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Hallo Blaue Taube,
was ist denn beim Neurologen rausgekommen? Inzwischen müßte es ja ein Untersuchungsergebnis geben.
Ich denke, über weitere Maßnahmen bzgl Deiner Berufstätigkeit solltest Du in Abstimmung mit den entsprechenden Ärzten entscheiden - jenachdem, wenn es eine organische Erkrankung ist mit den dann behandelnden Ärzten, wenn es was psychisches ist, in Abstimmung mit einem Psychologen und/oder Psychiater. Auch psychische Erkrankungen führen ja manchmal zu Arbeitsunfähigkeit. Ich kann gut verstehen, dass gerade das zu Hause arbeiten vor dem Hintergrund einer Panikerkrankung (falls es eine ist) erschwert wird. Man ist ja gerade in Momenten, wo man alleine ist, gerne mal abgelenkt durch all die Ängste und Befürchtungen.
Ich selbst arbeite in einem künstlerischen Beruf und bin im Moment auch an einem Punkt, wo ich mich eingeschränkt fühle durch die Paniksymptome, weil ich das Gefühl habe, nicht mit voller Kraft arbeiten zu können. Das belastet mich zusätzlich, zumal ich trotz Achtsamkeitstraining gerade nicht so richtig weiter komme und sich die Symptomatik eher verschlechtert. Ich hatte diese Woche ein Erstgespräch bei einer Therapeutin, mit der ich jetzt einen weiteren Termin vereinbart habe. Auf ne Art fühlt es sich gut an, etwas zu tun, aber konkrete Therapieergebnisse kann man nach einem einzigen Gespräch natürlich nicht erwarten.
Auch für mich wäre es zum jetzigen Zeitpunkt nicht denkbar, meinen Beruf aufzugeben, das würde ja auch die Krankheit an sich nicht verbessern. Insofern wünsche ich mir, dass mit der Therapie ein erster Schritt in Richtung einer Besserung getan ist. Ich ziehe aber in Betracht, während der Therapie auch Mängel in der Organisation meines beruflichen Alltags herauszuarbeiten - es kann sein, dass ich da was verändern muss. Gar nicht arbeiten ist jedenfalls keine Option.
12.05.2016 19:21 •
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