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KiraStuttgart26
Ich kann ja nun mal auch nicht ändern, dass ein Blutzuckerwert von über 500 schwer gesundheitsschädlich ist und ich verstehe nicht warum das Problem hier jetzt daraus bestehen soll dies zu benennen. zudem habe ich auch mein Verständnis für das Verhalten dahinter geäußert und der Themen Starterin ja durchaus gewünscht, dass sie eine für sich passende Lösung findet. Wenn das jetzt hier so negativ aufgefasst wird, dann tut es mir leid. Ich habe nur versucht sachlich zu sein

x 2 #41


Gittini
Ich bin seit meinem 13. Lebensjahr Typ 1 Diabetikerin, relativ gut eingestellt und erschrecke mich gerade über deine hohen Werte, @Peekay.

Wenn die weiter so hoch sind (alles durchgelesen habe ich mir jetzt nicht) würde ich nicht auf den Arzttermin am Mittwoch warten, sondern zur Notfallambulanz fahren.
Dort werden sie dein Blut untersuchen, da kann man einschätzen, ob eine "Ketoazidose" auftritt, was potentiell gefährlich ist.

Wie war der Wert denn heute Morgen, nüchtern?

Auf jeden Fall muss du besser eingestellt werden, evtl brauchst du erstmal Insulin, damit der Zucker runter geht und wirst dann mit Tabletten eingestellt.

Diabetes kann man gut behandeln, aber man muss mitarbeiten!

Alles Gute 🍀

x 4 #42


A


Blutzucker viel zu hoch

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KiraStuttgart26
Zitat von Gittini:
Ich bin seit meinem 13. Lebensjahr Typ 1 Diabetikerin, relativ gut eingestellt und erschrecke mich gerade über deine hohen Werte, @Peekay. Wenn die ...

Meine vollste Zustimmung und gut auf den Punkt gebracht.

x 2 #43


Karimma
Da hier einige mit Ahnung sind, darf ich mich vielleicht einklinken?
Mein Mann hat seit ein paar Jahren Diabetes. Seine ganze Familie ist davon betroffen.
Sein erster Wert war 8,5 dann hat er seine Ernährung umgestellt und ist mach und nach auf 6.5 runter. Seine Ärztin meinte aber er soll trotzdem noch Metformin weiter nehmen. Dann hat er sich in Sicherheit gefühlt und wieder angefangen reichlich Süßigkeiten zu essen. Und ist auch nicht mehr zur Kontrolle gewesen. Jetzt hat er die Quittung und ist wieder bei über 8. Sie hat ihm jetzt mounjaro verschrieben, was er nicht nehmen will. Aber an die Ernährung will er auch nicht ran. Er ist einfach stur und ratlos. Bin total verzweifelt. Eigentlich wollte ich nicht so früh Witwe werden.

x 3 #44


Logo
Zitat von Karimma:
Da hier einige mit Ahnung sind, darf ich mich vielleicht einklinken? Mein Mann hat seit ein paar Jahren Diabetes. Seine ganze Familie ist davon betroffen. Sein erster Wert war 8,5 dann hat er seine Ernährung umgestellt und ist mach und nach auf 6.5 runter. Seine Ärztin meinte aber er soll trotzdem noch Metformin ...

Wie soll man dir da helfen Karimma?
Wenn er nicht will, muss er und leider auch du und die ganze Familie mit den Konsequenzen leben.
Zwingen kann man ihn nicht.
Meinst du den aktuellen Wert oder den Langzeitwert?
Aktueller Wert ist alles unter 10 noch O.K. meint meine Ärztin.
Alles über 7 beim Langzeitwert erfordert schon eine Korrektur hinsichtlich Ernährung oder Medikation.
Medikamente absetzen wäre erst unter 6 möglich.
Ich bin immer so zwischen 6,2 und 6,8 und nehme auch mein Medikament ein.
Leider werden die Meisten erst einsichtig, wenn es um das Spritzen von Insulin geht.

x 3 #45


Karimma
@Logo danke Logo, damit hilfst du mir aber schon ein bisschen. Es ist der Langzeit Wert bei ihm. Ich hoffe einfach, dass er einsichtiger wird wenn er das ganze für sich verarbeitet hat.

x 1 #46


KiraStuttgart26
Zitat von Abendschein:
Nicht in einem Hilfeforum. Da verbreitet man keine Panik, sondern geht ruhig und sachlich damit um. Da gebe ich @Logo vollkommen Recht.

Obwohl es mich schon beschäftigt mit welchem Recht du hier einordnen kannst was Hilfe für andere bedeutet.
Was ich geschrieben habe war inhaltlich sachlich und keineswegs Panikmache.. mir zb würde es sehr helfen wenn jemand deutlich sagt was er weiß / denkt. Und ja auch hier darf man mal
hitzig diskutieren, warum
auch nicht ? Vielleicht findet die TE
ja hilfreich wenn viele verschiedene Beiträge dabei sind , und wenn nicht , sie ist 60 Jahre alt und wird wohl in der Lage sein das für sie wesentliche heraus zu greifen. Also nichts für ungut aber wenn ich schon zurecht gewiesen werde , dann bitte mit gewisser Substanz 😉

x 3 #47


KiraStuttgart26
Peekay gibt es denn bei dir was
Neues?

x 1 #48


Peekay
@Gittini heute morgen war der Wert 255. Klar noch viel zu hoch, deswegen gibt es erstmal nur Schmalhans Küche. Muss mir Montag eine Lebensmittel einkaufen die für mich geeignet sind.
Diesen hohen Wert werde ich vermutlich schon lange haben.
Ich bin ja auf Tbl eingestellt, habe halt wieder mit meiner sehr ungesunden Ernährung alles vermasselt.
Aber ich bin Recht zuversichtlich dass ich es wieder in den Griff bekomme.

