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daikno

daikno
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Hallo zusammen,

bei mir wurde am 23.02.2026 bei einer Magenspiegelung Helicobacter pylori festgestellt (chronische Typ-B-Gastritis). Meine Hausärztin hat mir dafür Pylera + Omeprazol 20 mg + Yomogi verschrieben. Heute habe ich die Therapie zum ersten Mal eingenommen – wie ich sie vertrage, wird sich noch zeigen.

Kurz zu meiner Vorgeschichte:
Am 1. Weihnachtstag 2023 bin ich plötzlich stark heiser aufgewacht. Ich konnte fast gar nicht sprechen, es kam nur ein Quietschen heraus. Anfangs habe ich mir nichts dabei gedacht. Die Heiserkeit ging aber nicht schnell weg: Nach einer Woche war sie noch da, nach einem Monat auch, und erst nach etwa 3 Monaten wurde es langsam besser. Seitdem habe ich aber dauerhaft Schleim im Hals und muss oft räuspern.

Ich war bei mehreren HNO-Ärzten. Es wurde alles untersucht, sogar ein CT (Verdacht auf Sinusitis) – ohne auffälligen Befund, alles war unauffällig.
In den letzten fast 2 Jahren war ich bei sehr vielen Ärzten: Allergietests, Blutuntersuchungen, Lebercheck beim Gastroenterologen usw. Teilweise waren die Entzündungswerte mal erhöht und auch Ferritin war zeitweise erhöht, aber sonst wurde nichts Entscheidendes gefunden. Vor 6 monaten dann starker Haarausfall. Ich war so fix und fertig, da es mir nicht gut ging und niemand wusste was es ist.

Erst als ich (zufällig über Chat GPT) auf das Thema „stiller Reflux“ ohne Sodbrennen gestoßen bin, bin ich wieder zu meiner Hausärztin und bekam erneut eine Überweisung zum Gastroenterologen. Bei der Magenspiegelung wurde dann zwar nur eine geringe Refluxösophagitis festgestellt, vor allem aber eben H. pylori.

Meine Freundin hat mir eine Studie über Covid19 und Helicobacter pylori gesendet. Deshalb schlagen Ärzte vor: Wenn jemand COVID-19 hat und starke Magen-Darm-Beschwerden, könnte es sinnvoll sein, auch auf H. pylori zu testen.
Ich hatte allerdings keine Magen Probleme.

💕💕💕Jetzt meine Fragen an euch: 💕💕💕

🎯 Hatte jemand von euch ähnliche Symptome (Schleim im Hals, Räuspern, gelegentliche Heiserkeit) und war bei euch H. pylori oder stiller Reflux die Ursache?
🎯 wie lange hat es bei euch gedauert – vom Beginn der Beschwerden bis zur Diagnose?
🎯 Wie habt ihr Pylera vertragen und was hat euch geholfen (Essen, Probiotika, Tipps gegen Übelkeit)?
🎯 Wie habt Ihr Darm nach Pylera Theapie wieder aufgebaut?
🎯 Ich habe gehört wenn Darmflora zérstört wird, ist es irreparabel. Wie lebt man danach ?

Danke euch!

28.03.2026 #1


13 Antworten ↓

F
Ich glaube das man in der früh aufwacht und plötzlich heiser ist kommt nicht vom Reflux.
Der nicht ausgeprägte Befund bestätigt das auch.
Wenn das solange anhält steckt was anderes dahinter.
Der HNO hätte da sicher wenigstens eine Reizung der Schleimhaut im Bereich des Kehlkopfs festgestellt.
Ich habe schon viele Jahre mit schwerem Reflux zu kämpfen (Gallensäure im Magen) war aber nie heiser.
Gallereflux ist die schlimmste Art von Reflux weil Pantoprazol nicht hilft und man nur symptomatisch mit bestimmten Antazida behandeln kann.

