sagen ich hab mich getraut. Toll, aber ich hab noch nie 2 Antibiotika auf einmal und dazu noch einen Säureblocker genommen und das dann noch zweimal am Tag. Wenn dann nur ein Antibiotikum und das auch nur einmal am Tag. Ich hab höllische Angst vor den Nebenwirkungen, vor allem mit dem Wissen evtl bringen die Tabletten gar nix. Mein Arzt sagte mir auch, bei manchen Leuten bewirkt der Keim Magengeschwüre, Magenblutungen, im schlimmsten Fall Magendurchbruch oder Magenkrebs.

Ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll. Antibiotika zu schlucken, mit meiner Schluckstörung auch noch, wäre so als wenn man mich zwingen würde Gift zu schlucken, vor allem auch wenn man zweifelt ob es überhaupt wirkt.

Ich hab so Angst.

Sorry, viel geschrieben, hoffe auf Antworten.

06.09.2012 13:24 • 23.09.2012 #1


15 Antworten ↓


Oha, da hast du ja schon Einiges mitgemacht, und deine aktuelle Situation ist wirklich nicht schön. Aus deinen Zeilen spricht schiere Verzweiflung und ich habe das Gefühl, dass du es ohne professionelle Hilfe nicht schaffst. Damit meine ich jetzt in erster Linie deine Psyche, denn deine Ängste haben dich so in Griff dass du dein Leben aktuell ja nur sehr eingeschränkt leben kannst.

Was mich interessiert ist welche Art der Therapie du machst. Ich muss gestehen dass ich deinen Thread nur quer gelesen habe, ich tu mir ein bisschen schwer mit langen Texten.

Helicobacter Pylori bekommt man ohne Antibiotikum und eine Diät nicht weg. Chronische Gastritis erfordert normalerweise die Einnahme von Omeprazol oder einem anderen Säureblocker. Was die Staphylokokken angeht so hab ich bislang auch nur gehört dass man AB dagegen nimmt. Dein Dilemma ist dass du eine Resistenz gegen Formen der Antibiotika hast und obendrein Probleme, die Medis in Tablettenform zu schlucken.

Also ich stimme deiner Therapeutin zu, probier es und nimm die Antibiotika. Und auch wegen der Gastritis musst du was tun, ich hatte eine Magenschleimhautentzündung die erst nach gut 5 Monaten wegging durch die Einnahme eines ganz bestimmten Säureblockers.

Du kämpfst an allen Fronten und dein Körper zeigt dir deutlich dass du Hilfe benötigst. Hol dir unbedingt ganz intensive Hilfe auf der psychischen Ebene. Dann kannst du auch die Magen-Darm-Probleme richtig angehen.

Ich selbst habe seit meinem 22sten Lebensjahr Reizdarm, mit Krämpfen, Blähungen, und Durchfällen. Ich hatte 3 Magenspiegelungen und 4 Darmspiegelungen, habe chronischen Reflux und muss daher Säureblocker nehmen. Durch die Magenschleimhautentzündung hatte ich 12 Kilo abgenommen, nichts schien zu helfen. Aber ich kann dich beruhigen, da schafft man sich wieder raus , Also nicht verzweifeln, auch wenn deine Situation momentan vielleicht sogar ausweglos erscheint so wirst du sie meistern und gestärkt daraus hervorgehen.

06.09.2012 19:06 • #2



Chronische Gastritis und Magenkeim Helicobacter Pylori

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Danke für deine Antwort.

Ja das war schon ein langer Text, aber musste mal raus.

Also was die Art der Therapie angeht, ich mache eine Verhaltenstherapie. Meine Therapeutin meint das wäre schon richtig, ich kenne mich da aber gar nicht aus sorry. Ich war auch erst 5 mal jetzt dort und jetzt hat sie 2 Wochen Urlaub und mein nächster Termin ist dann in 3 Wochen erst wieder.

Und ich nehme seit dem 21. August Pantoprazol 40mg immer Abends vor dem Abendessen. Aber das hat gar nix gebracht, hab noch immer Magenbrennen. Jetzt soll ich mal Omeprazol 20mg (das hab ich im April ein Monat in Kapselform genommen und dadurch diese Schluckblocke bekommen) nehmen, aber als Tablette, ist für mich einfacher. Ich hatte da aber wieder Panik weil ich mich schwer tu von einem Tag auf den nächsten den Wirkstoff zu wechseln, also von Pantoprazol auf Omeprazol, aber mein Hausarzt meint das geht. Aber ich will ja auch die Antibiotika irgendwann einnehmen, und diese würden laut meinem Arzt nur mit Pantoprazol zugelassen oder so, also wenn ich sagen wir am Wochenende Omeprazol nehme, und am Montag würde ich es schaffen die Antibiotika zu nehmen, muss ich wieder auf Pantoprazol wechseln. Das stresst mich alles

Die Staphylokokken sind jetzt erst mal unwichtig. Gegen die hab ich vor 3 Jahren 4 verschiedene Antibiotika genommen und ich hab sie immer noch, die hat auch jeder Mensch im Mund meint mein Arzt, die sind eigtl überall auf der Haut auch zu finden.