x 2 #49


KiraStuttgart26
Das
Klingt gut und genau solche Einsicht/ Motivation plus einen guten Arzt, der dich begleitet braucht es , um sich daraus
Zu manövrieren… Ich drücke dir
ganz fest die Daumen dass es
Sich in eine gute Richtung entwickelt und du dich dann auch wieder besser fühlst um das Leben nicht nur zu
meistern sondern auch zu genießen

x 1 #50


Gittini
@Peekay
Dann ist der Wert zum Glück ja runter gegangen.
Das ist schon mal gut und nicht akut lebensgefährlich.
Als bei mir mit 13 Jahren Diabetes festgestellt wurde, war ich kurz vor dem diabetischen Koma, mit einem Wert von 500. Typ ist 1 ist ja nochmal ein bisschen anders.
Achte auf deine Ernährung, iss gesund und messe deinen Blutzucker regelmäßig.
Mit ärztlicher Hilfe kriegst das dann bestimmt wieder in den Griff.
Diabetes ist einfach eine Herausforderung und keine Krankheit für "Dummies"... 😉

x 2 #51


Sonja77
Ich bin mir zu 100% sicher das die TE das Schritt für Schritt in den Griff bekommen wird denn sie weis es ja im Grunde und muss es nicht erst lernen
Aber wie ich bereits gesagt hab
Eine Essstörung ist keine Lappalie wo man einfach so weg denken kann und es dann perfekt läuft sowas ist ein langwieriger Prozess den man gehen muss und das geht nur ganz langsam und ohne Druck

Hier sehe ich persönlich keinen der das Thema verharmlost
Aber ich sehe Beiträge die doch Druck ausüben und das ist leider der völlig falsche Weg denn damit erzeugt man genau das Gegenteil und ganz egal welche Fachkenntnisse man haben kann oder wo auch immer man gearbeitet hat
Hier befinden wir uns in einem Angst und Panik Forum und hier müssen sich alle etwas empathischer und auch verständnisvoller ausdrücken als vielleicht in einem Krankenhaus oder so wo man halt direkter redet
Und das hat nichts mit verharmlosen zu tun sondern einfach damit das man sich bewusst ist wo man sich hier befindet und das die meisten hier so wie auch die TE an einer Angst und Panikstörung leidet
Also bitte auch Tipps und Ratschläge immer auf eine emphatische Art und Weise

Ich selber hab bis 2018 jahrelang auf der Onkologie gearbeitet das heißt aber nicht das ich hier in den Themen wo es um die Angst vor Krebs geht mit voller Wucht mein Zeug durchsetze mit Druck und Angst machen
Denn dann wäre ich hier am falschen Platz

Nie vergessen wo wir uns befinden und auch eine klare Ansage kann man auf verschiedene Arten und Weisen machen

Und ich finde man sollte die User die selbst an Diabetes leiden auch hervor heben denn die sind es ja auch die wirklich wissen was es heißt mit der Erkrankung leben zu müssen
Kein Arzt der Welt weis das nämlich selbst denn er hat es ja nicht und es ist nicht das selbe über etwas Bescheid zu wissen weil man es gelernt hat oder weil man selbst damit leben muss

x 3 #52


Kruemel_68
Zitat von Karimma:
Sie hat ihm jetzt mounjaro verschrieben, was er nicht nehmen will. Aber an die Ernährung will er auch nicht ran. Er ist einfach stur und ratlos. Bin total verzweifelt. Eigentlich wollte ich nicht so früh Witwe werden.

Hast Du ihm das schon einmal so vor den Latz geknallt? Und ihn gefragt ob es ihm nicht wichtig ist, dass ihr noch ein paar Jahre zusammen verbringen könnt? Vielleicht bewirkt das was...

Mir kommt dieses Muster sehr bekannt vor - von meinem Mann. Der ist jetzt nicht chronisch erkrankt, aber auch schon 58. Er geht nicht zum Arzt (nur, wenn er eine AU braucht, aber auch das vermeidet er, indem er dann einfach Homeoffice macht bis es gar nicht mehr geht), er geht nicht zur Vorsorge, er stopft Süßigkeiten, Chips und süße Getränke in sich rein, macht keinen Sport. Er sagt immer, dass er alles tut, um mich nicht zu überleben. Und ich bin mir sicher, dass er das nicht im Scherz meint, sondern ernst.

Er hat nie gelernt, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Es war immer jemand da, der für ihn sorgt. Erst seine Mutter, dann ich. Wenn er alleine leben müsste, würde er auf dem Sofa versumpfen bis er stirbt. Er hätte keine Tagesstruktur und keine Motivation. Im Fall einer Krankheit würde er genau das tun, was ich ihm sage - nicht mehr und nicht weniger. Ich finde diese Einstellung so ätzend - aber ich komme da auch nicht gegen an. Scheinbar ist es ihm nicht wichtig, wie es mir geht, wenn er stirbt. Oder er hat so viel Angst vor dem Allein sein, dass es ihm egal ist.

x 2 #53


Karimma
Zitat von Kruemel_68:
Hast Du ihm das schon einmal so vor den Latz geknallt? Und ihn gefragt ob es ihm nicht wichtig ist, dass ihr noch ein paar Jahre zusammen verbringen ...

Genauso ist es auch bei mir.

#54


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