Klar räuspern,Schleim usw ist immer im Spiel das kann man kaum vermeiden.
Eine ge oder zerstörte Darmflora kann man durchaus wieder aufbauen,da ist nix irreperabel.
Es ist halt ein mühsamer Prozess.
Kefir,Hülsenfrüchte,Vollkornprodukte und überhaupt eine Ballaststoffreiche Ernährung helfen dabei die Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen bzw das Wachstum gesunder Bakterien zu fördern.
Es ist ja gar nicht gesagt,dass dein Darm Schaden nimmt.
Vielleicht übersteht du das alles ohne große Probleme.

x 2 #2


A


Helicobacter pylori chronische Typ-B-Gastritis , Reflux

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daikno
@Faultier danke Dir , es hilf sehr Erfahrungsberichte von anderen zu hören.
Auf dem Arztbrief steht als Diagnose geschrieben: chronische HP- Gastritis
histol. geringe chron.Refluxösophagitis
was auch immer das sein soll.
Mir wurde so erklärt : beim stillen Reflux steigen nur kleine Partikel hoch und reizen Halsschleimhäute. Der Hals schützt sich, in dem er Schleim bildet.


heute ist mein zweiter Tag mit Pylera Therapie. Die Nacht war ab 4 Uhr anstrengend , aber nach dem Frühstück gehts mir wieder gut . Es ist erst der 2. Tag

x 1 #3


daikno
Hallo,
heute ist mein 4. Tag mit Pylera im Kampf gegen Helicobacter pylori. Es geht mir gut. Ich bin aktiv. Gehe meine 10.000 Schritte mindestens jeden Tag und gestern habe ich im Fittnesstudio Kraftraining gemacht und anschließend Sauna. Es ging mir super.
Ich nehme aber auch jetzt Vitamin B12, Brokkoli Extrakt und Omega 3.
Es wird jeden Tag frisch eine Gemüsesuppe gekocht und ich tue noch Hünchen Stückchen oder selbstgemachte Rindfleisch -Frikadellen rein.
Kein Zucker! Kein Alk.! Keine Milch Produkte!
Einmal am Tag nehme ich Yomogi: ein pflanzliches Arzneimittel mit dem Wirkstoff Saccharomyces boulardii (Hefe)
Mein Stuhl ist allerdings schwarz. Aber so stand das in der Packungsbeilage beschrieben.

x 2 #4


daikno
Heute ist der 7. Tag mit Pylera. Es geht mir relativ gut. Fühle mich morgens recht müde, würde lieber länger schlafen dürfen. Aber sonst gehts mit gut.

Zur Info für alle, die Pylera einnehmen:
Schwarzer Stuhl kann unter Pylera eine normale und harmlose Nebenwirkung sein. Das kommt vom enthaltenen Bismut, das den Stuhl dunkel bis schwarz verfärben kann. Laut offizieller Arzneiinformation ist diese Verfärbung vorübergehend und bildet sich nach dem Ende der Behandlung meist wieder zurück.

Nur wenn der Stuhl wirklich teerig-klebrig aussieht oder zusätzliche Warnzeichen wie Schwindel, starke Bauchschmerzen, Schwäche, Bluterbrechen oder kaffeesatzartiges Erbrechen dazukommen, sollte man das ärztlich prüfen lassen.

x 1 #5


daikno
Ich habe mal nachgeforscht, wie man sich mit H. pylori anstecken kann.
die Ansteckung passier meist von Mensch zu Mensch, unter anderem über Speichel, mangelnde Hygiene, verunreinigte Hände oder auch über belastete Lebensmittel und Wasser.
Das Schwierige ist, dass man oft gar nicht sagen kann, wann man sich angesteckt hat, weil viele erst viel später oder auch gar keine Beschwerden bemerken.

Wenn Symptome auftreten, sind das oft Oberbauchschmerzen oder Brennen, Völlegefühl, Blähungen, Übelkeit, häufiges Aufstoßen oder Appetitverlust. Ein Teil der Infizierten entwickelt ein Magengeschwür oder Zwölffingerdarmgeschwür, aber längst nicht alle. Falls du H. pylori vor Kurzem nachgewiesen bekommen hast, heißt das leider nicht, dass man daraus auf den Zeitpunkt der Ansteckung schließen kann. Häufig wurde die Infektion schon viel früher erworben.