Mir gehts um den Helicobakter, den hat zwar auch jeder 2. Mensch auf der Welt, aber bei glaub 10% gibts Geschwüre und andere Komplikationen und ich hab halt schiere Todesangst das ich das habe/bekomme.

Jetzt muss ich entscheiden und entweder das Risiko eingehen und 2 Antibiotika + Säureblocker für 7 Tage einnehmen, mit dem Wissen vielleicht bringen die Antibiotika gar nix und ich bekomme höllische Nebenwirkungen. Oder weiter nur Säureblocker einnehmen, warten auf die nächste Magenspiegelung und diesmal schauen welches Antibiotikum wirkt, aber das dauert wieder einige Wochen/Monate.

Und ja du hast Recht, ich bin sehr eingeschränkt. Kein Kontakt mehr zu Freunden, nur zu Hause und in Angst. Ich ha schon überlegt ein Testament zu machen, ich weiß ist übertrieben aber ich rechne jeden Tag damit das mir was passiert.

Anfang des Jahres ging es mir noch so gut und ich hatte nie solche Beschwerden, ich hab gerne gekocht usw. und mir kommt meine jetztige Situation so unwirklich vor, ich hoffe ich wache jeden Moment aus einem Alptraum auf.

07.09.2012 12:01 • #3


Also viel los ist hier wohl nicht oder?

08.09.2012 10:07 • #4


Schlaflose
Das hier ist in erster Linie das Unterforum, wo man sich nur mal kurz vorstellt. Für die eigentlichen Problembereiche gibt es ja eine Reihe von Unterforen, wo man ziemlich rege mitainander diskutiert. Für dich kämen wohl die Unterforen Angst vor Krankheiten, Angst- und Panikattacken oder generalisierte Angst in Frage. Lies einfach mal die schon exsitierenden Beiträge und klinke dich ein, wenn es dich anspricht oder eröffne einen eigenen Thread zu deinem Anliegen.

Viele Grüße

09.09.2012 13:36 • #5


Hallo, hätte Dir jetzt spontan vorgeschlagen Knoblauch zu essen, da er auch wie Antibiotikum wirkt, nur weiß ich nicht, ob Du ihn verträgst, wegen dem Sodbrennen!

11.09.2012 15:01 • #6


Hi HopeDiesLast,

falls Du das noch liest: ich habe die Helicobacter-Therapie mit den beiden ABs auch gemacht. Ich hatte keine Nebenwirkungen, weil ich parallel noch Perenterol genommen habe. 7 Tage sind schnell rum und dann bist Du den Helicobacter los. Um das zu verifizieren, brauchste nach einer bestimmten Zeit nur einen Atemtest zu machen. Ich würde, wie mit dem Arzt besprochen, die Therapie machen. Die Tabletten sind nicht klein, aber man bekommt sie runter und Du kannst sie ja auch zumindest halbieren.

13.09.2012 21:42 • #7


Danke für die Antworten. Ich habe eines der Antibiotika jetzt als Brausetabletten bekommen (Amoxicillin) werde morgen versuchen ob ich es hinbekomme, das schlimme ist nur, wenn die nix helfen und ich muss dann in paar Wochen doch andere nehmen, dann geht alles von vorne los.

16.09.2012 13:26 • #8


Sprich doch noch mal mit deinem Arzt darüber. Sag ihm was dich bedrückt und wie er das sieht. Hol dir im Zweifelsfall noch ne andere Meinung eines Arztes ein. Aber, das was du an Pillen und Antibiotika in dich reinhaust, ist meiner Meinung nach auch nicht gut. Die Ärzte verschreiben eh viel zu schnell dieses Teufelszeug. Ich würde jede andere Methode vorziehen, bevor ich zu solch starken Medikamenten greife. Vielleicht gibt es ja Alternativen!?

16.09.2012 14:45 • #9


Ich hab mit meinem Arzt schon oft gesprochen, ich mache ja damit seit Juli rum und war in letzter Zeit jede Woche bei ihm und hab ihm gesagt wie Angst ich habe. Er kennt mich ja und weiß das. Er hat mir geraten die AB zu nehmen. Der andere Arzt, der damals die Magenspiegelung durchgeführt hat, mit dem hab ich nur kurz damals geredet und der meinte auch AB nehmen. Meine Therapeutin meinte ebenfalls Ab nehmen

Jetzt noch nen Arzt aufsuchen würd mich völlig durcheinander bringen. Sowas hab ich vor 2 Jahren immer gemacht, verschieden Meinungen, jeder sagt was anderes und ich konnte nix entscheiden, nee das ist keine gute Alternative bei meinem Zustand.

17.09.2012 11:24 • #10


Na dann weißt du ja, was du tun musst. Nimm das Zeug und schau was draus wird.

