Hallo zusammen, Aktuell ist es leider wieder ziemlich schlimm und ich weiß langsam nicht mehr, was ich von meinen Beschwerden halten soll.
Seit einigen Wochen habe ich immer wieder Bauch-/Darmbeschwerden. Es ist meistens ein Drücken und Stechen, ungefähr 5–10 cm unterhalb des Bauchnabels, teilweise mittig, teilweise etwas links, manchmal auch direkt auf Bauchnabelhöhe. Die Stelle variiert also. Dazu kommen Blähungen, häufiger Druck im Darm, unregelmäßigerer Stuhlgang und teilweise Stechen im Enddarm-/Afterbereich, besonders wenn ich Stuhldrang bekomme. Einmal hatte ich nach sehr hartem Stuhl auch hellrotes Blut und Brennen am After.
Teilweise habe ich außerdem Übelkeit und Druck bzw. Stechen im Oberbauch, manchmal nach dem Essen. In den letzten Tagen fühle ich mich zusätzlich sehr schlapp, müde und kraftlos. Ich hatte allerdings auch einen Erkältungsinfekt mit Schnupfen und schlafe momentan teilweise sehr schlecht.
Was mir ebenfalls Sorgen macht, ist mein Gewicht. Ich lag vorher ungefähr bei 67–67,5 kg und bin innerhalb einiger Wochen bis auf etwa 63,8 kg heruntergegangen. Danach habe ich bewusst mehr gegessen und wieder bis ungefähr 66–66,5 kg zugenommen. Momentan liege ich wieder ungefähr bei 64,8–65 kg. Gerade solche Schwankungen lösen bei mir sofort wieder Angst vor einer schweren Erkrankung aus.
Zusätzlich hatte ich in letzter Zeit häufiger Harndrang und Druck im Unterbauch. Auffällig ist, dass ich manchmal gerade am Ende des Wasserlassens, wenn die Blase fast leer ist, mehr Schmerzen bzw. ein unangenehmes Ziehen im Unterbauch bekomme. Deshalb war ich bereits mehrfach beim Urologen. Es wurden Ultraschalluntersuchungen von Blase, Hoden und Bauch gemacht, ohne auffälligen Befund. Der Urin zeigte keine deutlichen Entzündungszeichen. Die Prostata wurde abgetastet und war ebenfalls nicht auffällig. Ein umfangreicher STI-PCR-Abstrich aus der Harnröhre war negativ. Im Blut wurde lediglich eine früher durchgemachte Mycoplasma-pneumoniae-Infektion festgestellt („Serumnarbe“), also keine aktuell aktive Infektion.
Beim Urologen soll außerdem noch ein PSA-Wert bestimmt werden und ein kleines Blutbild gemacht werden. Eine Magenspiegelung hatte ich vor etwa 1½ Jahren, die komplett unauffällig war – keine Gastritis oder sonstige Auffälligkeit. Eine Darmspiegelung hatte ich zuletzt im September 2021 und soweit ich weiß war auch diese unauffällig. Jetzt habe ich am 4. November ein neues Vorgespräch für eine weitere Darmspiegelung, die anschließend stattfinden soll. Meine größte Angst ist momentan Darmkrebs oder irgendeine andere schwere Erkrankung. Rational weiß ich natürlich, dass es auch viele andere Ursachen geben kann, zum Beispiel Darmprobleme, Blähungen, Reizdarm, Verstopfung, Beckenboden oder auch Rücken/LWS. Aber wenn die Beschwerden über Wochen nicht komplett verschwinden und dann noch Übelkeit oder Schwäche dazukommen, geht bei mir sofort das Gedankenkarussell los.
Vielleicht hatte jemand von euch ähnliche Beschwerden – vor allem dieses wechselnde Stechen/Drücken im Unterbauch, Enddarmbeschwerden und gleichzeitig Schmerzen am Ende des Wasserlassens, obwohl beim Urologen nichts Auffälliges gefunden wurde. Mich würde auch interessieren, ob ihr noch eine Idee habt, was ich beim Gastroenterologen oder Hausarzt zusätzlich ansprechen sollte bzw. welche Untersuchungen bei euch sinnvoll waren.
LG
• • 30.10.2026#1
3 Antworten ↓
Weka27 Mitglied
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Keiner da, der irgendwelche Erfahrungen oder Tipps hat? LG
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#2
A
Angst vor Magen, Darm Prostata Krebs
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Wenn alle Untersuchungen nichts Negatives ergeben, dann bleibt ja nur noch eine Möglichkeit. Auf die gehst du aber nicht ein, bzw. verdrängst du es bewusst. Dabei hast dich ja ganz bewusst in einem Forum angemeldet, wo es um psychische Erkrankungen und Ängste geht. Angst schwer krank zu sein. Wenn die Ärzte nichts organisches finden, dann wird dir deine Psyche irgendwas vorgaukeln und das nennt man dann Hypochondrie. So Beschwerden in den von dir genannten Bereichen hat ja jeder mal, kann aber sein, dass deine Psyche da aus einer Mücke einen Elefanten macht. Wenn du mit deinen Untersuchungen durch bist und die moderne Medizin nichts findet, denke mal drüber nach, ob dir psychische Unterstützung helfen könnte.