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Hallo ihr Lieben. Mir sollen morgen drei Weisheitszähne gezogen werden. Der Zahnarzt möchte unbedingt eine Sedierung machen, am Ende darf ich es aber selber entscheiden. Ich bin mir unschlüssig. Habe keine Angst vor der OP an sich (einer wurde mir ja schon gezogen und ich hatte auch schon zwei Implantatsetzungen nur mit Lokalanästhesie) - mich gruselt tatsächlich eher die Sedierung. Das ich dann so ohne Kontrolle bin.
Hat einer Erfahrungen dahingehend gemacht ? Liebe Grüße
• • 28.05.2026x 1#1
18 Antworten ↓
R
RainmanX Mitglied
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Ich hatte vor ca. 2 Monaten eine Sedierung mit Propofol bei einer Darmspiegelung (wird einem generell immer vorgeschlagen). Fand es super angenehm, nachdem mir der Zugang gelegt und die Spritze angesetzt wurde, war ich innerhalb von 10 Sekunden weg. Hab von der ganzen Behandlung nichts mitbekommen und bin ca. 40 Minuten später aufgewacht, danach noch ca. 15 Minuten draußen gesessen, dann konnte ich bereits selbständig heimfahren, die folgenden Stunden ein klein wenig müde, aber nix Aufregendes..
Ich versteh die Angst, wenn man es noch nie erlebt hat, ist aber völlig unbegründet..ist nicht viel anders, als würde man einfach ein (tiefes) Nickerchen machen..
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x 4#2
A
Angst vor Sedierung
x 3
-juli Mitglied
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@mariamanchester ich habe vier Weisheitszähne ohne Sedierung gezogen bekommen, weil ich diese selbst hätte bezahlen müssen und das war für mich damals nicht drin. Zwei davon lagen auch noch ziemlich kompliziert. Ich hatte ziemlich große Angst vor dem Eingriff, aber grundsätzlich mag ich Untersuchungen lieber bei Bewusstsein, weil ich mitbekommen möchte, was mit meinem Körper passiert und ich Vertrauensprobleme habe. Aber eine Magenspieglung würde ich beispielsweise aif keinen Fall ohne machen, weil ich das wiederum nicht aushalten würde. Ich habe Angst vorm Erbrechen und der Beginn der Untersuchung fühlt sich einfach nicht toll an...
Zur eigentlichen OP... Es war okay. Ich hatte keine Schmerzen und wenn was wehtat, durfte ich es mit Handzeichen kommunizieren und habe dann noch eine Spritze in die jeweilige Stelle bekommen. Es ist kein schönes Gefühl, wenn Zähne im Kiefer zerteilt oder erstmal der Weg dahin "freigelegt" werden muss, deshalb nur ein "okay". Meine Zähne waren bis auf eine Kante noch nicht draußen und zwei lagen auch noch so halb unter anderen Zähnen. Ich habe mich jahrelang vor dem Eingriff gedrückt, bis ich starke Schmerzen bekam, die nicht mehr gingen. Sogar meine Migräne hat sich etwas gebessert, seitdem diese Zähne nicht mehr im Kiefer arbeiten...
Entscheiden musst du es letztendlich selbst, aber ich hatte das Gefühl, dass so alles gut für mich lief und dadurch, dass ich ja noch kommunizieren konnte, wurden ein paar Dinge auch anders gemacht als ursprünglich geplant. Ich weiß nur, dass meine Wunden deutlich schneller als bei vielen Freunden heilten. Woran das lag, kann ich nicht beurteilen. Die Zeit danach war unangenehm, aber ging vorbei. Das Schlimmste an dem Eingriff war das Antibiotikum, weil mir davon schlecht wurde und ich panische Angst vorm Erbrechen habe... Aber auch das muss nicht passieren und ich bin anfällig dafür...
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x 2#3
MariaManchester Mitglied
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@-juli Da bin ich ganz bei dir. Ich finde es auch besser, mitzubekommen was die gerade mit mir und meinem Körper machen. Zumal ich wie gesagt schon ganz andere Kaliber an OPs hatte (Implantate im Oberkiefer) und da hat keiner von einer Sedierung gesprochen. Und das war wirklich maximal unangenehm wenn die einem in den Kiefer bohren.
Ich will auch immer nicht, dass Haufen Zeug in meinen Körper kommt. Also Magenspiegelung oder Darmspiegelung würde ich definitiv mit Sedierung machen. Aber bei den Zähnen sehe ich das nicht ganz so ein.
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x 2#4
-juli Mitglied
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@mariamanchester ich hatte vorher glücklicherweise noch nie einen anderen Eingriff. Aber ich finde es spannend, wie unterschiedlich das ist. Meine Praxis war tendenziell sogar bei Angstpatienten gegen eine Sedierung. Beruhigungsmittel wäre nach Absprache möglich gewesen. Aber vermutlich ging es auch im den Mehraufwand. Meine Freunde haben das an einem anderen Ort machen lassen und da ist wiederum die Sedierung die Norm. Grade, wenn du schon härtere Eingriffe hattest, dann weißt du ja auch, was auf dich zukommt. Ansonsten geht's mir ähnlich. Ich vermeide nach Möglichkeit jede Sedierung, wenn es geht. Manchmal reagiere ich danach auch mit Angst und Panik, das ist ansonsten gar kein Thema mehr bei mir...