17.09.2012 20:22 • #11


Was ist aus deiner Geschichte geworden? Soweit ich weiß, haben eine Menge Leute dieses Bakterium. Ist dir das AB bekommen? Nachdem ich mir den Darm ruiniert habe, weil ich Angst vor einer Mandel-OP hatte und ein Jahr lang fleißig AB´s schluckte, stehe ich dem kritisch gegenüber.

Ich als Laie finde, dass du unter Zwangsvorstellungen leidest, wenn du Angst vor verdorbenem Essen hast! Das eine (Magenbakterium) hat nichts mit dem anderen (Angst vor Vergiftung/schlechtem Essen) zu tun! Da du wenig gegessen hast und auch noch versucht hast, zu erbrechen, ist es kein Wunder, dass dein Magen gereizt war. Und 10kg abzunehmen, hat sein Übriges getan! Das erschließt sich jedem.

Ich würde eine Therapie machen! Ganz klar. Du warst schon mal schwer krank mit der Magersucht und nun hast du wieder Angst vor Essen. Da helfen auch keine AB´s auf Dauer. Und auch keine Spiegelungen. Da hilft nur, den Zwang, die Zwangsgedanken, zu behandeln. Sonst wirst du wirklich noch ganz krank. Komisch. Ich bin selbst voller Ängste und Panik. Aber bei manchen Schilderungen hier, ist mir alles glasklar. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich sowas nüchtern betrachte. Ich habe lediglich, naja, das ist ja schon schlimm genug, Panikattacken und daraus resultierend Krankheitsängste. Ich wünsche dir Gute Besserung!

18.09.2012 11:58 • #12


Danke, aber Angst vor verdorbenem Essen habe ich ja nicht mehr, das war nur der eine Tag und was danach kam, ja da hatte ich paar Wochen Angst das mir was ins Essen kommt usw. Jetzt esse ich nicht alles weil ich eben dieses Magenbrennen habe und da verkrafte ich halt nix was arg gewürzt ist und so.

Gestern nochmal mim Arzt gesprochen und er meinte ich soll die ABs nehmen. Bisher hab ich es halt noch nicht geschaft, ich bekomme schon morgends beim aufstehen Panik wenn ich weiß das ich sie diesmal nehmen will. Bisher nehm ich nur die Säueblocker. Mein Leben ist halt durch das alles total eingeschränkt. Ich hab sozusagen keine Freude mehr, bin überwiegend zu Hause weiß halt nicht was ich tun soll. Auf meinen Arzt hören bei dem ich schon seit Jahren bin oder nicht. Ich weiß das fast jeder 2. auf der Welt diese Bakterien hat, aber wenn man dann vom Arzt gesagt bekommt, wenns dumm läuft gibts nen Magendurchbruch und ne Not-OP, ja darauf hab ich auch keinen Bock.

Ich hab ihm gesagt, hätte ich Schwarz auf Weiß das diese Antibiotika wirken, also nicht Resistent sind, dann hätte ich sie schon längt genommen. Aber das ist jetzt eben nur auf gut Glück. Entweder noch 5-6 Wochen warten und dann wirklich testen welche ABs drauf ansprechen oder die was ich jetzt habe nehmen. Und ganz ehrlich, wenn diese wirken würden, das wäre so toll denn ich will das alles endlich hinter mir haben und wieder normal LEBEN!

19.09.2012 19:39 • #13


Mach das, was dir mehrere Ärzte schon geraten haben. Sie das Zeug als Mittel zum Glück. Nimm es und alles wird gut. Und vor allem ... keine schlechten Gedanken ... kein Google ... sterben werden wir alle sowieso ... aber NICHT jetzt ... ok!? Viel Glück und gute Besserung!

20.09.2012 00:47 • #14


Hallo,
Dann mach nach dem ganzen antibiotika ( gegen das leben ) bitte eine darmsanierung, denn da sitzt dein abwehrsystem und wenn das angeschlagen ist , kommst du aus dem Teufelskreis nicht raus . Denn dann bekommst du immer wieder Infekte. Wenn du nicht weißt , was eine darmsanierung ist , kannst du mich gerne fragen , oder im net nachlesen.


Lieben Gruß
Amy

20.09.2012 12:13 • #15


Thx für die Antworten, leider konnte ich mich noch immer nicht durchringen die ABs zu nehmen. In meinem Umfeld meint auch jeder ich soll sie endlich nehmen aber keiner kapiert das ich einfach Todesangst vor ABs habe, es wirklich das schlimmste für mich sowas einzunehmen. Vor allem denke ich immer dran wenn ich sie jetzt nehme und sie wirken nicht und ich hab am 5. November die nächste Magenspiegelung und dann muss ich wieder andere ABs nehmen. Das ist einfach das pure Grauen für mich.

@ batman: Dein letzter Post find ich gut, wenn ich mir das nur zu Herzen nehmen könnte.

23.09.2012 21:57 • #16



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