x 1 #6


daikno
Ursachen und Risikofaktoren
Die Ursachen einer Gastritis hängen davon ab, ob es sich um eine akute oder chronische Form handelt. Bei einer akuten Gastritis spielen vor allem Alk., Lebensmittelvergiftungen oder auch ein übermäßiger Medikamentengebrauch eine Rolle. Bei der chronischen Gastritis stehen dagegen eher Autoimmunprozesse und bakterielle Infektionen im Vordergrund.
Akute Gastritis
Eine akute Gastritis entsteht häufig durch chemisch-toxische Reize. Dazu gehören zum Beispiel starker Alk., Lebensmittelvergiftungen oder die übermäßige Einnahme von NSAR wie Acetylsalicylsäure. Auch starke körperliche Belastungen können die Magenschleimhaut stark reizen, etwa bei Verbrennungen, schweren Verletzungen, Operationen oder intensivem Leistungssport. In manchen Fällen kann auch eine Infektion mit Helicobacter pylori zunächst als akute Gastritis auftreten und später in eine chronische Form übergehen.
Chronische Gastritis
Typ A: Autoimmungastritis
Bei der Autoimmungastritis richtet sich das Immunsystem gegen die eigenen Belegzellen der Magenschleimhaut. Dadurch kommt es zu einer anhaltenden Entzündungsreaktion. Zusätzlich kann auch bei dieser Form in vielen Fällen gleichzeitig eine Infektion mit Helicobacter pylori vorliegen.
Typ B: Bakterielle Gastritis
Die bakterielle Gastritis wird häufig durch eine Infektion mit Helicobacter pylori verursacht. Bei manchen Betroffenen löst dieses Bakterium eine Immunreaktion aus, die mit Entzündungsprozessen verbunden ist. Die Übertragung erfolgt wahrscheinlich fäkal-oral, also über verunreinigte Lebensmittel oder Trinkwasser. Deshalb treten Infektionen in Regionen mit guten Hygienebedingungen seltener auf. Außerdem gibt es Unterschiede zwischen ländlichen und städtischen Gebieten. Auch persönliche Faktoren wie ein geschwächtes Immunsystem oder eine genetische Veranlagung können beeinflussen, wie stark die Immunreaktion ausfällt.
Typ C: Chemisch-toxische Gastritis

Bei dieser Form wird die Magenschleimhaut durch bestimmte Stoffe geschädigt oder die Magensäureproduktion zu stark angeregt. Dazu zählen unter anderem:
Bestandteile der Gallenflüssigkeit bei Gallenrückfluss in den Magen, zum Beispiel nach einer Magenresektion
nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR), da sie die Bildung schützender Prostaglandine hemmen
chronischer Alk. und/oder Nikotinkonsum
Pilzgifte wie Aflatoxin

https://fet-ev.eu/gastritis-ernaehrungstherapie/
Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET)

#7


daikno
Hallo an alle,
heute ist mein letzter Tag mit Pylera.
ich habe merkwürdigerweise noch 2 Tablette übrig, was mich total irritiert. ich habe 10 Tage lang 4 mal 3 Tabletten eingenommen =120 Stück... aber 2 Tablette sind noch in der Dose.
Mit gehts ganz gut.
Ich bin aber echt froh ab heute wieder Kefir trinken und mal Käse aufs Brot essen zu dürfen.
Jetzt muss ich mit Darmaufbau beginnen.

Es wäre wirklich schön, wenn wir uns austauschen, uns gegenseitig Tipps geben und Rezeptideen miteinander teilen würden.

Die Darmgesundheit ist für unser allgemeines Wohlbefinden enorm wichtig, denn der Darm übernimmt nicht nur Aufgaben bei der Verdauung, sondern beeinflusst auch viele andere Prozesse im Körper. Ein großer Teil unseres Immunsystems ist eng mit dem Darm verbunden, weil sich dort besonders viele Immunzellen befinden. Deshalb kann ein gesunder Darm wesentlich dazu beitragen, Krankheitserreger abzuwehren und Entzündungen besser zu regulieren. Auch das Gleichgewicht der Darmbakterien spielt dabei eine wichtige Rolle, weil es die Immunabwehr mit beeinflusst.