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#5
F
Faultier Mitglied
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Ich würde sagen die Anzahl macht den Unterschied. 3 Weisheitszähne auf einmal ist schon eine Hausnummer und ich gehöre zu denen die sich nie 2 oder 3 Zähne in einem Durchgang ziehen lassen würden. Vielleicht gehört dein Zahnarzt auch zu den Menschen und meint es nur gut? Ich meine jeder Mensch hat andere Zähne und dementsprechend mehr oder weniger schmerzhaft ist auch die Prozedur. Du kannst im voraus nicht einschätzen wie widerspenstig ein Zahn sein kann und bist vielleicht nachher froh *den einfachen Weg gewählt zu haben*
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x 1#6
MariaManchester Mitglied
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@-juli Bei mir haben sie es direkt voraus gesetzt, damit sie "in Ruhe operieren können ohne Zwischenfälle". Ich bin jetzt auch kein Fan davon, direkt alle drei entfernen zu lassen aber dann ist es eben mit einem Wisch erledigt.
Ich denke ich werde ablehnen. Ich hatte Montag Abend erst 1mg Lorazepam für einen Flug genommen und hab immer noch das Gefühl, meine Rübe ist noch durcheinander. Da brauche ich nicht das nächste Zeug oben drauf.
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x 1#7
Greta__ Mitglied
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Mein Kind hat bei der OP (alle 4. Weisheitszähne) eine Sedierung machen lassen. Im Anschluss noch 2 Stunden auf der Station und dann ging es nachhause. Da war es aber freiwillig ob Sedierung Ja oder Nein.
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x 1#8
Tigerlilie Mitglied
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Ich gehöre zu den Menschen, die lieber freiwillig alles mit Sedierung machen lassen. Ich bin vor allem im Mund so empfindlich und ängstlich, dass ich das ohne gar nicht geschafft hätte. Bin da wahrscheinlich traumatisiert. Jede normale Zahnarztbehandlung ist für mich schon eine Tortur.
Bei der letzten OP habe ich allerdings trotz Sedierung ein paar Mal etwas mitbekommen. Da war wohl die Dosis nicht ausreichend. Das fand ich furchtbar. Habe seutdem wieder mehr Angst vorm Zahnarzt.
Die Sedierung an sich habe ich immer gut vertragen. Ist wie schlafen.
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x 1#9
-juli Mitglied
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@Faultier ich war eher "froh" gleich alle auf einmal gezogen zu bekommen. Dann musste ich da nicht nochmal zu diesem Zweck hin. 😅
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x 1#10
-juli Mitglied
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@mariamanchester vielleicht haben sie Erfahrungswerte, die das begründen. Ich kann mir vorstellen, dass viele Menschen da auch mal zwischendurch Panik bekommen.
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#11
MariaManchester Mitglied
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So ich bin durch. Habe keine Sedierung genommen. Die OP an sich war voll ok. Was mich enorm triggert ist die taube Zunge und das Gefühl nicht vernünftig schlucken zu können, weil alles taub ist. Ekelhaft.
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#12
MeisterEder Mitglied
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Hallo Ich hab schon öfter eine Sedierung bekommen und bin gut damit klargekommen. Besser noch - ich war froh, dass es Sedierung gibt. Die Behandlung läuft quasi im Schlaf. Danach war ich immer überrascht, dass die Behandlung schon wieder vorbei ist. Für mich eine feine Sache.
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#13
T
Toni Mitglied
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@mariamanchester Ich bekam zwei auf einmal raus, also oben und unter auf der gleichen Seite, bei drei ist ja der ganze Mundbereich taub, das würde ich sehr stören Es ging bei mir alles sehr schnell, sie saßen allerdings auch locker, durch Paradontose.
Mich würde eine Sedierung auch ängstigen, obwohl viele sagen das sei angenehm.
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#14
Schlaflose Mitglied
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Zitat von MariaManchester:
Das ich dann so ohne Kontrolle bin.
Das ist doch das Tolle an der Sedierung. Ich hatte zwar noch keine, würde aber am liebsten jede kleine Zahnbehandlung sogar mit Vollnarkose haben wollen. Hauptsache, man bekommt davon nichts mit 😎
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x 1#15
Panda4 Mitglied
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@mariamanchester Glückwunsch das du die Behandlung gut hinbekommen hast👋 Gute Besserung 🍀
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x 1#16
MariaManchester Mitglied
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Danke euch allen für die Kommentare und Erfahrungsberichte. Jetzt heißt es kühlen und Schmerzmittel schlucken. Hoffentlich ist der ganze Spuk bald überstanden.
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x 1#17
Tigerlilie Mitglied
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@mariamanchester Ich wünsche dir gute und schnelle Besserung!