#8


daikno
Nach meiner Pylera-Therapie möchte ich jetzt ganz bewusst anfangen, meinen Darm und meinen Magen wieder aufzubauen. Ich merke, dass mein Körper im Moment vor allem Ruhe, Zeit und schonende Unterstützung braucht.
Ich möchte in nächster Zeit auf leichte, gut verträgliche Ernährung achten und lieber kleine, regelmäßige Mahlzeiten essen. Geplant sind erstmal einfache Sachen wie Haferbrei, Reis, Kartoffeln, Suppen, Banane, mildes Gemüse oder Naturjoghurt. Alk. trinke ich schon immer nicht und ich rauche auch nicht, was in meinem Fall zum Glück kein Thema ist.
Außerdem möchte ich alles vermeiden, was meinen Magen zusätzlich reizen könnte, also sehr scharfes, fettiges, saures oder schwer verdauliches Essen. Meinen Darm will ich langsam und ohne Druck wieder aufbauen und dabei gut auf meinen Körper hören.
Wichtig ist mir auch, später kontrollieren zu lassen, ob Helicobacter wirklich weg ist. Das geht erst in mindestens 2 monaten.

Ich habe auch schon öfter etwas Positives über Apfelessig gelesen, vor allem dass er in manchen Fällen die Verdauung unterstützen kann. Natürlich würde ich das bei empfindlichem Magen nur vorsichtig angehen.
Hat jemand von euch damit Erfahrungen gemacht?

#9


daikno
Wichtig:
Nach erfolgreicher Behandlung von Helicobacter pylori ist eine echte Wiederansteckung in Europa/Industrieländern eher selten. Rückfälle im ersten Jahr sind oft keine neue Ansteckung, sondern eher ein nicht vollständig beseitigter Keim. Deshalb ist der wichtigste Schutz, die Therapie korrekt zu Ende zu nehmen und den Erfolg kontrollieren zu lassen.

Kontrolle nach der Therapie:
Ein Atemtest oder Stuhlantigentest sollte laut Leitlinie frühestens 4 Wochen nach den Antibiotika erfolgen und nach mindestens 2 Wochen ohne PPI. Erst dann weiß man sicher, ob der Keim wirklich weg ist.

Ansteckung:
H. pylori wird meist von Mensch zu Mensch übertragen, vor allem über Speichel, Erbrochenes oder Stuhlspuren an den Händen. Die genaue Route ist nicht immer eindeutig, aber oral-oral, gastro-oral und fäkal-oral gelten als die wichtigsten Wege. Über verunreinigtes Wasser oder Essen ist es auch möglich, in Industrieländern aber eher weniger wichtig. Innerhalb von Haushalten/Familien scheint die Übertragung besonders relevant zu sein.

So vermeidest du eine Wiederansteckung:
gute Händehygiene nach Toilette und vor dem Essen, kein Teilen von Besteck, Gläsern, Flaschen oder Zahnbürsten, vorsichtiger Umgang mit Erbrochenem, sauberes Trinkwasser und normale Küchenhygiene. Wenn im Haushalt noch jemand bekannt H. pylori-positiv ist oder typische Beschwerden hat, kann es sinnvoll sein, das ärztlich mit abklären zu lassen, weil infizierte Haushaltsmitglieder das Rückfallrisiko erhöhen können

#10


Windy
Das hat meine Mutter seit über 70 Jahren und ist inzwischen 83 Jahre alt, ohne CT, MRT und sonstiges. Sie nimmt lediglich einen Magenschoner, auch den gleichen seit einer Ewigkeit.

#11


daikno
@Windy Hallo, danke für Deinen Beitrag. Ich habe allerdings nicht verstanden was Deine Mutter genau hat?
Helicobacter pylori ist ein Bakterium und kann nicht mit CT oder MRT festgestellt werden, sondern nur unter dem Mikroskop indem man eine Probe im Magen entnimmt. Man kann aber auch durch ein Atemtest oder Stuhlantigentestfeststellen.
Was für ein Magenschoner nimmt Deine Mutter? Protonenpumpenhemmer (PPI)?

x 1 #12


daikno
Hallo Zusammen,

2 Wochen sind nach meiner Pylera Therapie verhangen und ich möchte euch einen Feedback geben.

Mit gehts gut. Ich tue aber auch was dafür.

Meine Ernährung basiert vorerst komplett ohne Mehl Produkte, also Fleich, Gemüse, Fermentierte Milch Produkte.

🍽 Nach dem Aufwachen: nehme ich 3 Phasen Darkur von VitaMoment

🍽 zum Frühstück Eier, Avocado,Chicoree
oder Hirsebrei (von Natur aus Glutenfrei) mit weisem Sesam, Wahlnüssen, Löfel Leinsamen/Flohsamenschalen
oder Naturjoghurt mit Chiasamen, Leinsamen geschrotet, Flohsamen und Flohsamenschalen.
🍽 Mittagessen: was mit Feisch und Gemüse (Besonders Kohl und Brokkoli). Suppen. Was fermentiertes.
Reis, Kartoffel nur wenn sie am Vortag gekocht sind und nach 24 h abkühlen resistente Stärke gebiltet haben.
🍽Abendessen: Entweder das von Mittagessen wenn was übrig geblieben ist oder Joghurt mit Beeren, Apfel (Gerieben
,damit sich Pektin bildet)
Bei Käsekaufen achte ich dass sie mit Tierischem Lab hergestellt wurde und nicht mit billigem Mikrobiellem Lab (durch Schimmelpilze (z. B. Rhizomucor miehei) oder gentechnisch veränderte Mikroorganisme)

Vor dem Schlafen trinke ich Kefir von Quarki mit 13 lebenden Kulturen.
Ich achte darauf dass meine letzte Mahlzeit mindestens 4 Stunden vor dem Schalfen gehen zu mir nehme.

Ich nehme zusätzlich : Vitamin D+Vitamin K, Omega 3 und Konzentrierten Brokkoli Extrakt mit viel sulforaphan.
1 mal die Woche bekomme ich bei meinem Hausarzt Spritze mit Folsäure, Vitamin B6 und B12. Diese Vitamine werden bei Gastritis nur sehr schwer vom Körper wegen Mageproblemen aufgenommen. Insgesamt 8 Spritzen sind in der Packung. Erste 4 einmal wöchentlich, restliche 4 einmal im Monat.

Dazu mache ich Sport. Moderates Laufen ca 1,5 h. Mache selbst Lymphmassage.

Und 10 min Vagusnerv Traning als Atemübungen: (auf 4 einatmen und auf 8 ausatmen) und danach summen auch so 5 - 10 min, je nachdem wie ich drauf bin. Vagusnerv hat sehr großen Einfluss auf Verdauungsaparat.

Einmal pro Woche Sauna ist auch bei mir im Programm.

Viele Grüße an alle, die was für Ihre Gesundheit nach Pylera was tun oder tun wollen.

x 1 #13


daikno
Brokkoli ist so gesund, weil er besondere Pflanzenstoffe enthält, vor allem Glucoraphanin. Wenn Brokkoli geschnitten, gekaut oder zerdrückt wird, wird daraus mit Hilfe des Enzyms Myrosinase der Stoff Sulforaphan gebildet. Sulforaphan gehört zu den am besten untersuchten Schutzstoffen aus Kreuzblütlern wie Brokkoli und Brokkolisprossen.

Sulforaphan wirkt im Körper nicht wie ein klassisches Vitamin, sondern eher wie ein Aktivator von körpereigenen Schutzsystemen. Besonders wichtig ist der sogenannte Nrf2-Schutzweg. Vereinfacht gesagt hilft Sulforaphan dem Körper dabei, mehr antioxidative und entgiftende Enzyme zu bilden. Gleichzeitig kann es entzündungsfördernde Prozesse abschwächen. Deshalb wird Sulforaphan mit weniger oxidativem Stress und besserem Zellschutz in Verbindung gebracht.

Gerade für den Magen ist das interessant, weil H. pylori die Magenschleimhaut reizt und Entzündungen fördert. Der Keim kann die Schleimhaut langfristig belasten und dabei oxidativen Stress verstärken. Genau an diesem Punkt ist Sulforaphan spannend: Es zeigt nicht nur antioxidative und entzündungsdämpfende Eigenschaften, sondern auch eine direkte hemmende Wirkung gegen H. pylori in Laborstudien.

Warum Sulforaphan bei H. pylori besonders oft erwähnt wird: In einer bekannten Laborstudie hemmte Sulforaphan extrazelluläre, intrazelluläre und antibiotikaresistente H.-pylori-Stämme. Das war wichtig, weil H. pylori sich teilweise in Schleimhautzellen verstecken kann und resistente Stämme die Behandlung erschweren. Diese Studie zeigte also, dass Sulforaphan biologisch wirklich etwas gegen den Keim ausrichten kann.

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Dr. Matthias Nagel
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